Apple stellt heute das iPhone 18 Pro und Pro Max sowie das erste faltbare iPhone Ultra vor. Das Standardmodell iPhone 18 fehlt überraschend – es soll erst im Frühjahr 2027 erscheinen. Das iPhone 17 bleibt vorerst die günstigere Option im Sortiment.
Kunden reagieren auf fehlendes Basismodell
Eine Umfrage von Recon Analytics unter 8.897 US-Konsumenten zeigt: 62 % der geplanten Basismodell-Käufer würden auf teurere Varianten ausweichen. Konkret tendieren 39,1 % zum iPhone 18 Pro, 14,1 % zum Pro Max und 8,5 % zum faltbaren Ultra-Modell.
Nur 23,9 % wollen auf das Basismodell im kommenden Jahr warten. 9,3 % greifen stattdessen zum iPhone 17. Die Pro-Modelle könnten ihren Marktanteil laut Studie von 47,7 % auf 68,5 % steigern.
Technische Details der Pro-Modelle
Das iPhone 18 Pro kommt mit 6,3-Zoll-LTPO+-OLED-Display und dem neuen A20 Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren. Dazu: 12 GB Arbeitsspeicher und eine 48-Megapixel-Kamera mit variabler Blende. Die „Dynamic Island“ schrumpft um 35 %.
Das Pro Max bietet ein 6,9-Zoll-Display und einen Akku mit 5.567 mAh – zehn Prozent mehr als der Vorgänger.
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Die Preise steigen deutlich: Das iPhone 18 Pro kostet zwischen 1.249 und 1.399 US-Dollar, das Pro Max startet bei 1.399 US-Dollar. Das sind 150 bis 300 US-Dollar mehr als bei den Vorgängermodellen.
Faltbare Premiere: Das iPhone Ultra
Mit dem iPhone Ultra wagt Apple den Schritt in den Faltmarkt. Das Gerät besitzt ein Außendisplay von 5,4 bis 5,5 Zoll und ein Innendisplay von 7,8 Zoll. Eine 48-Megapixel-Dual-Kamera und Touch ID sind an Bord.
Der Preis: geschätzte 1.999 bis 2.399 US-Dollar. Vorbestellungen starten im vierten Quartal 2026 – zunächst nur in den USA.
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Warum das iPhone 18 erst 2027 kommt
Die Verschiebung hat mehrere Gründe: Produktionsdruck, Marketingstrategie und vor allem gestiegene Speicherkosten. TrendForce-Analysten berichten von Preissteigerungen bei Speicherkomponenten um 10 bis 20 Prozent – die Materialkosten stiegen insgesamt um 38 Prozent.
Das Event markiert zudem den ersten großen Auftritt von CEO John Ternus, der die Führung am 1. September übernommen hat. Analysten von KeyBanc warnen vor kurzfristiger Belastung der Apple-Aktie durch die Preiserhöhungen.
Für das vierte Quartal 2026 und das erste Quartal 2027 erwarten Experten ein Produktionsvolumen von 80 Millionen Geräten – elf Millionen weniger als im Vorjahr. Vorbestellungen beginnen voraussichtlich am 12. September.
Blickt man weiter voraus: Zum 20-jährigen iPhone-Jubiläum 2027 wird ein umfassendes Redesign der Modellreihe erwartet. Ob sich die Strategie ohne Basismodell auszahlt, dürfte sich schon in den kommenden Wochen zeigen.

