iPhone 18 Pro: A20-Chip bringt 15% Leistung und 30% Effizienz

Foxconn beginnt mit der Fertigung des iPhone 18 Pro. Der A20 Pro Chip und ein größerer Akku versprechen deutliche Verbesserungen.

Die Fertigung des iPhone 18 Pro und Pro Max läuft seit dieser Woche bei Foxconn auf Hochtouren. Zwischen dem 22. und 23. Juli begann die Serienproduktion der neuen Apple-Flaggschiffe, die im September 2026 auf den Markt kommen sollen. Vorausgegangen war eine massive Einstellungswelle beim taiwanesischen Auftragsfertiger, der mit höheren Löhnen und Prämien die erwartete Nachfrage bedienen will.

2-Nanometer-Chip verspricht Leistungssprung

Das Herzstück der Pro-Serie ist der A20 Pro, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC. Die neue Architektur setzt auf WMCM-Packaging (Wafer-Level Multi-Chip Module), was Branchenexperten zufolge deutliche Fortschritte bei der KI-Verarbeitung und Energieeffizienz bringen soll. Konkret rechnen Analysten mit 15 Prozent mehr Leistung und 30 Prozent besserer Energieeffizienz im Vergleich zur Vorgängergeneration.

Um die wachsenden KI-Anforderungen zu stemmen, stattet Apple die Pro-Modelle mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher aus. Auch die Kühlung wurde verbessert: Eine größere Dampfkammer soll selbst unter Volllast für stabile Temperaturen sorgen. Bei der Konnektivität setzt Apple auf das neue C2-Modem mit Satelliten-5G-Unterstützung sowie den N2-Funkchip.

Dynamic Island schrumpft deutlich

Das iPhone 18 Pro Max erhält ein 6,9 Zoll großes LTPO+-Display, das kleinere Pro-Modell bleibt bei 6,3 Zoll. Die auffälligste Änderung betrifft die Dynamic Island: Sie schrumpft um rund 35 Prozent – von 20,76 auf 13,49 Millimeter. Möglich wird dies durch die Verlagerung einiger Face-ID-Komponenten unter das Display. Das Ergebnis: ein Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis von 94,7 Prozent.

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Auch bei der Kamera gibt es Neuerungen: Eine 48-Megapixel-Fusion-Kamera mit variabler Blende kommt zum Einsatz, die auf dem Sony-IMX905-Sensor basiert. Der Auslöser wurde durch einen druckempfindlichen Knopf ersetzt. Der Akku des Pro Max wächst auf 5.500 Milliamperestunden – der größte Akku in der Geschichte des iPhones. Das macht das Gerät allerdings rund neun Millimeter dick und 240 Gramm schwer.

Deutliche Preiserhöhung erwartet

Der Umstieg auf die 2-Nanometer-Technologie treibt die Produktionskosten massiv in die Höhe. Ein einzelner 2-Nanometer-Wafer kostet rund 30.000 Euro – das ist 50 bis 66 Prozent mehr als bei 3-Nanometer-Wafern. Hinzu kommen explodierende Speicherpreise: Die DRAM-Kosten stiegen im ersten Quartal um 90 bis 95 Prozent, im zweiten Quartal um weitere 58 bis 63 Prozent. Speicher macht inzwischen über 20 Prozent der Materialkosten eines iPhones aus.

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Die Folge: Die Pro-Modelle könnten bis zu 200 Euro teurer werden als ihre Vorgänger. In China würde das iPhone 18 Pro Max demnach bei umgerechnet rund 1.625 Euro starten – ein Aufschlag von 400 Euro gegenüber dem Vorgänger.

Gestaffelte Markteinführung geplant

Apple setzt bei der iPhone-18-Generation auf eine gestaffelte Veröffentlichungsstrategie. Während die Pro-Modelle planmäßig im September 2026 erscheinen, lassen die Standardmodelle sowie mögliche Varianten wie das 18e oder iPhone Air auf sich warten. Sie werden erst für Frühjahr 2027 erwartet.

Die Pro-Serie kommt in mehreren neuen Farben: Dark Cherry (auch als Burgunderrot gehandelt), Hellblau, Dunkelgrau und Silber. Gerüchte über Braun- und Purpur-Varianten halten sich ebenfalls hartnäckig.