iPhone 18 Pro: Apple bringt variable Blende erstmals ins Smartphone

Apple plant für das iPhone 18 Pro Max eine variable Blende und ein 48-Megapixel-Trio. Der A20 Pro auf 2nm-Basis soll KI-Features ermöglichen.

Apple bereitet einen der größten Kamera-Upgrades der iPhone-Geschichte vor. Das neue Pro-Modell soll erstmals eine variable Blende erhalten.

Branchenkreisen zufolge arbeitet der US-Konzern fieberhaft an der nächsten Generation seiner Premium-Smartphones. Die für September 2026 erwartete iPhone-18-Pro-Serie könnte das Kamerasystem grundlegend neu erfinden. Im Zentrum steht eine mechanisch verstellbare Blende – eine Premiere für das iPhone, die bisher Profi-Kameras vorbehalten war.

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Variable Blende und 48-Megapixel-Trio

Das Herzstück der Neuerungen ist die variable Blende. Sie erlaubt es der Kamera, die Öffnung der Linse physisch anzupassen – ähnlich wie bei DSLR- oder spiegellosen Systemkameras. Das bedeutet: Nutzer erhalten mehr Kontrolle über Schärfentiefe und Lichteinfall. Der natürliche „Bokeh“-Effekt wäre nicht länger auf Software-Berechnungen angewiesen, sondern entstünde optisch.

Das iPhone 18 Pro Max soll zudem mit einem Dreifach-48-Megapixel-System ausgestattet sein. Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Teleobjektiv liefern dann durchgängig hochauflösende Bilder. Ein neuer Drei-Schichten-Sensor von Samsung verspricht bessere Leistung bei schwachem Licht und schnellere Datenauslesung. Das Teleobjektiv des Pro Max soll einen 4-fachen optischen Zoom bieten.

Ob die variable Blende exklusiv dem Pro Max vorbehalten bleibt oder auch das kleinere Pro-Modell erhält, ist noch offen. Experten gehen davon aus, dass Apple die Technologie auf die gesamte Pro-Reihe ausweiten könnte, um im Wettbewerb mit anderen High-End-Herstellern mitzuhalten.

Auch das Dynamic Island wird schrumpfen. Um 25 bis 35 Prozent soll die Aussparung im Display kleiner werden. Möglich macht das ein unter dem Bildschirm verbauter Face-ID-Fluter, der die Gesichtserkennung weiterhin zuverlässig ermöglicht.

A20 Pro: 2-Nanometer-Chip mit KI-Power

Die neue Kamerahardware benötigt entsprechende Rechenleistung. Hier kommt der A20 Pro ins Spiel, Apples erster Chip auf 2-Nanometer-Basis. Die Vorteile sind enorm: 15 Prozent mehr CPU-Leistung bei gleichzeitig 30 Prozent geringerem Stromverbrauch im Vergleich zum Vorgänger. Das ist entscheidend für die Wärmeentwicklung bei hochauflösenden Videoaufnahmen und KI-gestützten Anwendungen.

Erstmals soll das Pro-Modell 12 Gigabyte Arbeitsspeicher erhalten – eine deutliche Steigerung. Der zusätzliche Speicher ist notwendig für iOS 27 und dessen generative KI-Funktionen. Insidern zufolge arbeitet Apple mit Google Gemini zusammen, um Siri grundlegend zu überarbeiten. Der Sprachassistent soll kontextbewusster und reaktionsschneller werden.

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Eigenes 5G-Modem und Satelliten-Konnektivität

Ein weiterer Meilenstein ist Apples C2-5G-Modem. Die hauseigene Entwicklung unterstützt Satelliten-Kommunikation (5G NR-NTN). Anders als bisher muss der Nutzer das iPhone nicht mehr manuell auf einen Satelliten ausrichten. Das Modem wechselt automatisch ins Satellitennetz, sobald die Mobilfunkabdeckung abbricht. Ein separater N2-Chip steuert WLAN 7 und Bluetooth 6.0.

Design: Schlanker, höher, neue Farbe

Das grundlegende Design bleibt erhalten, doch die Abmessungen ändern sich. Das Pro-Modell bekommt ein 6,4-Zoll-Display, das Pro Max könnte auf 6,9 Zoll wachsen. Die Bildschirme werden etwas schmaler und höher. Die LTPO+-Technologie mit variabler Bildwiederholrate bleibt erhalten.

Zur Farbauswahl gesellt sich ein neues „Dark Cherry“ – ein tiefes Kirschrot. Daneben gibt es Silber, Hellblau und Dunkelgrau. Ein unbestätigtes Gerücht spricht von einer pinken „Barbie Edition“ mit speziellen Software-Designs. Der Rahmen besteht weiterhin aus Titan. Die Akkukapazität des Pro Max soll zwischen 5.100 und 5.200 mAh liegen.

Neue Strategie: Nur Pro-Modelle im September

Apple ändert offenbar seinen Veröffentlichungsrhythmus. Im September 2026 sollen ausschließlich das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und ein neue Foldable (möglicherweise „iPhone Fold“ oder „iPhone Ultra“) erscheinen. Die Standardmodelle iPhone 18 und ein günstigeres 18e folgen erst im Frühjahr 2027. Ziel ist es, die Käufer frühzeitig zu den teureren Pro-Modellen und dem ersten Apple-Foldable zu lenken.

Führungswechsel zum Launch

Der Launch fällt mit einem historischen Einschnitt zusammen: Am 1. September 2026 übernimmt John Ternus den Chefposten von Tim Cook. Der neue CEO steht vor der Herausforderung, Apples Strategie der vertikalen Integration voranzutreiben – mit eigenen Modems, Chips und zunehmend KI-gesteuerter Software.

Die Preise bleiben voraussichtlich stabil: 1.099 Euro für das Pro, 1.199 Euro für das Pro Max. Apple scheint bereit, die höheren Kosten für die Eigenentwicklungen zu schlucken, um seine Marktposition im Premiumsegment zu halten.

Das iPhone 18 Pro Max zeichnet sich als das technisch ambitionierteste iPhone aller Zeiten ab. Die Kombination aus 2nm-Chip, variabler Blenden-System und Satelliten-Konnektivität richtet sich klar an Profi-Nutzer und Content Creator. Ob der Führungswechsel unter John Ternus diesen Hochrisiko-Launch erfolgreich managen kann, wird sich im Herbst zeigen.