Apple bereitet sich einem Bericht von Bloomberg-Journalist Mark Gurman zufolge auf Preiserhöhungen bei der kommenden iPhone-18-Pro-Reihe vor. Hintergrund seien gestiegene Kosten für Speicherchips und Halbleiter, die den Konzern zu einer Anpassung der Verkaufspreise bewegen könnten.
Deutlich höhere Fertigungskosten
Nach Angaben von notebookcheck.net sind die Fertigungskosten für das iPhone 18 Pro um rund 40 Prozent gestiegen. Verantwortlich dafür seien höhere Preise für DRAM- und NAND-Speicher sowie teurere Fertigung bei TSMC, das mit seiner 2-Nanometer-Technologie höhere Kosten aufruft.
Der Marktforscher Counterpoint beziffert laut kalingatv.com die Komponentenkosten für ein iPhone 18 Pro Max mit 1 Terabyte Speicher auf 900 US-Dollar, gegenüber zuvor 550 US-Dollar.
Tim Cook selbst habe den Anstieg der Speicherkosten als ein Jahrhundertereignis bezeichnet, wie rswebsols.com berichtet – eine Formulierung, die die Dimension der aktuellen Kostenentwicklung unterstreicht.
Mögliche Preisspannen
Konkrete Zahlen zur künftigen Preisgestaltung variieren je nach Quelle. Laut macrumors.com könnte der Startpreis des iPhone 18 Pro bei 1.199 US-Dollar liegen, ein Plus von neun Prozent gegenüber dem iPhone 17 Pro, das bei 1.099 US-Dollar startete. Notebookcheck.net nennt für das iPhone 18 Pro Max einen möglichen Startpreis von 1.299 US-Dollar.
Rswebsols.com wiederum spricht von einem globalen Einstiegspreis ab 1.399 US-Dollar und nennt für Südkorea einen Preis von über 2 Millionen Won (umgerechnet rund 1.440 US-Dollar) – ein Anstieg von 400.000 Won gegenüber dem iPhone 17 Pro, das dort bei 1,55 Millionen Won gestartet war.
Auch Finanzanalysten äußern sich zu möglichen Preissprüngen: JPMorgan rechnet laut shunhuachanpin.com mit einer Erhöhung zwischen 50 und 100 US-Dollar, was einem Plus von 4,55 bis 9,1 Prozent entspräche.
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Das Wall Street Journal geht dagegen von einer deutlicheren Anhebung um 200 bis 300 US-Dollar aus, was 18,2 bis 27,3 Prozent entsprechen würde. In Indien könnte das Pro-Modell laut oneindia.com bei 1,64 Lakh Rupien starten, das Pro Max bei 1,79 Lakh Rupien – ein Aufschlag von 28.700 Rupien.
Für ein erwartetes faltbares iPhone mit dem Beinamen „Ultra“ werden laut notebookcheck.net Preise von über 2.000 US-Dollar diskutiert, appleinsider.com nennt einen möglichen Startpreis ab 1.999 US-Dollar.
Bereits erfolgte Preisanpassungen bei anderen Produkten
Apple hat nach Angaben von macrumors.com bereits bei Macs und iPads Preiserhöhungen von durchschnittlich rund 23 Prozent vorgenommen: Das MacBook Air verteuerte sich um 200 US-Dollar, der Mac Studio um 500 US-Dollar, das iPad Air um 150 US-Dollar.
Appleinsider.com berichtet zudem von höheren Preisen für Apple TV 4K, das um 70 US-Dollar teurer wurde, sowie für die Vision Pro. Auch Wettbewerber Samsung und Google hätten ihre Smartphone-Preise laut macrumors.com bereits um rund 100 US-Dollar angehoben.
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Reaktionen und Gegenmaßnahmen
Apple absorbiere einem Teil der gestiegenen Kosten selbst und warne intern vor Margendruck, so macrumors.com. Um die finanzielle Belastung für Kunden abzufedern, plane der Konzern zudem ein neues Upgrade-Abonnement. Zusätzlich habe Apple laut shunhuachanpin.com begonnen, eigene Modems einzusetzen, um Kosten zu senken.
Parallel zu den erwarteten Preiserhöhungen bei neuen Modellen hat Apple laut rswebsols.com die Preise für das bestehende iPhone-17-Sortiment gesenkt: Das Pro Max kostet nun 1.407 statt zuvor 1.535 US-Dollar, das Pro-Modell 1.279 US-Dollar, das Basismodell 959 US-Dollar und das Air 1.023 US-Dollar. Gleichzeitig wurden die Eintauschprämien erhöht, für ein iPhone 16 Pro Max auf bis zu 720 US-Dollar.
Technische Neuerungen und Zeitplan
Das iPhone 18 Pro soll laut ibtimes.com mit einem neuen A20-Pro-Chip in 2-Nanometer-Fertigung ausgestattet werden, der 18 Prozent mehr Leistung und 30 Prozent höhere Effizienz bieten soll. Auch eine variable Blende wird erwartet. Die Pro-Modelle sollen im September 2026 vorgestellt werden, das reguläre iPhone 18 erst im Frühjahr 2027.
Für den Marktstart wird laut rswebsols.com ein Apple-Event am 9. September erwartet, Vorbestellungen sollen ab dem 11. September möglich sein. Zudem übernimmt John Ternus laut ibtimes.com zum 1. September die Position des CEO.

