iPhone 18 Pro: Apple setzt auf 2-Nanometer-Chip und 12 GB RAM

Geleakte Dokumente enthüllen Details zum A20-Pro-Chip, 96-Bit-RAM und größerem Akku für Apples 2026er Pro-Modelle.

Apple bereitet einen Technologiesprung vor: Das iPhone 18 Pro soll mit 2-Nanometer-Chip, neuem Arbeitsspeicher und deutlich größerem Akku kommen.

Interne Dokumente und Zertifizierungsdaten aus einem Sicherheitsvorfall bei Tata Electronics haben die technischen Spezifikationen der kommenden iPhone-18-Pro-Serie offengelegt. Rund 630 Gigabyte an Daten gelangten an die Öffentlichkeit – darunter Schaltpläne für den A20-Pro-Prozessor und Details zum Wechsel auf das 2-Nanometer-Fertigungsverfahren.

Die Dokumente führen die iPhone-18-Pro-Modelle unter den internen Codes „V63″ und „V43″. Der Verkaufsstart wird für September 2026 erwartet.

A20 Pro: TSMC bleibt alleiniger Fertiger

Der neue A20-Pro-Chip trägt den Codenamen „Borneo“ und wird exklusiv von TSMC im 2-Nanometer-N2-Verfahren gefertigt. Branchengerüchte über eine mögliche Beteiligung Intels an der Produktion bestätigen sich den Unterlagen zufolge nicht.

Die Leistungsdaten können sich sehen lassen: 15 Prozent mehr Rechenpower und 30 Prozent bessere Energieeffizienz im Vergleich zum Vorgänger A19. Für die Wärmeableitung setzt Apple auf eine neue Verpackungstechnologie. Statt des bisherigen Stapelverfahrens kommt ein Wafer-Level-Multi-Chip-Modul (WMCM) zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher liegt dabei neben dem Prozessor, nicht mehr darüber – das verbessert die Kühlung und schafft Platz für eine leistungsstärkere Neural Engine.

Speicher: 96-Bit-Schnittstelle und QLC-Flash

Ein echter Paradigmenwechsel zeichnet sich beim Arbeitsspeicher ab: Apple bricht mit der jahrelangen 64-Bit-Tradition und setzt auf eine 96-Bit-LPDDR6-Schnittstelle. Die Speicherbandbreite steigt damit auf rund 102 Gigabyte pro Sekunde. Die Pro-Modelle erhalten 12 Gigabyte RAM.

Bei den Speicherkapazitäten gibt es eine wichtige Änderung: Die 1-Terabyte- und 2-Terabyte-Varianten setzen künftig auf QLC-NAND statt des bisherigen TLC-NAND. QLC ermöglicht höhere Speicherdichten, ist aber langsamer beim Lesen und Schreiben. Die 256-GB- und 512-GB-Modelle bleiben beim schnelleren TLC-Speicher. Hintergrund sind steigende Komponentenkosten – allein der DRAM-Chip könnte auf 145 Euro pro Einheit klettern.

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Eigenes 5G-Modem mit Satelliten-Anbindung

Apple bringt mit dem C2-5G-Modem (Codename „Ganymede“) die zweite Generation seines Eigenbaus in die iPhone-18-Pro-Serie. Das Modem beherrscht die globalen sub-6-GHz-Frequenzen. Für das in den USA genutzte mmWave-Band setzt Apple weiterhin auf Qualcomm-Chips.

Eine spannende Neuerung: Das Modem unterstützt NR-NTN (New Radio Non-Terrestrial Network). Das ermöglicht Internetzugang über Satelliten – ein deutlicher Ausbau gegenüber den bisherigen Notruffunktionen.

Akku: Deutlich mehr Kapazität

Die Zertifizierungsdaten der chinesischen 3C-Behörde bestätigen größere Akkus für die 2026er-Flaggschiffe. Das iPhone 18 Pro Max kommt auf 5.391 bis 5.567 Milliamperestunden – je nachdem, ob eine physische Nano-SIM oder eine eSIM verbaut ist. Das entspricht einem Plus von rund 12 Prozent.

Dank der Effizienz des A20-Pro-Chips und optimierter Software soll die Akkulaufzeit mit der von Konkurrenzgeräten mit 7.000 mAh mithalten können.

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Design und Abmessungen

Das iPhone 18 Pro Max wird etwas dicker: zwischen 9,9 und 10,9 Millimeter. Das Gewicht steigt auf rund 240 Gramm. Die Displays bleiben bei 6,3 Zoll (Pro) und 6,9 Zoll (Pro Max) mit LTPO-OLED-Technik. Die sogenannte Dynamic Island soll kleiner ausfallen.

Die Kamera erhält ein Triple-Setup mit drei 48-Megapixel-Sensoren, einer variablen Blende beim Hauptobjektiv und einem Periskop-Tele. Neue Farben stehen ebenfalls ins Haus: Dark Cherry, Light Blue, Dark Gray und Silver.

Regulierungsunterlagen deuten zudem auf ein faltbares „iPhone Ultra“ (Codename V68) hin. Konkrete Launch-Termine für ein Foldable stehen aber noch aus.