Apple bereitet mit einem auffälligen Tiefrot einen neuen Farbakzent für seine Spitzenmodelle vor. Laut Branchenanalysten testet der Konzern das Burgunder-Rot derzeit für das iPhone 18 Pro und Pro Max, die im September 2026 erscheinen sollen. Die mutige Farbwahl markiert einen klaren Bruch mit den zurückhaltenden Tönen der Pro-Reihe und wird durch die Rückkehr zu einem Aluminium-Gehäuse ermöglicht.
Materialwechsel als Türöffner für kräftige Farben
Die Strategie hat einen einfachen technischen Grund: Aluminium lässt sich weitaus besser und farbintensiver anodisieren als das zuvor verwendete Titan. Mit dem iPhone 17 Pro kehrte Apple bereits zu einem Aluminium-Unibody zurück und schuf so die Grundlage für lebhaftere Farben. Der nun getestete tiefrote Ton wäre auf einer Titan-Oberfläche chemisch kaum realisierbar gewesen. Sollte er in Produktion gehen, wäre es das erste Mal, dass ein Pro-Modell in Rot erscheint – eine Farbe, die bisher den günstigeren Standardmodellen vorbehalten war.
Cosmic Orange ebnet den Weg
Den Markterfolg für diese mutige Linie lieferte bereits das Vorgängermodell. Das Cosmic Orange des iPhone 17 Pro war ein Verkaufsschlager, besonders auf dem wichtigen chinesischen Markt. Die starke Nachfrage zeigte Apple, dass Käufer von Premium-Smartphones durchaus expressive Farben schätzen. Analysten gehen daher davon aus, dass das Orange nicht ersetzt, sondern um das neue Rot erweitert wird. Die Ära der reinen Grau-, Silber- und Goldtöne in der Pro-Klasse scheint endgültig vorbei.
Konservative Palette für das erste iPhone Fold
Während die Pro-Modelle farblich aus der Reihe tanzen, bleibt Apple bei seinem anderen Top-Produkt des Jahres 2026 konservativ. Für das heiß erwartete, klappbare iPhone Fold sind laut Berichten nur klassische, nüchterne Farben wie Dunkelgrau oder Schwarz sowie Hell-Silber geplant. Der Grund ist pragmatisch: Die Fertigung eines Falt-Handys der ersten Generation ist extrem komplex. Eine begrenzte Farbpalette vereinfacht die Produktion und Lagerhaltung und hilft, Engpässe bei der ohnehin anspruchsvollen Montage zu vermeiden.
Leistungssprung unter der Haube
Die neuen Farben kommen nicht allein. Zahlreiche Leaks deuten auf massive Hardware-Upgrades hin:
* Frontkamera: Ein neuer 24-Megapixel-Sensor soll die Selfie-Qualität und Videoanrufe deutlich verbessern.
* Chip: Der neue A20 Pro wird voraussichtlich im effizienten 2-Nanometer-Verfahren gefertigt.
* Akku: Die Kapazität soll steigen, beim Pro Max auf bis zu 5.200 mAh.
* Display: Die Dynamic Island wird um etwa 35 Prozent schrumpfen, da Komponenten der Face-ID-Technik nun unter das OLED-Panel wandern.
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Ungewöhnliche Verkaufsstrategie und Marktausblick
Apples Gesamtstrategie für 2026 wirkt unkonventionell. Branchenkreisen zufolge könnten die Auslieferungszahlen der iPhone-18-Serie zunächst um rund 20 Prozent unter denen des Vorjahres liegen. Der Grund sei jedoch keine schwache Nachfrage, sondern ein gestaffelter Release: Die günstigeren Modelle, das Standard-iPhone 18 und ein neues Leichtbau-„Air“-Modell, sollen erst in der ersten Hälfte 2027 folgen.
Damit konzentriert Apple im lukrativen Weihnachtsgeschäft alle Marketingkraft und Aufmerksamkeit auf die hochpreisigen Geräte: das iPhone 18 Pro, Pro Max und das Premium-Fold. Die Kombination aus auffälligem Design und starker Technik könnte den Maßstab für Luxus-Smartphones neu definieren. Bleibt die Frage: Wird der deutsche Premium-Käufer dem Ruf in Tiefrot folgen?





