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Der US-Konzern plant für seine Premium-Modelle iPhone 18 Pro und Pro Max erneut eine Aluminium-Unibody-Konstruktion. Das berichten Zulieferer aus Asien. Die Entscheidung überrascht, denn seit dem Vorgängermodell häufen sich Beschwerden über Kratzer und Verfärbungen am Gehäuse. Apple selbst stuft die Abnutzungserscheinungen als normalen Verschleiß ein.
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Warum Apple am Aluminium festhält
Der Verzicht auf Titan, das noch bei früheren Generationen zum Einsatz kam, hat handfeste technische Gründe. Aluminium leitet Wärme deutlich besser – ein entscheidender Vorteil für den neuen A20-Pro-Chip, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Die höhere Rechenleistung erzeugt mehr Abwärme, die effizient abgeführt werden muss.
Hinzu kommen Kostenvorteile: Durch die Beibehaltung des Aluminiumrahmens kann Apple Geld in andere Komponenten stecken – etwa in das völlig neu entwickelte Kamerasystem.
Kamera-Revolution mit verstellbarer Blende
Erstmals soll ein iPhone eine mechanisch verstellbare Blende erhalten. Das Objektiv lässt sich zwischen f/1.4 und f/2.8 einstellen – echte Hardware-Kontrolle über Lichteinfall und Schärfentiefe. Alle drei rückwärtigen Sensoren sollen einheitlich 48 Megapixel auflösen.
Für das Ultraweitwinkel-Objektiv wechselt Apple angeblich zu Samsung als Sensor-Lieferanten – eine Premiere. Software-seitig unterstützt iOS 27 eine neue KI-gesteuerte Kamerafunktion, die Szenen erkennt und die Blende automatisch anpasst.
A20 Pro: 15 Prozent schneller, 30 Prozent effizienter
Der neue Prozessor, gefertigt von TSMC, verspricht einen deutlichen Leistungssprung. Die Energieeffizienz steigt um 30 Prozent – das könnte längere Akkulaufzeiten bedeuten. Branchenbeobachter erwarten, dass der Chip die leistungsfähigste Apple-eigene Prozessorgeneration aller Zeiten wird.
Display: Dynamic Island schrumpft deutlich
Das markante „Dynamic Island“ soll um 25 bis 30 Prozent kleiner werden. Möglich macht das die Integration von Face-ID-Komponenten unter dem Display. Nur Kamera und Dot-Projektor bleiben in einer kleineren, pillenförmigen Aussparung sichtbar.
Satelliten-Internet für unterwegs
Mit dem C2-Modem der zweiten Generation will Apple die Konnektivität revolutionieren. Erstmals soll normales Surfen per Satellit möglich sein – nicht nur Notrufe wie bisher. In Regionen ohne Mobilfunk- oder WLAN-Abdeckung könnten Nutzer dann reguläre Webdienste nutzen.
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Neue Farben, kein Schwarz
Die Pro-Modelle 2026 kommen voraussichtlich in Dark Cherry – einem tiefen, weinähnlichen Rot mit violetten Untertönen. Weitere Optionen: Hellblau, Dunkelgrau und Silber. Auf ein klassisches Schwarz verzichtet Apple im zweiten Jahr in Folge.
Strategische Neuausrichtung
Der Launch im September könnte der erste große Auftritt von John Ternus als neuem Apple-Chef werden. Tim Cook geht nach Jahren an der Spitze in den Ruhestand. Parallel verändert Apple seine Release-Strategie: Die Pro-Modelle erscheinen wie gewohnt im Herbst, die günstigeren Standard-iPhones könnten erst im Frühjahr 2027 folgen.
Trotz der teuren neuen Technik – 2-Nanometer-Chip, variabler Blende, Satelliten-Modem – erwarten Analysten keine Preiserhöhung. Apple werde die höheren Komponentenkosten selbst tragen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Fazit: Innen revolutionär, außen kontrovers
Das iPhone 18 Pro wird ein Zwitter aus bewährtem Design und radikaler Technik. Die Aluminium-Frage bleibt der wunde Punkt – doch die thermischen Vorteile und das geringere Gewicht sind für die Leistungsfähigkeit des neuen Chips unverzichtbar. Ob die internen Neuerungen die Bdiedebatte um die Kratzer übertönen, wird sich im Herbst zeigen.

