Apple plant einen historischen Sprung in der Mobilfunktechnik. Der kommende iPhone 18 Pro soll erstmals vollwertiges Internet und Telefonie per Satellit ermöglichen – und damit Funklöcher weltweit überbrücken. Das geht aus einem neuen Leak hervor, der für Aufsehen in der Tech-Branche sorgt.
Vom Notruf zum Breitband: Die neue Satelliten-Ära
Bisher war die Satelliten-Funktion der iPhones auf Notfall-SMS beschränkt. Die neuen Pro-Modelle sollen diesen engen Rahmen sprengen. Kern der Revolution ist ein hauseigener Modem-Chip, der C2, und der Mobilfunkstandard NR-NTN. Diese Technik erlaubt es Smartphones, direkt mit Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn zu kommunizieren – als wären sie ferne Mobilfunkmasten.
Das Ziel ist ehrgeizig: Nutzer sollen auch in abgelegenen Regionen surfen, Fotos verschicken oder telefonieren können. Noch spannender: Die Verbindung soll so robust sein, dass sie nicht nur unter freiem Himmel, sondern auch in Gebäuden oder der Hosentasche funktioniert. Aus der aktiven Notruffunktion würde ein passiver, immer verfügbarer Hintergrunddienst.
Wettlauf im All: Apple gegen Huawei und die technischen Hürden
Apple ist mit dieser Vision nicht allein. Auch der chinesische Konzern Huawei arbeitet an ähnlicher Technologie. Gelingt Apple jedoch die nahtlose Integration in sein iOS-Ökosystem, könnte das ein entscheidender Wettbewerbsvorteil werden. Besonders für Nutzer in ländlichen Gebieten, Geschäftsreisende oder Unternehmen in entlegenen Einsatzgebieten wäre dies ein starkes Kaufargument.
Doch der Weg dorthin ist steinig. Die Leistung hängt maßgeblich von Apples Satelliten-Partnern ab. Der aktuelle Partner Globalstar müsste sein Netzwerk massiv ausbauen, um den Datendurchsatz für 5G-Internet zu bewältigen. Die Qualität des Dienstes steht und fällt mit der Leistungsfähigkeit der Satellitenkonstellation.
Die Folgen: Neue Apps und das Ende der Funklöcher
Die möglichen Folgen reichen weit über besseren Empfang hinaus. Apple arbeitet Berichten zufolge an einer Programmierschnittstelle (API), die Drittanbietern den Zugriff auf die Satellitenverbindung erlaubt. Services wie Apple Maps könnten so auch ohne terrestrisches Netz präzise Navigation bieten.
Begriffe wie C2, NR‑NTN oder API klingen nach Fachchinesisch? Das kostenlose iPhone‑Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Apple‑Begriffe in klaren Worten – ideal, um neue Funktionen wie Satelliten‑Verbindungen, APIs und iOS‑Eigenheiten besser zu verstehen. Gratis iPhone‑Lexikon jetzt anfordern
Sollte sich der jüngste Leak bei der traditionellen Vorstellung im September 2026 bewahrheiten, würde das iPhone 18 Pro mehr als nur ein Update sein. Es könnte unsere Grunderwartung an Mobilfunk neu definieren. Die frustrierende „Kein Netz“-Meldung wäre dann endgültig Geschichte.





