iPhone 18 Pro: Apple versteckt Face ID unter dem Display

Durchgesickerte Komponenten zeigen eine um bis zu 35 Prozent kleinere Dynamic Island und Face ID unter dem Display der iPhone 18 Pro Modelle.

München – Apples Weg zum randlosen Smartphone nimmt konkrete Formen an. Nach durchgesickerten Displayschutzfolien und Glas-Komponenten vom 28. Juni 2026 plant der Konzern für das iPhone 18 Pro und Pro Max eine deutliche Verkleinerung der Dynamic Island. Die Sensoren für Face ID sollen künftig unter dem Display verschwinden.

Ein großer Schritt in Richtung Vollbild

Die geleakten Bauteile zeigen: Die Dynamic Island auf den Pro-Modellen könnte um 25 bis 35 Prozent schrumpfen. Einige Schätzungen gehen sogar von einer Halbierung der Breite auf rund 13,49 Millimeter aus. Damit setzt Apple eine mehrjährige Strategie fort, die beim ursprünglichen Design begann und auf das vollständig randlose iPhone 20 Pro Max abzielt.

Die neuen Modelle werden voraussichtlich mit 6,3-Zoll- und 6,9-Zoll-LTPO-OLED-Displays ausgestattet. Die Bildschirme sollen Helligkeiten von bis zu 3000 Nits erreichen und variable Bildwiederholraten zwischen 1 Hz und 120 Hz unterstützen. Die kleinere Dynamic Island könnte allerdings Anpassungen bei Live Activities und Software-Benachrichtigungen erforderlich machen.

A20 Pro: Leistungssprung durch 2-Nanometer-Technik

Das Herz der neuen Pro-Serie, die für den Herbst 2026 erwartet wird, bildet der A20 Pro-Chip. Gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren, verspricht er 15 Prozent mehr Rechenleistung bei gleichzeitig 30 Prozent höherer Energieeffizienz. Apple stockt zudem den Arbeitsspeicher auf 12 Gigabyte RAM auf.

Anzeige

Die Dynamic Island soll um bis zu 35 Prozent schrumpfen – Face ID wandert unter das Display. Was das für Ihr Nutzererlebnis bedeutet und ob sich der Umstieg lohnt, erfahren Sie im exklusiven Report. Jetzt kostenlosen Leak-Report anfordern

Weitere technische Neuerungen im Überblick:

  • Kamera: Die Hauptkamera erhält eine variable Blende, die Frontkamera löst mit 24 Megapixeln auf.
  • Konnektivität: Ein neues C2-Modem mit dem Codenamen „Ganymede“ unterstützt 5G, mmWave und Satellitenkommunikation. Ein N2-Chip ermöglicht Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.
  • Akku und Gehäuse: Das Pro Max-Modell könnte einen Akku zwischen 5100 und 5200 mAh erhalten. Trotz früherer Gerüchte über ein dickeres Gehäuse bleibt die Bauhöhe bei rund 8,75 bis 8,8 Millimetern. Das Gewicht dürfte die 240-Gramm-Marke überschreiten.

Lieferkette im Fokus: Cyberangriff auf Tata

Die technischen Details gelangten durch einen Cyberangriff auf Tata, einen wichtigen Apple-Zulieferer, an die Öffentlichkeit. Dabei sollen Logikboard-Pläne, A20-Pro-Daten und Dateien zum C2-Modem gestohlen worden sein. Apple setzte eigenen Berichten zufolge Tarnverpackungen ein, um die Auswirkungen solcher Lecks zu begrenzen – die gestohlenen Dateien gewährten dennoch frühe Einblicke in Test- und Qualitätskontrollprozesse.

Höhere Preise erwartet

Anzeige

Steigende Preise für die Pro-Modelle? Der Report zeigt, ob das iPhone 18 Pro sein Geld wert ist – inklusive Preis-Leistungs-Vergleich mit dem Standard-Modell. Preis-Check jetzt sichern

Marktbeobachter rechnen mit einem Preisanstieg von rund 200 Euro für die Pro-Modelle. Grund sind gestiegene Komponentenkosten, insbesondere für Speicher und die 2-Nanometer-Chips. In Indien soll der Einstiegspreis bei umgerechnet knapp 1500 Euro liegen.

Die Einführung der iPhone-18-Reihe erfolgt gestaffelt: Während die Pro-Modelle und ein erstes faltbares iPhone für September 2026 erwartet werden, könnten die Standardmodelle erst im Frühjahr 2027 erscheinen. Neue Farben wie „Dark Cherry“ (dunkles Kirschrot), Hellblau, Dunkelgrau und Silber sollen das Line-up abrunden.