Neue Leaks deuten auf eine überraschende Kehrtwende hin.
Künstliche Intelligenz diktiert das Design
Ein grundlegender Konflikt zeichnet sich unter Branchenbeobachtern ab: Wird das iPhone 18 Pro auf Titan setzen oder nicht? Der Leaker Fixed Focus Digital widerspricht am heutigen Dienstag früheren Gerüchten und prognostiziert eine Rückkehr zu Aluminium. Der Grund: die Wärmeentwicklung. Apples lokale KI-Verarbeitung stellt immense Anforderungen an die Kühlung – und Aluminium leitet Wärme deutlich besser als Titan.
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Erst am 17. Mai hatte der Leaker Instant Digital noch gegenteilige Informationen gestreut. Demnach forschte Apple an neuen Titanlegierungen und sogar Flüssigmetall für künftige Modelle. Die aktuellen Hinweise vom 26. Mai legen jedoch nahe, dass das Aluminium-Unibody-Design Bestand haben wird. Ein Materialwechsel wäre demnach frühestens 2027 zu erwarten.
Der Disput offenbart einen grundlegenden Zielkonflikt im Smartphone-Design: Premium-Optik gegen funktionale Kühlung. Der kommende A20 Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren erzeugt schlichtweg zu viel Abwärme für ein Titangehäuse.
Höhere Displays und schlankere Ränder
Nicht nur beim Material tut sich etwas. Das iPhone 18 Pro wird nach Informationen des Leakers Majin Bu vom 25. Mai ein neues Seitenverhältnis erhalten: höher und schmaler. Das Pro-Modell soll auf 6,4 Zoll wachsen, die Pro-Max-Variante auf knapp 7 Zoll.
Display-Schutzfolien-Leaks vom 23. Mai bestätigen ultradünne Ränder – die schmalsten, die je ein iPhone zierten. Die Dynamic Island soll um 25 bis 35 Prozent schrumpfen, möglich gemacht durch miniaturisierte Sensoren.
Das Pro Max wird mit einer Dicke von rund 8,8 Millimetern und einem Gewicht zwischen 240 und 250 Gramm zum Schwergewicht. Ein 5.100 bis 5.200 mAh starker Akku soll die Energie liefern. Farblich setzt Apple offenbar auf eine neue „Dark Cherry„-Variante, ergänzt durch Light Blue, Dark Grey und Silver.
2-Nanometer-Chip und eigenes 5G-Modem
Das Herzstück des iPhone 18 Pro ist der A20 Pro im 2-Nanometer-Verfahren. Branchenbeobachter erwarten 15 Prozent mehr Rechenleistung bei 30 Prozent weniger Stromverbrauch. 12 Gigabyte RAM sollen die KI-gestützten Aufgaben bewältigen.
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Erstmals kommt ein eigenentwickeltes C2 5G-Modem zum Einsatz. Apple ersetzt damit die bisherigen Zulieferer und optimiert die Energieeffizienz durch direkte Integration mit dem A20 Pro.
Die Kamera erhält ein 48-Megapixel-Triple mit einem neuen Dreischicht-Sensor von Samsung. Das Pro Max soll zudem eine variable Blende bieten – ein Novum für iPhones. Software-Seitig läuft iOS 27 mit einer überarbeiteten Siri, die auf Google Gemini zurückgreift.
Gestaffelter Launch im Herbst 2026
Apple plant offenbar einen geteilten Marktstart: iPhone 18 Pro, Pro Max und ein neues Foldable kommen im September 2026. Das Standard-iPhone 18 und eine „18e“-Variante folgen erst im Frühjahr 2027. Diese Strategie erlaubt es Apple, sich zunächst auf die margenstarken Pro-Modelle zu konzentrieren.
Die Preise bleiben trotz der umfangreichen Upgrades stabil. In Indien etwa starten die Pro-Modelle bei umgerechnet rund 1.500 Euro.
Ausblick: Das Jubiläums-iPhone 2027
Die Modelle von 2026 gelten als Brücke zu einem radikalen Redesign 2027. Das iPhone 19 Pro soll als „20th Anniversary“-Edition ein rundum gebogenes Display und Face ID unter dem Panel erhalten – die Dynamic Island wäre dann Geschichte. Auch ein „iPhone Ultra“ der zweiten Generation und ein neues „iPhone Air“ sind für 2027 im Gespräch.
Die aktuellen Leaks zeichnen das Bild eines Übergangsjahres: Massive interne Verbesserungen und ein verfeinertes, höheres Design – aber die wirklich revolutionären optischen Änderungen bleiben dem Jubiläumsmodell vorbehalten.

