iPhone 18 Pro: Apple will trotz Kostenexplosion Preise halten

Apple plant, die Einführungspreise für die iPhone-18-Pro-Modelle trotz massiv gestiegener Speicher- und Chipkosten einzufrieren. Die Strategie zielt auf Wettbewerbsfähigkeit und langfristiges Wachstum im Services-Geschäft.

Apple plant überraschenderweise, die Einführungspreise für seine kommenden Top-Smartphones stabil zu halten. Trotz massiv gestiegener Komponentenkosten sollen iPhone 18 Pro und Pro Max im Herbst 2026 zum selben Preis wie ihre Vorgänger starten. Das zeigt eine aggressive Kostenkontrolle des Konzerns.

Strategie gegen den Branchentrend

Während die globale Elektronikindustrie mit beispiellosen Preissprüngen für Speicherchips kämpft, setzt Apple auf seine Marktmacht. Analysten wie Jeff Pu und Ming-Chi Kuo berichten diese Woche, der Tech-Riese wolle die Preise für die Basisversionen der Pro-Modelle einfrieren. Demnach soll das iPhone 18 Pro bei 1.099 Euro und das iPhone 18 Pro Max bei 1.199 Euro starten.

Hinter der Entscheidung steckt ein klarer strategischer Schachzug. Apple nutzt seine langjährigen Beziehungen und riesigen Abnahmemengen, um bei Speicherlieferanten wie Samsung und SK Hynix bessere Konditionen auszuhandeln. In einer von KI-getriebenen Nachfrage überhitzten Marktlage ist das eine Demonstration von Einfluss.

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Perfekter Sturm an der Lieferkette

Die geplante Preisstabilität ist bemerkenswert. Sie kommt in einer Phase, in der die Kosten für essentielle Bauteile explodieren. Allein im ersten Quartal 2026 schnellten die Preise für DRAM- und NAND-Speicher um bis zu 90 Prozent in die Höhe. Grund ist eine Verknappung, weil Hersteller Produktionskapazitäten auf Hochleistungsspeicher für KI-Server umstellen.

Hinzu kommt der neue A20 Pro-Chip. Er wird im fortschrittlichen, aber teuren 2-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt. Diese Kombination aus Speicher- und Prozessorkosten hätte eigentlich eine deutliche Preiserhöhung für die Flaggschiffe erzwungen. Apple scheint dies nun abfangen zu wollen.

Der Deal: Marge gegen Marktanteil

Die Kalkulation ist klar. Apple nimmt vorübergehend niedrigere Hardware-Gewinnmargen in Kauf, um wettbewerbsfähig zu bleiben. In einer inflationsgeplagten Branche könnten stabile Preise beim Kunden punkten, während Konkurrenten teurer werden müssen. Langfristig setzt der Konzern auf sein wachsendes Services-Geschäft.

Die Logik: Ein stabiler Einstiegspreis in das Hardware-Ökosystem bindet mehr Nutzer. Diese generieren dann laufende Einnahmen durch Abos für iCloud, Apple Music oder den App Store. Dieser Umsatzstrom soll den geringeren Profit beim Geräteverkauf kompensieren. Spekulationen deuten zudem auf einen gestaffelten Launch hin – die Pro-Modelle im Herbst 2026, die Standardvarianten vielleicht erst im Frühjahr 2027.

Wackelige Basis in volatiler Lage

Bis zum erwarteten Launch im September 2026 bleibt die Lage volatil. Apples finale Preisstrategie hängt von weiteren Verhandlungen und Einsparungen bei anderen Komponenten wie Displays oder Kameras ab. Gelingt der Preis-Hold, wäre das eine Machtdemonstration. Sie würde die Stärke der Apple-Lieferkette und den Fokus auf langfristiges Wachstum unterstreichen – notfalls auf Kosten des Sofortprofits.

Allerdings: Während der Basispreis gleichbleiben soll, könnte Apple bei Modellen mit höherem Speicher Aufschläge verlangen. So ließen sich gestiegene Kosten teilweise ausgleichen, ohne den Einstieg für viele Kunden unattraktiv zu machen.

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