Rund 630 Gigabyte vertraulicher Daten wurden erbeutet – darunter brisante Details zu Apples kommendem iPhone 18 Pro.
Die gestohlenen Dokumente, die kürzlich auf der Plattform „World Leaks“ veröffentlicht wurden, enthüllen weitreichende strategische Entscheidungen des Tech-Giganten aus Cupertino. Besonders brisant: Apple plant offenbar einen grundlegenden Umbau seiner Modem-Strategie.
Zwei Modems, zwei Welten
Die geleakten Baupläne zeigen, dass Apple für die iPhone-18-Reihe, deren Marktstart für September 2026 erwartet wird, ein eigenes 5G-Modem entwickelt hat. Der hauseigene Chip trägt den Codenamen Ganymede und wird als C2 bezeichnet. Internationale Modelle des iPhone 18 Pro sollen demnach mit diesem Apple-eigenen Modem ausgestattet werden.
Doch die Strategie ist fragmentiert: US-Modelle werden weiterhin auf Qualcomm-Modems setzen. Der Grund liegt auf der Hand – Apples C2-Chip unterstützt keine mmWave-Technologie, die in den USA für schnelle 5G-Verbindungen Standard ist. Stattdessen setzt das internationale Modem auf NR-NTN-Satellitenkonnektivität. Ein klares Signal: Apple treibt die Integration von Satellitenkommunikation voran.
Chip-Revolution und Kameraneuerungen
Die technischen Spezifikationen aus dem Datenschatz bei Tata Electronics zeigen einen weiteren Sprung nach vorn. Der A20 Pro-Chip soll in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt werden und auf WMCM-Packaging (Wafer-Level Multi-Chip Module) setzen. Diese Architektur verspricht mehr Leistung bei besserem Wärmemanagement.
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In der Fotografie deutet sich ebenfalls ein Quantensprung an: Ein Sony-IMX-905-Sensor mit variabler Blende soll für mehr Flexibilität bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen sorgen.
Batterie: eSIM schlägt physische SIM
Spannende Details liefern die Unterlagen auch zur Akkukapazität. Das iPhone 18 Pro Max wird in der eSIM-Version voraussichtlich einen 5.425 mAh-Akku erhalten. Modelle mit physischem SIM-Slot müssen sich mit 5.235 mAh begnügen. Analysten vermuten, dass die unterschiedlichen Modems in den USA und international zu abweichender Energieeffizienz führen könnten – mit möglichen Auswirkungen auf die Laufzeit.
Indien als neue iPhone-Schmiede
Der Cyberangriff auf Tata Electronics kommt zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt. Indien baut seine Rolle in der globalen Elektronik-Lieferkette massiv aus. Branchendaten aus den geleakten Dokumenten zeigen: Bis 2026 sollen 26 Prozent aller iPhones weltweit in Indien produziert werden. Ein deutliches Zeichen für die Abkehr von der Konzentration auf China.
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Die gestohlenen Papiere erwähnen zudem Preise und mögliche neue Produktkategorien. Während die Pro-Modelle in der Spitzenkonfiguration bis zu 1.399 Euro kosten könnten, deutet sich ein neues Flaggschiff an: Das iPhone 18 Ultra – angeblich ein faltbares Gerät, das die Premium-Reihe erweitern würde.
Die indischen Behörden arbeiten unter Hochdruck daran, die Folgen des Datendiebstahls einzudämmen. Die Ermittlungen zu der Ransomware-Attacke laufen auf Hochtouren – die Täter hinter der Plattform „World Leaks“ sind bislang unbekannt.

