iPhone 18 Pro Max: 1-TB-Modell verliert 38% Performance

Tests zeigen beim iPhone 18 Pro Max mit 1 TB deutliche Einbußen nach Cache-Verbrauch; besonders volle Speicher verschärfen die Schreibleistung.

Aktuelle Benchmark-Ergebnisse von HOMOLAB (FIO) werfen Fragen zur Performance-Beständigkeit der neuen iPhone 18 Pro Max-Generation auf. Den Untersuchungen zufolge weist insbesondere die Variante mit 1 Terabyte (TB) Speicherplatz, die auf QLC-Technologie (Quad-Level Cell) setzt, erhebliche Einbrüche bei der Übertragungsgeschwindigkeit auf, sobald der interne Cache erschöpft ist.

In diesen Fällen sank die Transferrate auf durchschnittlich 79,4 MB/s, wobei Minimalwerte von bis zu 25,6 MB/s gemessen wurden. Damit agiert das High-End-Gerät unter bestimmten Lastszenarien langsamer als herkömmliche microSD-Karten.

Erhebliche Geschwindigkeitsverluste nach Cache-Erschöpfung

Die Leistungsunterschiede zwischen den verschiedenen Speicherkonfigurationen zeigen sich bereits in standardisierten Testszenarien. Beim 4K-Random-Read erreichte das iPhone 18 Pro Max mit 1 TB (QLC) einen Wert von 46.045, während das iPhone 18 Pro mit 512 GB, welches mit TLC-Speicher (Triple-Level Cell) ausgestattet ist, 51.282 Punkte erzielte. Besonders deutlich treten die Differenzen bei gemischten Lese- und Schreibvorgängen (Mixed Read/Write) hervor.

Bei niedriger Queue-Tiefe lag der TLC-Speicher mit 11.285 Punkten rund 38 % über dem QLC-Modell (8.168 Punkte). Unter hoher Last verringerte sich der Vorsprung des TLC-Speichers zwar auf etwa 12 % (35.992 gegenüber 32.219), im allgemeinen Mixed-Load-Szenario blieb der 1-TB-QLC-Speicher jedoch konsequent 20 % bis 30 % hinter der 512-GB-TLC-Variante zurück.

Analysten stellten fest, dass die Performance bei Q4T4 unter der Hälfte eines Xperia 1V mit 256 GB sowie unter dem Durchschnitt für UFS-4.0- und UFS-3.1-Speichersysteme liegt.

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Auswirkungen des Füllstandes auf die Schreibleistung

Ein kritischer Faktor für die Nutzererfahrung ist das Verhalten des SLC-Caches (Single-Level Cell). Im werksneuen Ausgangszustand erreicht dieser Cache Geschwindigkeiten von über 3.000 MB/s. Sobald dieser Puffer jedoch gefüllt ist, erfolgt der Transfer über den TLC-Puffer mit 578 MB/s oder bricht auf die rohe QLC-Leistung von 79,4 MB/s ein.

Mit zunehmendem Füllstand des Speichers verschlechtert sich diese Situation drastisch. Bei einer Belegung von 60 % schrumpft der verfügbare SLC-Cache von ursprünglich rund 250 GB auf 58 GB. Gleichzeitig sinkt die Geschwindigkeit des TLC-Puffers auf 396 MB/s, während die native QLC-Rate auf 45 MB/s fällt. In Spitzenfällen wurden dabei Minimalwerte von lediglich 1,1 MB/s verzeichnet.

Experten weisen darauf hin, dass dies bei intensiven Videoaufnahmen oder großen Datentransfers zu spürbaren Verzögerungen führen kann. Während die Modelle mit 256 GB und 512 GB, die ausschließlich TLC-Speicher verwenden, im Test stabil blieben, sind von diesem Verhalten primär die Varianten mit 1 TB und 2 TB betroffen.

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Hardware-Konfigurationen und Preisstruktur der Modellreihe

Die technische Ursache für die Leistungsunterschiede liegt in der Bestückung durch verschiedene Zulieferer. Apple setzt für die 256-GB- und 512-GB-Modelle auf TLC-Speicher von SK Hynix, Kioxia und SanDisk.

Bei der 1-TB-Variante kommt hingegen eine Mischkonfiguration zum Einsatz: Hier wird primär der BC8Q-1T QLC-Speicher von SK Hynix verbaut, während nur ein geringer Anteil mit Samsung 3DV8 TLC-Speicher ausgestattet ist. Die 2-TB-Version des iPhone 18 Pro Max nutzt ausschließlich den SK Hynix BC8Q-2T QLC-Speicher.

Trotz der gemessenen Performance-Nachteile bei großen Speicherkapazitäten steigen die Preise linear an. Die Konfiguration mit 256 GB TLC-Speicher wird mit 1.299 US-Dollar gelistet, während das 512-GB-Modell 1.499 US-Dollar kostet.

Für die 1-TB-Variante mit gemischter Speicherbestückung werden 1.899 US-Dollar fällig, und das Spitzenmodell mit 2 TB QLC-Speicher wird für 2.499 US-Dollar geführt.