iPhone 18 Pro Max: Apple plant Preis von 1.399 Euro im September

Apple hebt iPhone-Preise in Japan um bis zu elf Prozent an. Grund ist die Yen-Schwäche, während auch Chip-Knappheit globale Kosten treibt.

Sechs iPhone-Modelle wurden um bis zu elf Prozent teurer.

Yen-Schwäche trifft japanische Kunden

Am 17. und 18. Juli 2026 hat Apple die Preise für mehrere iPhone-Modelle in Japan angehoben. Die Aufschläge liegen zwischen acht und elf Prozent – je nach Modell. Besonders hart trifft es Käufer des iPhone Air: Die 256-Gigabyte-Version kostet nun umgerechnet 177.800 Yen, ein Plus von elf Prozent. Das iPhone 17 Pro Max mit 256 Gigabyte Speicher stieg von 194.800 auf 214.800 Yen.

Hintergrund der Preisanpassung ist die historische Schwäche des japanischen Yen. Die Währung notiert nahe einem Vier-Jahrzehnt-Tief gegenüber dem US-Dollar. Zum Zeitpunkt der Preiserhöhung lag der Wechselkurs bei rund 162 Yen pro Dollar. Auch Apple Watch und AirPods wurden in Japan teurer – während die Preise in den USA und Indien stabil blieben.

Globale Chip-Krise belastet das gesamte Sortiment

Die Japan-Erhöhungen sind nur die Spitze des Eisbergs. Bereits am 25. Juni 2026 hatte Apple weltweit die Preise für MacBooks, iPads, Vision Pro und Heimgeräte angehoben – im Schnitt um 20 Prozent. Bei manchen High-End-Konfigurationen betrug der Aufschlag umgerechnet bis zu 1.300 Euro.

Grund ist eine beispiellose Knappheit bei Speicherchips. Die Nachfrage explodiert durch den Ausbau künstlicher Intelligenz. Die DRAM-Preise stiegen im ersten Quartal 2026 um 98 Prozent. Apple-Chef Tim Cook sprach von einer extremen und seltenen Marktsituation. Das Unternehmen sucht nun nach neuen Chip-Lieferanten in den USA, um künftige Engpässe zu vermeiden.

iPhone 18: Drohen Preise von über 1.400 Euro?

Mit Spannung erwarten Analysten den Start der iPhone-18-Serie im September 2026. Und die Zeichen stehen auf weitere Preiserhöhungen. Laut Counterpoint Research könnten die Materialkosten für das iPhone 18 Pro Max um umgerechnet rund 300 Euro steigen – auf geschätzte 800 Euro pro Gerät.

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Haupttreiber ist der Wechsel zu TSMCs neuem 2-Nanometer-Prozess. Die Fertigung der A20-Pro-Chips soll 20 bis 30 Prozent teurer sein als die aktuelle 3-Nanometer-Technologie. Analysten von Morgan Stanley rechnen mit Aufschlägen von mindestens 200 Euro für die Pro-Modelle. Das iPhone 18 Pro könnte demnach bei 1.299 Euro starten, das Pro Max bei 1.399 Euro.

Neben dem teureren Chip erwarten Experten eine variable Blende für die Hauptkamera mit einem Sony-IMX905-Sensor, ein kompakteres Dynamic Island, ein C2-Modem mit Satelliten-5G und eine um bis zu zehn Prozent größere Batterie beim Pro Max.

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Rekordzahlen trotz Preis-Druck

Die Preisschmerzen scheinen Apples Geschäft bisher nicht zu bremsen. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erzielte der Konzern einen Rekordumsatz von umgerechnet 104 Milliarden Euro – ein Plus von 16 Prozent. Apple lieferte 55,8 Millionen iPhones aus, ein Wachstum von 15,3 Prozent. Der Marktanteil liegt bei 20,1 Prozent.

Die Marktkapitalisierung des Konzerns erreichte am 18. Juli 2026 umgerechnet 4,6 Billionen Euro. Die Aktie legte seit Jahresbeginn um rund 23 Prozent zu. Investoren setzen nun auf die „Apple Intelligence“-Funktionen, die Anfang Juli offiziell in China registriert wurden – sie gelten als entscheidender Treiber für den nächsten Hardware-Upgrade-Zyklus.