In der kommenden Smartphone-Generation von Apple deutet sich eine stärkere technische Differenzierung zwischen den verschiedenen Modellen der Pro-Serie an.
Jüngsten Berichten vom August 2026 zufolge soll lediglich das Spitzenmodell, das iPhone 18 Pro Max, eine Hauptkamera mit variabler Blende erhalten. Damit würde Apple die bisherige Bauweise der Generationen iPhone 14 Pro bis iPhone 17 Pro beenden, die allesamt über eine feste Blende von ƒ/1.78 verfügten.
Platzmangel verhindert Upgrade beim kleineren Pro-Modell
Branchenexperten wie der Leaker Ice Universe weisen darauf hin, dass die variable Blende exklusiv im iPhone 18 Pro Max verbaut werde. Grund für diese Entscheidung sei vor allem der begrenzte Bauraum im kleineren Pro-Modell, der die Integration der komplexen Mechanik erschwere.
Die neue Kameratechnologie basiert laut Informationen aus der Lieferkette auf dem Sony IMX905-Sensor. Dieser werde im Zusammenhang mit Tata Electronics produziert, wie bereits im Juni 2026 bekannt wurde. Während die Hauptkamera dieses signifikante Upgrade erfahre, blieben die restlichen Sensoren für Teleobjektiv, Ultraweitwinkel, LiDAR und die Frontkamera unverändert.
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Die Einführung der variablen Blende ist mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Analyst Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass die entsprechenden Komponenten etwa 50 Prozent teurer in der Herstellung seien als die bisherigen Lösungen mit fester Blende. Als wesentlicher Zulieferer gilt das Unternehmen Sunny, das schätzungsweise 40 bis 50 Prozent der benötigten Komponenten bereitstellt.
Leistungssteigerung durch A20 Pro-Chip und neue Gehäusemaße
Zusätzlich zur Kamera unterscheiden sich die Modelle bei den optischen Zoom-Fähigkeiten. Das iPhone 18 Pro Max soll exklusiv über einen 6-fachen optischen Zoom verfügen, der mittels eines 5-fach Prismas realisiert wird. Für das reguläre Pro-Modell wird hingegen ein variabler Bereich zwischen 5-fachem und 6-fachem Zoom erwartet.
Unter der Haube setzen beide Pro-Varianten auf den neuen A20 Pro-Chip. Dieser wird im 2nm-Verfahren (GAA) bei TSMC gefertigt. Technische Auswertungen von Fixed Focus Digital deuten darauf hin, dass dieser Prozessor eine um 18 Prozent höhere Geschwindigkeit im Vergleich zum A19 Pro erreicht und gleichzeitig eine um 30 Prozent gesteigerte Energieeffizienz bietet.
Trotz der Effizienzsteigerung wachsen die Gehäuseabmessungen des Flaggschiffs. Das iPhone 18 Pro Max soll eine Dicke von 9 Millimetern aufweisen und ein Gewicht von 240 Gramm erreichen. Damit einher geht eine Erhöhung der Akkukapazität auf 5.567 mAh, während das Vorgängermodell noch über 5.088 mAh verfügte. Beim kleineren iPhone 18 Pro fällt der Zuwachs mit 4.288 mAh (plus 1 Prozent) deutlich geringer aus.
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Designanpassungen und Marktstart im September 2026
Optisch plant Apple offenbar eine Vereinheitlichung der Rückseite, die künftig auf ein zweifarbiges Design verzichtet. Als neue Farbvarianten werden Dark Cherry, Silber und Hellblau gehandelt.
An der Front soll das Dynamic Island um etwa 35 Prozent schrumpfen, da Teile der Face-ID-Hardware unter das Display wandern. In technischer Hinsicht ist zudem die Integration eines C2-Modems vorgesehen, wobei dieses möglicherweise ausschließlich in Modellen außerhalb der USA verbaut wird.
Die Preisgestaltung spiegelt den erhöhten technischen Aufwand wider. Marktbeobachter von TrendForce schätzen eine Preissteigerung von 150 bis 200 US-Dollar. Damit dürfte das iPhone 18 Pro Max zwischen 1.299 und 1.499 US-Dollar kosten, während das Pro-Modell bei 1.249 bis 1.299 US-Dollar liegen könnte.
Die offizielle Vorstellung der neuen Modellreihe wird für den 8. oder 9. September 2026 erwartet. Der Vorbestellungszeitraum soll am 11. September beginnen, gefolgt von der Markteinführung am 18. September 2026. Bisher liegen seitens Apple keine offiziellen Bestätigungen zu den technischen Details der variablen Blende vor.

