Ein Fan-Entwurf des transluzenten „Bondi Blue“ iMac G3 hat die zweite Prüfphase bei Lego erreicht – und das Unternehmen verhandelt nun mit Apple über eine Lizenz.
Der Lego-Idee-Entwurf des Nutzers „terauma“ umfasst rund 700 Teile, inklusive der charakteristischen Tastatur und der runden „Hockey-Puck“-Maus. Nachdem das Projekt im September 2025 die nötigen 10.000 Unterstützer gesammelt hatte, befindet es sich nun in einer detaillierten Machbarkeitsstudie. Branchenbeobachter rechnen mit einer möglichen Markteinführung im Jahr 2027 – falls Apple grünes Licht gibt.
Design-Nostalgie als Geschäftsmodell
Die Faszination für das iMac-G3-Design beschränkt sich längst nicht mehr auf Lego. Der Zubehörhersteller Spigen hat eine Serie von iPhone-Hüllen im Retro-Stil des Kult-Rechners auf den Markt gebracht. Das Crowdfunding-Projekt übertraf sein ursprüngliches Finanzierungsziel um mehr als 1.000 Prozent. Ein klares Signal: Die Ästhetik der späten 90er Jahre ist wieder gefragt.
Mitte Juli 2026 rückte zudem der Marktstart des Originals vor fast drei Jahrzehnten in den Fokus – ein weiterer Beleg für die zeitlose Anziehungskraft des Designs, das Apple einst aus der Krise führte.
Führungswechsel bei Apple: Ternus übernimmt
Während die Design-Vergangenheit gefeiert wird, blickt Apple nach vorne. Am 1. September 2026 übergibt Tim Cook die CEO-Position an John Ternus. Cook bleibt dem Konzern als Executive Chairman erhalten. Der Wechsel erfolgt aus einer Position der Stärke: Apple meldete für das zweite Quartal 2026 einen Rekordumsatz von umgerechnet rund 102 Milliarden Euro und ist wieder das wertvollste Unternehmen der Welt.
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iPhone 18 Pro Max und iPad Mini mit OLED
Das neue Führungsduo steht vor einem vollen Produktfahrplan. Das iPhone 18 Pro Max soll am 12. September 2026 erscheinen – mit einem 5.500 mAh Lithium-Ionen-Akku. Das Gerät wird etwas schwerer als sein Vorgänger. Ebenfalls im Oktober erwartet: ein überarbeitetes iPad Mini (Codename J510) mit erstmaligem OLED-Display. Um die Käufer zu locken, bietet Apple nun 36-Monats-Finanzierungen für Mobilfunk-iPads an.
OLED-iMac und M5 Max: Was 2027 kommen könnte
Apple plant offenbar den nächsten Schritt in der Display-Technologie. Der Konzern hat bei den Zulieferern Samsung und LG Angebote für 24-Zoll-OLED-Panels angefordert. Die Displays sollen eine Auflösung von 218 Pixeln pro Zoll und eine Helligkeit von 600 Nits bieten. Ein OLED-iMac könnte 2027 auf den Markt kommen. Parallel dazu testet Apple intern ein iMac Pro-Modell mit dem kommenden M5 Max-Prozessor.
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Rechtsstreit mit OpenAI und Jony Ives Startup
Neben der Produktentwicklung beschäftigt Apple auch die Justiz. Der Konzern hat Klage gegen OpenAI eingereicht – wegen angeblichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen. Mitangeklagt ist io Products, ein Startup des ehemaligen Apple-Designchefs Jony Ive. OpenAI hatte io Products 2025 für umgerechnet rund 5,9 Milliarden Euro übernommen, um ein KI-gestütztes Hardware-Gerät zu entwickeln. Apple wirft dem Startup vor, dass ehemalige Mitarbeiter vertrauliche Informationen weitergegeben hätten.
EU-Entscheidung: Smartwatches bleiben verschont
In Europa gibt es eine regulatorische Entlastung für Apple: Die EU hat Smartwatches und Kopfhörer von den strengen neuen Regeln für austauschbare Akkus ausgenommen. Das bedeutet: Apple kann das Design seiner Wearables vorerst unverändert beibehalten. In einer separaten Anpassung hat Apple zudem in Apple Maps Werbung für Hausdienstleistungen verboten – ein Schritt zur Verbesserung der Such- und Entdeckungsfunktionen.


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