Neue Benchmark-Tests belegen einen spürbaren Leistungssprung des iPhone 18 Pro Max gegenüber dem Vorgängermodell. Laut einem Bericht von notebookcheck.net vom 3. Oktober 2026 erreichte das Gerät im Langzeittest von Dame Tech im Spiel Resident Evil 4 bei einer Auflösung von 2346×1080 Pixeln und einem Ziel von 60 Bildern pro Sekunde durchschnittlich 58 FPS sowie 49,6 FPS bei den sogenannten 1%-Lows, die die Mindestleistung in Belastungsmomenten abbilden. Das iPhone 17 Pro Max kam im selben Test lediglich auf 38,6 beziehungsweise 27,9 FPS – ein Unterschied von rund 50 Prozent bei der durchschnittlichen Bildrate.
Auch bei begrenzten Frameraten zeigt sich der Abstand
Ein ähnliches Bild zeichnet ein Bericht von fxxz.com vom selben Tag zu Assassin’s Creed Mirage. Bei hoher Grafikeinstellung und einer Auflösung von 1320p erzielte das iPhone 18 Pro Max 30 beziehungsweise 29,8 FPS, während das iPhone 17 Pro Max nur 25,3 beziehungsweise 21,9 FPS erreichte. Das entspricht einem Plus von rund 19 Prozent bei der Durchschnittsbildrate und 36 Prozent bei den 1%-Lows – bemerkenswert, da das Spiel technisch auf 30 Bilder pro Sekunde begrenzt ist. Der neue Chip schöpft demnach selbst in gedeckelten Szenarien deutlich mehr Reserven aus als sein Vorgänger.
A20 Pro setzt sich in Geekbench deutlich ab
Die Grundlage für die verbesserte Gaming-Performance liefert der neue A20-Pro-Chip. Im Geekbench-6.7-Test erzielte er laut notebookcheck.net 4.725 Punkte im Single-Core- und 12.575 Punkte im Multi-Core-Benchmark, gegenüber 3.883 beziehungsweise 10.017 Punkten beim A19 Pro im iPhone 17 Pro Max.
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Im GPU-Test Metal kam der A20 Pro auf 64.069 Punkte, der A19 Pro auf 45.683 Punkte. Notebookcheck beziffert den GPU-Vorsprung auf rund 40 Prozent, eine Einschätzung, die auch der Bericht von fxxz.com bestätigt.
Diese Werte decken sich mit Apples eigenen Angaben zur Architektur des A20 Pro, der als erster Smartphone-Chip des Unternehmens im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird.
Die 6-Core-CPU mit zwei Performance- und vier Effizienzkernen soll laut Apple bis zu 20 Prozent schneller arbeiten als der A19 Pro, die 7-Core-GPU bis zu 40 Prozent schneller. Hinzu kommen 32 Neural-Engine-Kerne sowie eine um 50 Prozent höhere Speicherbandbreite gegenüber dem Vorgängerschip. Apple hatte das iPhone 18 Pro und Pro Max vorgestellt, Vorbestellungen liefen an, der Verkaufsstart folgte wenig später.
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Einordnung für Käufer
Die Benchmark-Ergebnisse unterstreichen, dass sich der Leistungssprung zwischen den beiden Pro-Max-Generationen nicht nur in synthetischen Tests, sondern auch in realen Spielsituationen niederschlägt. Besonders die deutlich stabileren 1%-Lows dürften für Nutzer anspruchsvoller mobiler Spiele relevant sein, da sie Ruckler und Leistungseinbrüche reduzieren.
Während frühere Generationssprünge bei Apples Pro-Chips oft moderater ausfielen, zeigt der Wechsel auf die 2-Nanometer-Fertigung beim A20 Pro einen überdurchschnittlich großen Abstand zum Vorjahresmodell – sowohl bei Rechenleistung als auch bei Grafikdarstellung.

