Umfassende Hands-on-Berichte und Vergleichstests haben die Neuerungen des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max unter die Lupe genommen. Im Mittelpunkt der ersten praktischen Erprobungen stehen die mechanische Blende der Hauptkamera sowie spürbare Leistungssprünge durch den neuen Prozessor gegenüber älteren Modellgenerationen.
Mechanische Blende liefert subtile optische Effekte
Eine der auffälligsten technischen Änderungen betrifft das Kamerasystem. Wie ein Testbericht von 36kr.com festhält, verfügt die 48-Megapixel-Hauptkamera über eine mechanische Blende mit sechs Lamellen und vier Stufen: ƒ/1,48, ƒ/1,8, ƒ/2,8 und ƒ/4. Die größte Öffnung von ƒ/1,48 kann rechnerisch fast 50 Prozent mehr Licht aufnehmen als die Blende von ƒ/1,78 beim Vorgänger.
Im Praxistest zeigte sich bei ƒ/2,8 die höchste Schärfe, während ƒ/1,48 weichere Details lieferte und sich vor allem für Aufnahmen bei schwachem Licht sowie Nahaufnahmen eignete. Die Stufe ƒ/4 erwies sich als vorteilhaft für Gruppenfotos.
Untersuchungen von 9to5Mac bestätigen diesen Eindruck. Beim direkten Vergleich einer rein optischen Hintergrundunschärfe zwischen ƒ/1,48 und ƒ/1,8 ohne Software-Porträtmodus fiel der Unterschied subtil, aber sichtbar aus: Nahe Hintergründe wurden merklich weicher gezeichnet, während der Effekt bei weit entfernten Motiven gering blieb.
Auch bei Nachtvideoaufnahmen zeigte die vergrößerte Blende Vorteile gegenüber früheren Generationen, wenngleich feinere Details laut 9to5Mac teils verwaschen wirken. Trusted Reviews hob hervor, dass die Unterschiede bei Randschärfe und Unschärfe fein ausfallen, empfahl das Gerät im Test für einen Preis von 1.199 Pfund jedoch trotz kleinerer Neuerungen.
A20 Pro und vergrößerte Kühlung unter Dauerlast
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Im Inneren arbeitet der A20-Pro-Chip, der im Zwei-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Ergänzt wird die Plattform durch eine Vapor Chamber, deren Fläche im Vergleich zum Vorgängermodell verdreifacht wurde.
In einem Vergleich von Tom’s Guide mit dem iPhone 15 Pro Max demonstrierte das iPhone 18 Pro Max deutliche Leistungssprünge: Im Geekbench 6 kletterten die Werte von 2.783 auf 4.741 Punkte im Single-Core-Test und von 6.945 auf 12.789 Punkte im Multi-Core-Test.
Beim Grafikbenchmark 3DMark Solar Bay Unlimited stiegen die Bildraten von 23,9 auf 67,9 Bilder pro Sekunde. MobileSyrup ermittelte für das Pro Max ähnliche Geekbench-6-Werte von 4.689 Punkten im Single-Core und 12.408 Punkten im Multi-Core.
Die überarbeitete Kühlung wirkt sich auch auf anspruchsvolle Gaming-Szenarien aus. Analysen des YouTube-Kanals MrMacRight belegten, dass das iPhone 18 Pro Max bei Dauerlast länger stabil arbeitet. Im Spiel Resident Evil 4 Remake trat eine spürbare Erwärmung erst nach 8:13 Minuten ein, während das Vorjahresmodell diesen Status bereits nach 2:39 Minuten erreichte.
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Nach knapp 34 Minuten hielt das neuere Gerät rund 35 statt 26 Bilder pro Sekunde. Bei Death Stranding sank der throttlingbedingte Leistungsverlust um bis zu 69 Prozent, wenngleich das Gerät bei längerer Volllast weiterhin drosselt.
Mehr Ausdauer, höheres Gewicht und Reparaturwertung
Die Neuerungen fordern ihren Tribut beim Gewicht: Laut 36kr.com wiegt das iPhone 18 Pro 211 Gramm gegenüber 204 Gramm beim Vorgänger, während das Pro Max von 231 auf 249 Gramm zulegte.
Bei der Ausdauer zeigten sich klare Zugewinne. Tom’s Guide maß beim iPhone 18 Pro Max eine Akkulaufzeit von 18 Stunden und 27 Minuten gegenüber 14 Stunden und zwei Minuten beim 15 Pro Max. Zudem lud der Akku nach 15 Minuten bereits auf 53 Prozent und nach 30 Minuten auf 80 Prozent.
Ein vorläufiger Zerlegebericht von iFixit vergab eine Reparaturwertung von 7 von 10 Punkten. Demnach ist die Hauptkamera austauschbar, während die Iris-Blende nicht sinnvoll repariert werden kann. Der Akku sitzt in einer verschraubten Schale, bleibt jedoch hinter dem verklebten Display verborgen.
Mehr zum Thema bei 9to5Mac: „A fun night video test of the iPhone 18 Pro“

