Die Front des neuen iPhone 18 Pro gibt Rätsel auf. Widersprüchliche Leaks aus der Lieferkette stellen frühere Berichte über eine radikale Neugestaltung infrage.
In den letzten 72 Stunden haben sich widersprüchliche Meldungen überschlagen und die Erwartungen an das Design des für September 2026 erwarteten iPhone 18 Pro ins Wanken gebracht. Während erste Gerüchte von einer Verlegung der Frontkamera in die linke obere Ecke sprachen, deuten neue Informationen nun auf ein deutlich konservativeres Update hin: einen verkleinerten, aber zentrierten Dynamic Island.
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Der Traum vom All-Screen-Display
Im Kern geht es um Apples langfristiges Ziel, ein iPhone mit nahezu unsichtbaren Frontkomponenten zu entwickeln. Monatelang schien der Konsens unter Analysten klar: Das iPhone 18 Pro sollte den Großteil des Face-ID-Sensorsystems unter das Display verlegen. Übrig bleiben sollte nur ein kleines Loch für die Selfie-Kamera. Erste Berichte lokalisierte dieses Loch in der linken oberen Bildschirmecke – ein radikaler Bruch mit dem bisherigen zentrierten Design.
Doch diese Theorie wird nun fundamental herausgefordert. Ein einflussreicher Leaker auf der chinesischen Plattform Weibo behauptet, frühere Meldungen basierten auf einer Fehlübersetzung von Informationen aus koreanischen und chinesischen Zulieferbetrieben. Statt einer kompletten Verlagerung werde nur ein einzelner, nicht sichtbarer Infrarotsensor unter das Display in der linken oberen Ecke wandern. Die Hauptkamera und der entscheidende Dot-Projektor für Face ID blieben dagegen in einer zentralen, pillenförmigen Aussparung.
Die Theorie der verkleinerten Insel
Die neuen Enthüllungen der letzten Tage zeichnen ein anderes Bild. Demnach sind die technischen Hürden, das gesamte Face-ID-System unter den Bildschirm zu integrieren, noch nicht überwunden. Anstatt eines radikalen Neuanfangs verfolge Apple einen evolutionären Ansatz.
Nur der vergleichsweise einfache Infrarot-Flood-Illuminator soll unter das Display wandern. Die komplexeren Komponenten verbleiben in einer Mitte. Das Ergebnis wäre ein vertrauter, aber schlankerer Dynamic Island. Diese Strategie würde besser zu Apples typischem Muster gradueller Design-Verbesserungen passen als ein einjähriger Totalumbruch. Mehrere Analysten hatten bereits zuvor auf eine schlankere, nicht auf eine entfernte Insel hingewiesen.
Treiber der Spekulation: Neue Display-Technologie
Die Spekulationen werden durch Berichte über eine fortschrittliche Display-Technologie befeuert. Die Pro-Modelle des iPhone 18 sollen demnach mit neuen LTPO+-Panels von Samsung und LG ausgestattet werden. Diese Panels unterstützen die sogenannte Under-Display Infrared (UDIR)-Technologie. Sie ermöglicht es, Sensoren hinter dem OLED-Bildschirm zu platzieren, ohne deren Funktion einzuschränken.
Die Einführung dieser Technologie zeigt die Richtung an, die Apple einschlägt. Der aktuelle Dissens dreht sich jedoch darum, wie umfassend sie im Modell 2026 schon zum Einsatz kommt. Die komplexe Natur der Technologie hat laut Berichten zur Folge, dass der chinesische Display-Hersteller BOE voraussichtlich nicht am Liefernetzwerk für die Pro-Modelle beteiligt sein wird.
Was bedeutet das für Verbraucher?
Das aktuelle Durcheinander im Gerüchteküche könnte mehrere Gründe haben: Apple testet möglicherweise verschiedene Prototypen parallel oder hat das finale Design noch nicht festgezurrt. Es ist auch denkbar, dass das Unternehmen gezielt unterschiedliche Informationen streut, um die Quelle von Leaks zu identifizieren.
Für Kunden heißt das: Der Traum von einem nahtlosen All-Screen-iPhone rückt in weitere Ferne. Seine Verwirklichung 2026 erscheint nun ungewiss. Die konkurrierenden Theorien – verlegte Lochkamera versus schlankere Dynamic Island – stehen für zwei grundverschiedene Philosophien. Die eine wäre ein visueller Quantensprung, die andere eine subtile Verfeinerung.
Mit dem Hochfahren der Produktion in den kommenden Monaten werden wahrscheinlich konkretere Details von Gehäuseherstellern und anderen Zulieferern auftauchen. Bis zur offiziellen Vorstellung im September 2026 bleibt das genaue Aussehen der iPhone-18-Pro-Front jedoch ein heiß diskutiertes Mysterium.
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