iPhone 18 Pro: Starke Magnete können die sechs Blendenlamellen bewegen

Berichte zeigen eine Reaktion der mechanischen Kameraöffnung auf starke Magnete; Apple hat einen möglichen Schaden bislang nicht bestätigt.

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Nutzer des iPhone 18 Pro und 18 Pro Max berichten von einem ungewöhnlichen Effekt: Starke Magnete in der Nähe des Kameramoduls sollen die Blendenmechanik des Geräts verändern können. Ein Video auf der Plattform X dokumentiert den Vorgang, eine unabhängige Verifikation liegt bislang nicht vor, wie mathrubhumi.com in einem Bericht vom 24. September 2026 schrieb.

Apple äußert sich zu Positionssensoren

Apple erklärte laut demselben Bericht, dass die Linsen-Positionssensoren der Geräte auf Magnetfelder reagieren. Starke Magnete könnten diese Sensoren stören oder vorübergehend deaktivieren, was Genauigkeit und Bewegungsspielraum der Linsen einschränke.

Betroffen seien nach Angaben des Konzerns die optische Bildstabilisierung (OIS) ab dem iPhone 6 Plus, dem iPhone 6s Plus und dem iPhone 7 sowie neueren Modellen inklusive der zweiten und dritten Generation des iPhone SE. Der Closed-Loop-Autofokus sei ab dem iPhone XS und neueren Geräten betroffen, ebenfalls einschließlich der genannten SE-Generationen.

Einen direkten Zusammenhang dieser allgemeinen Magnet-Effekte mit dem iPhone 18 Pro hat Apple nach diesem Bericht nicht bestätigt. Der Konzern empfiehlt jedoch, magnetische Accessoires wie Folio-Cover, abnehmbare Hüllen oder Kfz-Halterungen vom rückseitigen Kameraobjektiv fernzuhalten.

Teardowns zeigen mechanisches Blendensystem

Genauere technische Einblicke liefern Teardowns des iPhone 18 Pro. Laut einem Bericht von techaeris.com vom 23. September 2026 verfügt das Gerät über ein mechanisches Variable-Apertur-System mit mikroskopischen magnetischen Aktuatoren und Miniatur-Metalllamellen.

Starke, ungeschirmte externe Magnete könnten demnach Kraft auf diese Baugruppe ausüben. Mögliche Folgen seien eine vorübergehende Störung der Sensorkalibrierung, ein Zittern der optischen Bildstabilisierung sowie eine beeinträchtigte Autofokus-Genauigkeit.

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Nach demselben Bericht bleiben MagSafe-Ladegeräte und offizielle Accessoires bei bestimmungsgemäßer Nutzung sicher, da der Magnetring unterhalb des Kamerabuckels liegt. Empfohlen wird der Einsatz zertifizierter Accessoires, der Verzicht auf magnetische Halterungen direkt über dem Kamera-Cluster sowie Vorsicht im Umgang mit magnetischen Kamera-Filtern oder Aufsatzlinsen.

Ein Teardown, den der YouTube-Kanal Phone Repair Guru veröffentlichte, zeigt laut einem Bericht von ltn.com.tw vom 25. September 2026, dass ein Magnet in Kameranähe die Blendenlamellen des Geräts sofort schließen lässt.

Die Hauptkamera besitzt demnach sechs Blendenlamellen und vier Blendenstufen: f/1.48, f/1.8, f/2.8 und f/4. Vermutet wird ein Antrieb über einen Mikro-Elektromagnetmotor, dessen Spule ein Magnetfeld erzeugt. Ob dadurch tatsächlicher Schaden entsteht, ist offiziell nicht belegt.

Weitere unabhängige Beobachtungen

Auch ein Review von Abhinav Chand, der unter dem Namen @faadtechnician auf Instagram aktiv ist, zeigte laut einem Bericht von sportskeeda.com vom 25. September 2026, dass Magnete die Blendenmechanik direkt auslösen können. Laut einem iFixit-Teardown, auf das sich derselbe Bericht stützt, steuern sechs winzige Lamellen die Öffnung, wobei Magnetismus ihre Bewegung antreibt.

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Normale MagSafe-Ladegeräte und Hüllen sollen die Blende demnach nicht verändern – ein Risiko bestehe vor allem bei ungewöhnlich starken Magneten in Kameranähe. Gewarnt wird explizit vor nicht zertifizierten magnetischen Accessoires und Halterungen. Der Bericht von sportskeeda.com weist zugleich darauf hin, dass die Darstellung auf Leaks und Spekulation beruht.

Insgesamt zeichnen die verschiedenen Berichte ein konsistentes Bild: Das neue mechanische Blendensystem des iPhone 18 Pro scheint empfindlicher auf starke externe Magnetfelder zu reagieren als frühere Kamerasysteme, während offiziell zertifizierte Apple-Accessoires nach bisherigem Kenntnisstand kein Risiko darstellen. Eine abschließende technische Bestätigung durch Apple selbst steht bislang aus.