iPhone 18 Pro und Max: Verkaufsstart in 65 Ländern

Apple verkauft iPhone 18 Pro und Pro Max weltweit, meldet in China ein Absatzplus und verzeichnet zugleich längere Lieferfristen.

Der US-Technologiekonzern Apple hat am 18. September den offiziellen Verkaufsstart des iPhone 18 Pro und des iPhone 18 Pro Max eingeleitet. Die neuen Flaggschiff-Modelle sind in über 65 Ländern erhältlich, darunter Deutschland, die USA, China, Südkorea und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).

Parallel dazu begannen die Auslieferungen der Apple Watch Series 12, der Apple Watch Ultra 4 sowie der AirPods 5. Während der Marktstart in Metropolen wie Dubai und New York von langen Warteschlangen geprägt war, zeichnet sich in Europa ein differenziertes Bild ab.

Preissteigerungen über mehrere Märkte hinweg

Mit der Einführung der neuen Generation hat Apple die Preise in fast allen wichtigen Regionen angehoben. In den USA stiegen die Einstiegspreise für das iPhone 18 Pro auf 1.199 US-Dollar und für das Pro Max auf 1.299 US-Dollar, was einer Erhöhung um etwa 100 US-Dollar gegenüber dem iPhone 17 Pro entspricht.

In Deutschland liegt der Startpreis für das iPhone 18 Pro bei 1.449 Euro, während das Pro Max ab 1.599 Euro (jeweils mit 256 GB Speicher) angeboten wird. In Frankreich werden für die entsprechenden Modelle ab 1.479 Euro bzw. 1.629 Euro aufgerufen.

Besonders deutlich fielen die Preisanpassungen in den VAE und Südkorea aus. In Dubai startete das iPhone 18 Pro bei 5.099 Dirham, während das Spitzenmodell mit 2 TB Speicher bis zu 10.599 Dirham kostet – ein Anstieg von 2.100 Dirham im Vergleich zum Vorgängermodell.

In Südkorea erhöhten sich die Preise je nach Modellvariante um 200.000 bis 800.000 Won. In China stiegen die Preise für die Basisvarianten um jeweils 1.000 Yuan auf 9.999 Yuan für das Pro und 10.999 Yuan für das Pro Max.

Regionale Marktdynamik und Lieferzeiten

In China wurden am ersten Verkaufstag laut Schätzungen des Marktbeobachters RD观测 mehr als 322.800 Geräte der Pro-Serie abgesetzt, was einer Steigerung von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das iPhone 18 Pro Max machte dabei 55,5 Prozent der Verkäufe aus.

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Trotz dieses starken Starts berichtete Jeff Pu von GF Securities am 22. September, dass die Vorbestellaktivität insgesamt unter dem bisherigen Trend liege. Er verwies auf die Preissteigerungen und eine geringe Differenzierung der Funktionen als mögliche Gründe.

Analysten von JPMorgan beobachteten in der zweiten Woche nach der Ankündigung weltweit steigende Lieferzeiten. Für das iPhone 18 Pro liegt die durchschnittliche Wartezeit aktuell bei 23 Tagen, für das Pro Max bei 30 Tagen. In Deutschland müssen Käufer derzeit mit 22 bis 29 Tagen rechnen.

Während die Deutsche Telekom und Freenet kurzfristige Lieferzeiten von ein bis vier Tagen angeben, meldete O2 für das Modell in der Farbe „Burgundy“ Wartezeiten von drei bis vier Wochen. In den VAE waren erste Bestände bereits kurz nach Ladenöffnung ausverkauft, was zu einem Wiederverkauf auf dem Graumarkt mit Aufschlägen von bis zu 3.000 Dirham führte.

Technische Neuerungen und Personalien

Die iPhone 18 Pro-Serie wird vom neuen A20 Pro Prozessor angetrieben, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Zu den technischen Merkmalen gehören Displays in den Größen 6,3 und 6,9 Zoll sowie ein neues Kamerasystem.

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Die Hauptkamera verfügt über 48 Megapixel und eine variable Blende von f/1.48 bis f/4. Apple-CEO John Ternus besuchte anlässlich des Verkaufsstarts den Flagship-Store an der Fifth Avenue in New York, um die Markteinführung persönlich zu begleiten.

Überschattet wurde der Verkaufsstart in Europa von einem Streik in Italien, wo Mitarbeiter der Apple-Einzelhandelsgeschäfte in Mailand gegen die aktuellen Arbeitsbedingungen protestierten.

Ausblick auf weitere Hardware

Nach dem Launch der Pro-Modelle bereitet Apple den Marktstart seines ersten faltbaren Geräts vor. Das iPhone Duo, das am 9. September gemeinsam mit der 18er-Serie vorgestellt wurde, soll ab dem 16. Oktober vorbestellbar sein und ab dem 23. Oktober in den Handel kommen.

Der Preis für dieses Modell mit zwei Displays und Titan-Gehäuse soll bei 1.999 US-Dollar liegen. Analysten der UBS behalten unterdessen ihre neutrale Bewertung für die Apple-Aktie bei und verweisen auf die mildere Nachfrage in den USA und China im Vergleich zum Vorjahr.