Apples Modellzählung könnte erneut einen Sprung machen. Berichten zufolge plant Apple, die Bezeichnung iPhone 19 zu überspringen und im Jahr 2027, zum 20. Jubiläum des ursprünglichen iPhone-Marktstarts in den USA im Juni 2007, direkt ein iPhone 20 vorzustellen. Das berichtete dailyindependent.com.pk unter Berufung auf aktuelle Gerüchte.
Ein ähnlicher Schritt ist Apple bereits bekannt: 2017 wurde das iPhone 9 ausgelassen und stattdessen zum zehnjährigen Jubiläum das iPhone X präsentiert.
Rahmenloses Design im Fokus
Mehreren Berichten zufolge soll das iPhone 20 optisch deutlich von aktuellen Modellen abweichen. Laut Bloomberg und The Information ist ein nahezu durchgehendes Glas-Design mit gebogenem Glas vorgesehen, während ETNews von einer vierseitigen Biegung für einen rahmenlosen Look spricht, wie ledger-enquirer.com berichtete.
Der Leaker Ice Universe äußerte laut derselben Quelle jedoch Zweifel an der Machbarkeit skalierbarer, echter Curved-Displays und vermutet stattdessen einen optischen Quad-Curved-Effekt als Kompromisslösung.
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Weitere Details lieferte ein Bericht von ijiandao.com: Demnach sollen für das iPhone 20 Pro ein 6,41-Zoll-Display (2686×1236 Pixel) und für die Pro-Max-Variante ein 6,96-Zoll-Display (2912×1340 Pixel) vorgesehen sein. Statt eines vollflächigen Displays mit Punch-Hole wird eine kleine Dynamic Island erwartet.
Ein davon abweichender Bericht von elceo.com nennt hingegen Displaygrößen von 6,1 Zoll für das Standardmodell und 6,96 Zoll für die Pro-Variante und geht laut Bloomberg von einem durchgehend gebogenen Glas ohne Dynamic-Island-Aussparung aus.
Auch dailyindependent.com.pk berichtete abweichend von einem 6,9-Zoll-Display für die Pro-Max-Version und einer Punch-Hole-Kamera statt der Dynamic Island. Die genaue Umsetzung bleibt damit vorerst unklar.
Chip, Speicher und weitere Ausstattung
Intern soll das iPhone 20 unter den Codenamen V73/V74 entwickelt werden, berichtete ijiandao.com. Als Prozessor werde ein A21 Pro im 2-Nanometer-N2-Enhanced-Verfahren gehandelt.
Geplante Technologien wie CoE und LTPO+ sollen wegen der aktuellen Speicherpreise verschoben worden sein. Zu den weiteren möglichen Features zählen demnach Solid-State-Buttons, ein Dual-Layer-OLED-Panel, Reverse Wireless Charging sowie ein verstärktes Ceramic Shield Ultra.
Ein Bericht von denvermobileappdeveloper.com beschreibt zudem eine mögliche Reduktion der Displayränder von derzeit rund 1,2 Millimetern auf unter einen Millimeter, was Änderungen am Display-Stack erfordern würde, etwa Under-Display-Sensoren und dünneres Chip-on-Film-Packaging. Die Face-ID-Komponenten könnten dabei unter das Display wandern.
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Unterschiedliche Leaker-Quellen, ähnliches Bild
Laut ijiandao.com beschrieb der Leaker @phonefuturist im Januar ein vierfach gebogenes Glas über einem planen OLED-Panel als „Pseudo-Curved“-Effekt. Mark Gurman berichtete demnach im Juli von einer gleichmäßigen Vierfach-Wölbung mit Glasrückseite, während Yogesh Brar im August Renderings mit vierfach gebogenem Display vorne und hinten sowie einer horizontalen Dual-Kamera zeigte.
Die verschiedenen Quellen zeichnen damit ein insgesamt konsistentes, wenn auch in Details abweichendes Bild eines optisch grundlegend überarbeiteten iPhones.
Kritische Stimmen zur Curved-Display-Idee
Nicht alle Beobachter sehen den gebogenen Bildschirm als reinen Fortschritt. Ein Bericht von vietnamnet.vn spekuliert über mögliche Nachteile eines vierseitig gebogenen Displays beim iPhone 20 Pro: versehentliche Berührungen am Rand, eine erhöhte Bruchgefahr sowie Schwierigkeiten bei Displayschutzfolien.
Der Autor argumentiert, ein größerer Akku und eine 100-Watt-Schnellladung wären für Nutzer praktisch wertvoller als ein rein optisches Design-Feature.
Einordnung
Apple hatte sein aktuelles Spitzenmodell, das iPhone 18 Pro, im September vorgestellt. Ob das Unternehmen die Modellbezeichnung iPhone 19 tatsächlich auslässt und stattdessen zum 20-jährigen iPhone-Jubiläum ein Sprungmodell präsentiert, ist bislang nicht offiziell bestätigt.
Die vorliegenden Berichte stützen sich auf unterschiedliche Leaker und Analysten, deren Angaben zu Displaygrößen und Design-Details teils voneinander abweichen. Belastbare Aussagen zur endgültigen Ausstattung des iPhone 20 lassen sich daher erst erwarten, wenn Apple selbst konkretere Informationen veröffentlicht.

