Die Kooperation zwischen Apple und der Londoner Metropolitan Police trägt Früchte. In den vergangenen zwölf Monaten sank die Zahl der iPhone-Diebstähle in London um rund 14.000 Fälle – ein Minus von 18 Prozent. Besonders im Stadtteil Westminster zeigt der Schulterschluss Wirkung: Dort gingen die Fallzahlen um satte 45,8 Prozent zurück. Und der Trend setzt sich fort: In den ersten fünf Monaten 2026 lag der Rückgang bereits bei 20 Prozent.
Das Ziel der Strategie: Diebe sollen keinen Gewinn mehr mit geklauten iPhones machen können. „Wir wollen den wirtschaftlichen Nutzen so weit reduzieren, dass sich die Straftaten nicht mehr lohnen“, sagte Polizeichef Mark Rowley.
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So machen Apple und Polizei Dieben das Leben schwer
Ein zentraler Hebel ist die Identifizierung und Blockierung illegaler Software. Kriminelle nutzen sie, um gestohlene Geräte zurückzusetzen und weiterzuverkaufen. Die Polizei setzt zudem auf moderne Taktiken – Drohnen und gezielte Maßnahmen gegen Diebe auf E-Bikes gehören zum neuen Werkzeugkasten.
Apple hat die Sicherheitsarchitektur seiner iPhones weiter verschärft. Mit iOS 26.4 ist der „Stolen Device Mode“ nun standardmäßig aktiv. Die Funktion, die 2024 mit iOS 17.3 eingeführt wurde, erschwert den unbefugten Zugriff auf Daten und den Weiterverkauf massiv.
Kommt noch besser: Zukünftige Updates sollen eine automatisierte Sperre bringen. Bewegungssensoren, Bluetooth-Verbindungen und WLAN-Umgebungsdaten erkennen dann, ob ein Gerät gestohlen wurde. Parallel testet Apple einen globalen „Killswitch“. Die Polizei kann die IMEI-Nummern gestohlener Geräte übermitteln, woraufhin diese aus der Ferne komplett deaktiviert werden.
Für iOS 27 ist zudem ein neuer, computerunabhängiger Wiederherstellungsmodus geplant. Nutzer können ihr Gerät dann über eine abgespeckte Oberfläche zurücksetzen – das iPhone verbindet sich automatisch mit bekannten WLAN-Netzwerken.
Der Preis des Erfolgs: Kriminelle verlagern sich ins Digitale
Doch die Sicherheitsbranche schlägt Alarm. Während die Hardware-Sicherheit steigt, verlagern sich kriminelle Aktivitäten zunehmend auf die digitale Ebene. Die Zahl KI-gesteuerter Phishing-Angriffe hat sich im laufenden Jahr vervierzehnfacht. Insgesamt stiegen die Phishing-Versuche um 147,3 Prozent.
Besonders perfide: Smishing – Phishing per SMS – macht mittlerweile 35 Prozent aller Angriffe aus. Die Hauptzielgruppe sind Menschen unter 35 Jahren, die statistisch doppelt so häufig Opfer werden. Aktuelle Fallen nutzen gefälschte Webseiten für Reiseberechtigungen oder manipulierte Autobahngebühren-Rechnungen.
Bei Android-Smartphones verzeichneten Sicherheitsforscher einen Alarmwert: NFC-Angriffe stiegen in den ersten vier Monaten 2026 um 188 Prozent.
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Apple kämpft mit eigenen Problemen
Während Apple kritische Sicherheitslücken in älteren Systemen wie iOS 18.6.2 schließt, haben Nutzer aktueller Versionen mit anderen Problemen zu kämpfen. Ein Fehler in iOS 26 entfernte Sonderzeichen aus der Tastatur – und sperrte Nutzer mit alphanumerischen Passcodes aus ihren Geräten aus.
Das Update auf iOS 26.2.1 sorgte für weltweite Berichte über überhitzte Geräte und massiv verkürzte Akkulaufzeiten. Ein Downgrade auf stabilere Vorgängerversionen? Derzeit nicht möglich.

