iPhone Duo: 7,6-Zoll-Innendisplay bringt Split View und App-Paare

Apples faltbares Smartphone kombiniert zwei Displays, Multitasking und Touch ID; Pencil-Unterstützung ist für ein späteres Update 2026 vorgesehen.

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Am 23. Oktober 2026 hat Apple den weltweiten Verkaufsstart des iPhone Duo eingeläutet. Mit dem neuen Modell bringt der Konzern sein erstes faltbares Smartphone auf den Markt. Das Gerät kombiniert ein äußeres Display von 5,4 Zoll mit einem aufklappbaren Innenbildschirm, der eine Diagonale von 7,6 Zoll aufweist.

Beide Bildschirme verfügen über das gleiche Seitenverhältnis. Die innere OLED-Anzeige besitzt eine matte Nanotextur-Beschichtung und fällt um 50 Prozent größer aus als beim iPhone 18 Pro Max. Im aufgeklappten Zustand misst das Smartphone 5,2 Millimeter in der Dicke, gefaltet bleibt es dünner als ein iPhone 18 Pro oder Pro Max.

Multitasking und getrennte Bildschirmsteuerung

Die neue Bauform verlangt Anpassungen bei der Bedienung. So lässt sich die Orientierungssperre für die beiden Bildschirme getrennt konfigurieren: Nutzer können den Außenbildschirm sperren, während sich die Innenanzeige frei drehen lässt. Für Multitasking steht auf dem 7,6-Zoll-Display die Funktion Split View bereit, die allerdings auf das Querformat beschränkt ist.

Anwendungen lassen sich per Wischgeste an den Bildschirmrand ziehen oder über ein Kontextmenü öffnen, um zwei Apps nebeneinander anzuzeigen. Bei Apple-eigenen Programmen wie Safari, Mail, Notizen und Dateien können zwei Fenster derselben App parallel laufen.

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Über ein Antippen der Trennlinie können Anwender App-Paare bilden, die künftig gemeinsam starten und in der Übersicht der letzten Apps gesichert werden. Die Trennung bleibt dabei fest auf ein Verhältnis von 50 zu 50 beschränkt, und Audio wird jeweils nur von einer App gleichzeitig ausgegeben.

Im Hochformat ist lediglich Bild-in-Bild-Video über einer weiteren Anwendung möglich. Zudem schaltet das Gerät auch ohne Ladevorgang in den StandBy-Modus, sobald es in Stand- oder Zeltposition aufgestellt wird.

Hardware, Scharnieraufbau und biometrische Sicherung

Unter dem Gehäuse mit Titanrahmen arbeitet der A20-Pro-Chip, der über eine Dampfkammer sowie einen Hitzetransfer durch das Scharnier gekühlt wird. Dies ermöglicht eine um bis zu 35 Prozent höhere Dauerleistung im Vergleich zum iPhone 17 Pro.

Ein technischer Scan des Scharniers zeigt fast 100 Komponenten in sechs Abschnitten. Der Öffnungswinkel deckt einen Bereich von 15 bis 145 Grad ab; unterhalb schnappt ein Magnet zu, oberhalb öffnet sich das Scharnier vollständig. Ein Biegeraum von 3,85 Millimetern schützt das Panel.

Auf Face ID verzichtet Apple und verbaut stattdessen Touch ID im Seitenschalter. Ein Durchwischen nach dem Entsperren kann in den Einstellungen umgangen werden, sodass das Auflegen des Fingers genügt.

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Die Dual-Kamera bietet jeweils 48 Megapixel für die Haupt- und Ultraweitwinkeloptik und erzielt bis zu 4-fache optische Qualität. Das Kamerasystem verzichtet auf ein Teleobjektiv. Bei der Akkulaufzeit erreicht das System mit zwei Batterien bei normaler Nutzung mehr als einen Tag.

Preise, Reparaturen und Software-Anpassung

In den USA liegt der Einstiegspreis bei 1.999 US-Dollar, während das Gerät in Singapur für 3.099 Singapur-Dollar angeboten wird. Angesichts der Konstruktion fallen mögliche Reparaturen ins Gewicht: Ein Tausch des Innendisplays ohne AppleCare+ schlägt mit 999 US-Dollar zu Buche, während mit dem Schutzpaket eine Gebühr von 99 US-Dollar anfällt.

Viele Drittanbieter optimieren derzeit ihre Schnittstellen. Während angepasste Programme wie Streaming-Apps oder Bürosoftware zusätzliche Bedienflächen auf geteilten Hälften bieten, weisen nicht angepasste Anwendungen teils noch schwarze Ränder auf. Eine Unterstützung für den Apple Pencil mit USB-C-Anschluss soll über eine spätere Aktualisierung im Jahr 2026 folgen.