iPhone Duo: Apple bringt KI-Gruppenfotos und verzichtet auf Face ID

Das faltbare iPhone kombiniert neue Software für Gruppenaufnahmen mit fehlenden Pro-Funktionen und Einschränkungen bei Kamera und Multitasking.

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Apple hat für sein erstes faltbares iPhone neue Softwarefunktionen für Gruppenfotos vorgestellt, zugleich zeigt sich im Detailvergleich mit dem iPhone 18 Pro ein deutliches Ausstattungsgefälle. Das iPhone Duo, Apples Einstieg in die Foldable-Kategorie, soll ab 16. Oktober 2026 vorbestellbar sein und kommt am 23. Oktober 2026 in den Handel.

Neue Kamerafunktionen für Gruppenaufnahmen

Statt auf die Frontkamera zu setzen, nutzt das Duo laut Berichten von Engadget seine rückseitigen 48-Megapixel-Kameras im sogenannten Tent-Modus für Gruppen-Selfies – also mit aufgeklapptem Gerät, das wie ein kleines Zelt aufgestellt wird.

Zwei neue, mit iOS 27 eingeführte Funktionen sollen diesen Ansatz unterstützen: Smart Take löst automatisch aus, sobald die Gruppe stillsteht, während Duo Preview eine Echtzeitvorschau auf dem Frontdisplay liefert, sodass alle Beteiligten sehen können, wie das Bild aussieht, bevor es aufgenommen wird. Ein KI-gestütztes Fokus-Tracking soll dabei den Objekten folgen.

Ergänzend dazu beschreibt techtextnews.com eine computergestützte Bildverarbeitung, die mehrere Gesichter automatisch erkennt, für eine gleichmäßige Belichtung und Fokussierung sorgt und ein breiteres Sichtfeld für größere Gruppen ermöglicht.

Das Dual-Screen-Konzept erlaube zudem eine Echtzeitvorschau sowohl auf dem inneren als auch auf dem äußeren Display. Damit adressiert Apple nach eigener Darstellung klassische Probleme bei Gruppenfotos: unhandliche Kamerawinkel, ungleichmäßige Belichtung und die Schwierigkeit, alle Personen im Bild unterzubringen.

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Die native Frontkamera des Duo spielt bei diesem Konzept eine untergeordnete Rolle: Das Cover-Selfie löst mit 12 Megapixel auf, während das iPhone 18 Pro über eine 18-Megapixel-Center-Stage-Frontkamera verfügt. Hinzu kommt eine Under-Display-FaceTime-Kamera im Innendisplay, deren Megapixel-Zahl Apple nicht nennt und deren Bildqualität laut Berichten als schwach erwartet wird.

Bedienung per Daumen und neu gestaltetes iOS

Für die tägliche Nutzung hat Apple laut 9to5mac.com die Navigationselemente des Duo konsequent auf Erreichbarkeit per Daumen ausgelegt: Dock und Navigationsleiste liegen rechts neben dem großen rechteckigen Anzeigebereich des Außendisplays.

Für dieses Cover-Display hat Apple iOS eigens überarbeitet. Diskussionen unter Technikbegeisterten drehen sich bereits um ein mögliches „iPhone Solo“ mit einem Display in Duo-Größe, aber ohne Faltmechanismus – konkrete Angaben zu Preisen, Terminen oder technischen Daten gibt es dazu bislang nicht.

Deutliche Lücken gegenüber dem iPhone 18 Pro

Dem Funktionsumfang an neuer Kamerasoftware stehen spürbare Einschränkungen gegenüber. Verzichtet wird unter anderem auf Face ID – stattdessen kommt Touch ID im Power-Button oder die Passcode-Eingabe zum Einsatz. Auch ein Camera-Control-Button fehlt.

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Rückseitig verbaut Apple zwei 48-Megapixel-Kameras (Weitwinkel und Ultraweitwinkel), jedoch kein Periskop-Teleobjektiv, keine mechanische oder variable Blende und keinen LiDAR-Sensor. Ebenfalls nicht vorhanden sind Pro Controls, ProRAW sowie räumliche Fotos und Videos.

Beim Multitasking bleibt es bei zwei Apps im Split-Screen-Modus, ein volles Multi-Window-Multitasking ist laut atlabyte.com nicht vorgesehen – insgesamt gilt das Duo als weniger robust ausgestattet als das reguläre Flaggschiff.

Das Gerät wiegt 8,96 Unzen, das verbaute Ceramic Shield 2 soll zwar kratzfest, aber nicht kratzunempfindlich sein. Für das Innendisplay hat Apple nach Angaben von Kate Bergeron, VP Hardware Engineering, eine austauschbare Nano-Textur-Schutzschicht vorgesehen: Diese lasse sich abziehen und durch eine neue ersetzen, was unter anderem die sichtbare Falte im Innendisplay minimieren soll.

Mehr zum Thema bei Engadget: „The Popular Apple Features You Won’t Be Getting With The iPhone Duo“