iPhone Duo: Öffentliche Sichtungen heizen Diskussion vor dem Verkaufsstart an

Das faltbare iPhone startet im Oktober trotz Fertigungsproblemen; Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober, der Preis stößt auf Kritik.

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Öffentliche Sichtungen von Apples erstem faltbaren Smartphone haben im Vorfeld des anstehenden Verkaufsstarts für Aufsehen im Netz gesorgt. Auslöser war das Foto einer Frau mit einem iPhone Duo in einem Park, das auf der Plattform X veröffentlicht und kurz darauf wieder gelöscht wurde.

In verbliebenen Antworten gab die Verfasserin an, bei der abgebildeten Person handele es sich um eine Mitarbeiterin des Herstellers. Weitere unbestätigte Berichte über Sichtungen im Silicon Valley und auf einem Flug ab San Francisco folgten.

Diskussionen über interne Vorschriften und Vertraulichkeit

In Online-Foren wie Reddit entbrannte nach dem Vorfall eine Diskussion über mögliche Verstöße gegen Vertraulichkeitsvereinbarungen. Ein angeblicher Apple-Mitarbeiter wies Vorwürfe eines Fehlverhaltens zurück.

Den Schilderungen zufolge erlauben interne Richtlinien des Konzerns die Nutzung bereits angekündigter Geräte in der Öffentlichkeit, sofern diese stets beaufsichtigt bleiben, nicht an Dritte übergeben werden und keine bislang unangekündigten Funktionen gezeigt werden. Ob die im Netz kursierenden Berichte und Sichtungen allesamt authentisch sind, lässt sich nicht unabhängig nachprüfen.

Der Hersteller hatte das iPhone Duo am 9. September 2026 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Das Gerät verfügt über ein 7,6-Zoll-Innendisplay sowie ein 5,4-Zoll-Außendisplay und nutzt den A20-Pro-Prozessor.

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Während das Gerät im aufgeklappten Zustand ein 5,2 Millimeter dünnes Profil aufweist, misst es gefaltet 11,3 Millimeter. Zur Ausstattung zählen ein Titanrahmen, zwei 48-Megapixel-Kameras und Touch ID in der Seitentaste, während auf Face ID, ein Teleobjektiv und einen physischen SIM-Karten-Slot verzichtet wurde.

Technische Hürden und angespannte Lieferketten

Der anstehende Marktstart wird von Berichten über erhebliche Engpässe in der Fertigung begleitet. Der Journalist Mark Gurman berichtete von gravierenden Lieferkettenproblemen, die schwerwiegender ausgefallen seien als vom Konzern früher im Jahr prognostiziert.

Dennoch habe das Unternehmen ausreichend Einheiten für den Verkaufsstart im Oktober aufgebaut, um eine Verschiebung in den November zu vermeiden. Laut Analyst Jeff Pu führen insbesondere Engpässe rund um das Scharnier zu Verzögerungen in der Produktion. Beim Fertiger Foxconn lag die Ausbeute zuletzt bei rund 60 Prozent, womit sechs von zehn gefertigten Geräten den Vorgaben entsprachen.

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Um den Produktionsanlauf zu begleiten, besichtigte Apple-Betriebsvorstand Sabih Khan am 11. Oktober das Werk von Foxconn im chinesischen Zhengzhou. Dort verschaffte er sich einen Überblick über die Montagelinie des iPhone Duo sowie über weitere Fertigungsschritte wie die Rahmen-Anodisierung und die Oberflächenbeschichtung der Prozessoren. Genaue Auslieferungszahlen wurden bei dem Besuch nicht genannt.

Vorbereitungen auf den Verkaufsstart und Kritik am Preis

Die weltweiten Vorbestellungen für das Falt-Smartphone beginnen am 16. Oktober, die reguläre Auslieferung soll am 23. Oktober starten. Im Rahmen der Vorbereitungen hat das Unternehmen einen Konfigurationsservice freigeschaltet, über den Kunden Modelle in den Farben Star White und Night Sky sowie unterschiedliche Speichergrößen vorab auswählen können.

Branchenbeobachter rechnen aufgrund knapper Liefermengen damit, dass die ersten Kontingente rasch vergriffen sein könnten. Vor diesem Hintergrund warnten IT-Sicherheitsexperten und Branchenvertreter bereits vor zweifelhaften Angeboten für Vorbestell-Dienste und betrügerischen Webseiten.

Gleichzeitig sorgt das Preisgefüge des Geräts für Kritik im Wettbewerbsumfeld. Nothing-Geschäftsführer Carl Pei bezeichnete das Gerät als Geldverschwendung und kritisierte, dass ein Preis von rund 2.000 US-Dollar angesichts fehlender Standardfunktionen wie Face ID oder eines optischen Teleobjektivs nicht gerechtfertigt sei. In Deutschland wird das Basismodell mit 256 Gigabyte Speicher für 2.299 Euro gelistet. Höhere Speichervarianten reichen bis zu zwei Terabyte.