iPhone Fold: Apples erstes Falt-Handy kostet 2.299 Euro

Apple plant für 2026 die größte Produktoffensive seiner Geschichte mit faltbarem iPhone, Eigenbau-Modem und Smart-Home-Erweiterungen.

Apple rüstet sich für den größten Produktreigen seiner Geschichte. Noch 2026 will der Konzern sein erstes faltbares Smartphone präsentieren, die iPhone-18-Reihe mit Eigenbau-Modem ausstatten und gleich mehrere neue Smart-Home-Geräte auf den Markt bringen.

Branchenanalysten und Zuliefererberichte zeichnen ein detailliertes Bild der bevorstehenden Produktoffensive. Der Tech-Riese aus Cupertino will offenbar in mehreren Kategorien gleichzeitig angreifen – und das zu Preisen, die selbst für Apple-Verhältnisse ambitioniert sind.

Falt-iPhone: Luxus mit Wartezeit

Das mit Spannung erwartete erste faltbare iPhone, intern als iPhone Ultra oder iPhone Fold bezeichnet, soll im September 2026 gemeinsam mit der iPhone-18-Serie vorgestellt werden. Das Gerät bietet ein 7,7 bis 8 Zoll großes Innen-Display und einen 5,4-Zoll-Außenbildschirm. Entscheidend für den Erfolg: ein neuartiges Liquidmetal-Scharnier, das faltenfreies OLED-Sehen ermöglichen soll.

Doch der Hype hat seinen Preis – im wahrsten Sinne des Wortes. Analysten wie Ming-Chi Kuo rechnen mit einem Einstiegspreis zwischen 2.299 und 2.499 Euro. Und selbst wer bereit ist, tief in die Tasche zu greifen, wird Geduld brauchen: Die Produktion kommt nur schleppend in Gang. Für das dritte Quartal 2026 werden lediglich 500.000 bis eine Million Einheiten erwartet – ein Bruchteil der 20 bis 22 Millionen iPhones, die von den Pro-Modellen prognostiziert werden.

Die Situation erinnert an den iPhone-X-Start 2017: Vorbestellungen könnten sich bis Oktober verzögern, Lieferzeiten von vier bis sechs Wochen sind wahrscheinlich. Insgesamt rechnet die Branche für die zweite Jahreshälfte 2026 mit sieben bis acht Millionen ausgelieferten Falt-iPhones.

iPhone 18 Pro: Eigenes Modem und dickerer Akku

Die iPhone-18-Pro-Modelle sollen bereits am 18. September 2026 in den Handel kommen – und mit einem Meilenstein aufwarten: Apples erstem hauseigenen 5G-Modem mit dem Codenamen Ganymede. Während internationale Versionen auf die C2-Technologie setzen, könnten US-Modelle weiterhin auf Qualcomm-Chips angewiesen sein – eine Frage der Netzwerk-Kompatibilität.

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Der neue A20-Pro-Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren, verspricht Effizienzgewinne von 15 bis 30 Prozent. Die Akkus wachsen deutlich: Das Pro Max könnte bei eSIM-Modellen auf 5.500 mAh kommen, das kleinere Pro-Modell auf rund 4.200 mAh. Zum Vergleich: Aktuelle High-End-Android-Geräte liegen oft bei 5.000 mAh aufwärts.

Weitere Neuerungen: Die Dynamic Island schrumpft um 35 Prozent, und eine variable Blende soll für bessere Fotos bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen sorgen.

Smart Home: Apple öffnet die Tür

Im vierten Quartal 2026 will Apple massiv ins Smart-Home-Segment vorstoßen. Ein neues Home Hub mit 7-Zoll-Display und Face ID soll im November erscheinen. Noch spannender: die erste Smart Doorbell von Apple. Die Türklingel erkennt Besucher per Gesichtserkennung – ein Feature, das Datenschützer auf den Plan rufen dürfte.

Auch bei den Wearables gibt es Neuigkeiten. Die Apple Watch Series 12 und Ultra 4 kommen im September mit S12-Chip, Satelliten-Konnektivität und Blutdrucksensoren. Und dann wäre da noch das mysteriöse Projekt B790: Ein im iOS-27-Beta-Code entdecktes Gerät, das Analysten für eine Version der AirPods Ultra mit integrierten Kameras halten. Die sollen visuelle Intelligenz-Aufgaben übernehmen – vom Erkennen von Sehenswürdigkeiten bis zum Auslesen von Texten.

Produktion und Ausblick

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Bis Ende 2026 sollen rund 26 Prozent aller iPhones in Indien produziert werden – ein deutlicher Schritt weg von der China-Abhängigkeit. Für das Frühjahr 2027 zeichnet sich bereits das iPhone Air 2 ab: Titan-Gehäuse, 3.500-mAh-Akku und A20-Chip. Es wird gemeinsam mit einem Standard-iPhone 18 und einem günstigeren iPhone 18e erwartet.

Die langfristige Roadmap umfasst zudem OLED-iPad-Minis und M6-MacBook-Pros – letztere allerdings nicht vor Ende 2026. Apple scheint entschlossen, die Innovationslücke zu schließen, die Kritiker dem Konzern in den vergangenen Jahren vorgeworfen haben. Die Frage ist nur: Sind die Kunden bereit, für diese Innovationen so tief in die Tasche zu greifen?