Apple plant den Einstieg in den Faltmarkt – und setzt dabei auf ein extrem flaches Design.
Der iPhone-Hersteller will im September 2026 sein erstes faltbares Smartphone vorstellen. Das Gerät, das intern als „iPhone Fold“ oder „iPhone Ultra“ bezeichnet wird, soll gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und Pro Max auf den Markt kommen. Es wäre der größte Designwechsel in der Apple-Historie seit dem iPhone X.
Dünner als jedes andere Falt-Smartphone
Die aktuellen Leaks zeichnen das Bild eines außergewöhnlich flachen Geräts. Im aufgeklappten Zustand misst das Buch-Design lediglich 4,5 Millimeter Dicke. Zusammengeklappt sind es zwischen 9,23 und 9,6 Millimeter – die Kameraerhebung könnte die Gesamtdicke jedoch auf 13 Millimeter erhöhen.
Die Abmessungen: 120,6 Millimeter Höhe und 167,6 Millimeter Breite im entfalteten Zustand. Das Außendisplay ist 5,5 Zoll groß, das Innendisplay 7,8 Zoll. Beide nutzen ein 4:3-Format. Das Hauptdisplay setzt auf ein LTPO-OLED-Panel mit 120 Hertz Bildwiederholrate und einer Auflösung von 1920 x 2713 Pixeln.
Besonders spannend: Apple will die störende Falz nahezu unsichtbar machen. Die Vertiefung soll weniger als 0,15 Millimeter betragen. Möglich macht das ein neuartiges Scharnier aus Flüssigmetall – eine Technik, die an bestehende Lösungen von Wettbewerbern erinnert.
Kühlung als Trumpf
Die besonderen Anforderungen des Falt-Designs zwingen Apple zu technischen Neuerungen. Der Konzern hat die Bestellungen für Dampfkammer-Kühlsysteme deutlich erhöht. Diese Technologie kam erstmals beim iPhone 17 Pro zum Einsatz und soll nun auch im Falt-iPhone sowie einem geplanten 20-Jahre-Jubiläumsmodell verbaut werden.
Der Antrieb kommt voraussichtlich vom A20 oder A20 Pro – gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren. Bis zu 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und Speichervarianten bis 2 Terabyte wären möglich. Der Akku soll zwischen 4.800 und 5.500 Milliamperestunden fassen.
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Verzicht auf Face ID – und ein Kamera-Kompromiss
Überraschende Entscheidung: Das Falt-iPhone könnte auf Face ID verzichten und stattdessen einen Touch-ID-Sensor in den Einschaltknopf integrieren. Das würde Platz sparen und die dünne Bauweise unterstützen.
Die Kamera: ein dual-48-Megapixel-System mit Weitwinkel- und Ultraweitwinkellinse. Das ist weniger als bei den Pro-Modellen – ein klares Zeichen, dass Apple hier eher auf Design als auf maximale Fotoleistung setzt.
Produktion und Preis: Exklusivität hat ihren Preis
Apple hat die Produktionsziele nach oben korrigiert: Statt der ursprünglich geplanten 7 bis 8 Millionen Einheiten sollen nun 10 Millionen Geräte im Jahr 2026 vom Band laufen. Der Preis dürfte bei mindestens 1.999 Euro starten – das wäre das teuerste iPhone aller Zeiten.
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Die Farbauswahl fällt überraschend sparsam aus. Gerüchten zufolge könnte Apple das Gerät zunächst nur in Weiß oder Silber anbieten – ein Bruch mit der bisherigen Strategie, mehrere Farben zum Start zu liefern. Alternativ wird auch ein Indigo-Ton gehandelt.
Konkurrenz kommt früher
Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: Das Samsung Galaxy Z Fold 8 erscheint bereits am 22. Juli 2026 – zwei Monate vor Apples Debüt. Samsungs Modell bietet eine 200-Megapixel-Dreifachkamera und ein 8,0-Zoll-Innendisplay. Apple kontert mit einem schlankeren Gehäuse aus Titan und Aluminium.
Ob das Falt-iPhone den Markt revolutioniert oder nur eine Nische bedient, wird sich zeigen. Fest steht: Apple betritt Neuland – und die Konkurrenz schläft nicht.

