iPhone-Fotografie: Fünf Kameraeinstellungen für bessere Bilder

Neue iOS-26-Funktionen und ProRAW-Optimierung versprechen deutlich verbesserte iPhone-Fotos. Experten zeigen die wichtigsten Einstellungen.

Aktuelle Experten-Leitfäden konkretisieren Anfang August 2026 fünf zentrale Kameraeinstellungen, die die Fotoqualität auf iPhone-Geräten maßgeblich steigern sollen. Im Fokus der Analysen stehen dabei das ProRAW-Format, angepasste Brennweiten-Optionen sowie neue Bedienmöglichkeiten durch das Betriebssystem iOS 26 und periphere Hardware.

Maximale Bildkontrolle durch ProRAW und hohe Auflösungen

Ein wesentlicher Faktor für die professionelle Fotografie am iPhone ist die Nutzung des ProRAW-Formats. Dabei handelt es sich um DNG-Dateien, die als Hybrid aus Smart HDR, Deep Fusion und dem Nachtmodus fungieren. Diese Funktion ist exklusiv für Modelle ab dem iPhone 12 Pro verfügbar. Während eine Auflösung von 48 Megapixeln (MP) seit dem iPhone 14 Pro unterstützt wird, deuten aktuelle technische Spezifikationen darauf hin, dass beim iPhone 17 Pro sämtliche Kameras mit 48 MP ausgestattet sein werden.

Die Wahl der Auflösung hat dabei erhebliche Auswirkungen auf den Speicherbedarf: Eine 48-MP-Aufnahme im ProRAW-Format beansprucht etwa 75 MB, während ein 12-MP-Bild circa 25 MB benötigt. Für Anwender, die eine schnelle Serienbildaufnahme bevorzugen, wird die Funktion „Prioritize Faster Shooting“ empfohlen. Diese reduziert die interne Bildverarbeitung zugunsten einer höheren Aufnahmegeschwindigkeit.

Flexible Brennweiten und individuelle Bildstile

In den aktuellen Anleitungen wird zudem die Konfiguration des 35mm-Äquivalents hervorgehoben. Auf Pro-Modellen sowie dem iPhone Air lassen sich Standard-Brennweiten von 24 mm, 28 mm und 35 mm einstellen. Während die Pro-Modelle einen 1,5-fachen Zoomfaktor nutzen, kommt beim iPhone Air ein Faktor von 1,4 zum Einsatz. Die Standardauflösung für diese Aufnahmen liegt bei 24 MP.

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Für die Modelle iPhone 16 und iPhone 17 werden unter iOS 26 zudem erweiterte fotografische Stile („Photographic Styles“) eingeführt. Diese bieten sieben Untertöne und beim iPhone 17 insgesamt neun verschiedene Stimmungen („Moods“). Diese Stile setzen voraus, dass die Kamera im „High Efficiency“-Modus (HEIC/HEVC) betrieben wird.

Neue Bedienkonzepte durch iOS 26 und externe Hardware

Mit der Einführung von iOS 26 erweitern sich die Steuerungsmöglichkeiten der Kamera erheblich. Eine wesentliche Neuerung ist die Nutzung von AirPods als Fernauslöser. Diese Funktion wird für die AirPods 4, die Pro-Modelle der zweiten und dritten Generation sowie die Max 2 unterstützt.

Zusätzlich bietet die physische Kamerasteuerung („Camera Control Button“) bei den Modellen iPhone 16 und iPhone 17 erweiterte Interaktionsmöglichkeiten. Nutzer können durch Einzel- oder Doppelklicks Parameter wie die Belichtung in einem Bereich von -2 bis +2 EV, die Tiefenschärfe, den Zoom oder den Bildton (-1 bis +1) justieren. Auch eine „Clean Preview „-Funktion sowie der Zugriff auf visuelle Intelligenz sind über diese Schnittstelle möglich.

Technische Feinjustierung für konstante Ergebnisse

Um konsistente Ergebnisse bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen zu erzielen, raten Fachleute zur Nutzung der Funktion „Einstellungen beibehalten“ („Preserve Settings“). Damit lassen sich Parameter für Belichtung, ProRAW, den Nachtmodus oder Makro-Aufnahmen dauerhaft fixieren, sodass diese nicht bei jedem App-Start zurückgesetzt werden.

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Weitere technische Optimierungen umfassen:
Nachtmodus: Bei Verwendung eines Stativs sind Belichtungszeiten von bis zu 30 Sekunden möglich.
Videoformate: Für professionelle Anwendungen auf dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen wird die Nutzung externer SSD-Speicher für ProRes- oder Log-Aufnahmen empfohlen.
Kompositionshilfen: iOS 26 erlaubt das Einblenden von Gitternetzen und einer Wasserwaage direkt im Kamerasuchbild sowie die Wahl zwischen den Seitenverhältnissen 1:1, 4:3 und 16:9.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass der integrierte Blitz eine effektive Reichweite von ein bis zwei Metern hat, jedoch in speziellen Modi wie dem Porträt- oder Nachtmodus nicht zur Verfügung steht. Für Videoaufnahmen wird eine Einstellung von 4K bei 24 Bildern pro Sekunde (fps) als optimal für einen kinematografischen Look erachtet.