iPhone Handoff: Telekom vereinfacht Wechsel zwischen zwei iPhones

Mit iOS 27 wechselt die aktive Telekom-MultiSIM automatisch per Entsperren zwischen zwei iPhones, sofern zentrale Voraussetzungen erfüllt sind.

Die Deutsche Telekom vereinfacht den Wechsel zwischen zwei iPhones, die mit derselben Rufnummer über eine MultiSIM betrieben werden. Durch die Integration der neuen iPhone-Handoff-Funktion von iOS 27 entfällt die manuelle Steuerung der Erreichbarkeit über Codes. Nutzer können künftig das jeweils gewünschte Gerät durch einfaches Entsperren aktivieren, woraufhin Anrufe und Nachrichten ausschließlich auf diesem Endgerät eingehen.

Nahtloser Wechsel durch Geräte-Entsperrung

Mit der Einführung von iOS 27 wird die Handhabung mehrerer iPhones für einen Mobilfunkanschluss grundlegend umgestellt. Bisher mussten Kunden oft Steuercodes verwenden, um festzulegen, welches Gerät primär für den Empfang von SMS oder Anrufen zuständig ist.

Wie aus Berichten von Mitte September 2026 hervorgeht, fungiert bei der neuen Lösung ein iPhone als primäres Gerät, während ein zweites als Begleitgerät („Companion“) mit einer passenden eSIM dient.

Der Wechsel der aktiven Leitung erfolgt automatisch durch das Entsperren des jeweiligen iPhones. Das System zeigt daraufhin die Meldung „Switched to this iPhone“ an. In diesem Zustand übernimmt das aktive Gerät sämtliche Funktionen für Anrufe, SMS, MMS und die Voicemail.

Auch der Dienst „Find My“ folgt dem jeweils aktiven Status. Während des Betriebs ist immer nur ein Gerät gleichzeitig für die Kommunikation aktiv. Die Verbindungsparameter bleiben dabei auf dem primären iPhone gespeichert.

Tarifdetails und Voraussetzungen bei der Telekom

Die Nutzung von iPhone Handoff ist an bestimmte vertragliche und technische Bedingungen geknüpft. Die Deutsche Telekom bietet den Dienst exklusiv in Deutschland an. Voraussetzung für die Funktion ist ein bestehender MultiSIM-Vertrag.

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In den Tarifen MagentaMobil L ist eine MultiSIM bereits enthalten, im Tarif MagentaMobil XL sind es zwei. Außerhalb dieser Tarife belaufen sich die zusätzlichen Kosten für eine MultiSIM auf 6,95 Euro pro Monat. Das gebuchte Datenvolumen des Hauptvertrags steht dabei allen verknüpften Geräten gemeinsam zur Verfügung.

Insgesamt unterstützt die MultiSIM-Option der Telekom bis zu acht Geräte. Für den Betrieb von iPhone Handoff müssen beide Smartphones mit iOS 27 laufen, denselben Apple-Account nutzen und den Dienst „Messages in iCloud“ aktiviert haben.

Eine Kündigung der Funktion ist laut Branchenberichten nur über den Mobilfunkanbieter möglich. Eine Besonderheit bleibt die Apple Watch: Diese bleibt fest einem spezifischen iPhone zugeordnet und folgt dem Handoff-Prozess nicht automatisch zwischen zwei Telefonen.

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Technische Infrastruktur und internationale Marktübersicht

Die technische Umsetzung von iPhone Handoff erfordert aufseiten der Netzbetreiber eine spezialisierte Infrastruktur, insbesondere in den Bereichen IMS (IP Multimedia Subsystem) sowie VoLTE oder VoNR.

Der Softwareanbieter Motive meldete in diesem Zusammenhang die allgemeine Verfügbarkeit seines Entitlement-Servers, der speziell für das iPhone Duo sowie das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max optimiert ist.

Diese Lösung unterstützt GSMA-konforme Anwendungen und ermöglicht es Mobilfunkbetreibern, neue iPhone-Generationen ohne umfangreiche Plattformentwicklungen für Funktionen wie iPhone Handoff zu testen.

International wird die Funktion ebenfalls ausgerollt. T-Mobile USA startete als erster Carrier in den Vereinigten Staaten und berechnet für den Dienst eine Gebühr von 5 US-Dollar pro Monat zuzüglich Steuern.

Während für den Anbieter Verizon eine Einführung bis zum Jahresende 2026 erwartet wird, ist der Wettbewerber AT&T zunächst nicht an dem Start beteiligt. Im Vereinigten Königreich soll der Anbieter EE als nächster Partner für die Funktion folgen.

Die Funktion wurde erstmals im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC 2026 präsentiert. Die offizielle Bestätigung für den Start der neuen Handoff-Möglichkeiten erfolgte während eines Apple-Events im September 2026, woraufhin die Deutsche Telekom die Verfügbarkeit für den deutschen Markt sicherstellte.