Nach dem Ende einer kritischen Sicherheitsfrist müssen iPhone-Nutzer ihre Geräte dringend absichern. Apple drängt auf die Installation von iOS 26.2, nachdem Mitte Januar aktiv ausgenutzte Sicherheitslücken in älteren Systemen gemeldet wurden. Für Einsteiger ist jedoch die Funktion „Safety Check“ der entscheidende erste Schritt zum Schutz.
Warum jetzt Handeln Pflicht ist
Die Dringlichkeit ergibt sich aus einer Reihe von Sicherheitsmeldungen zwischen dem 12. und 16. Januar. Apple schloss zwei kritische Zero-Day-Lücken in der WebKit-Browserengine, über die Angreifer Schadcode auf Geräte einschleusen können. Trotz der Gefahr nutzen laut Daten von Malwarebytes nur etwa 4,6 Prozent der aktiven iPhones das aktuelle iOS 26.2.
Analysten führen die Zurückhaltung teilweise auf Widerstand gegen neue Oberflächen wie „Liquid Glass“ zurück. Doch wer auf alten Versionen wie iOS 18 bleibt, setzt sich gezielten Spionagekampagnen aus. Das Update zu installieren, ist daher unverzichtbar.
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Safety Check: Der zentrale Schutz für App-Berechtigungen
Die Funktion „Safety Check“ hat sich von einem Tool für Notsituationen zu einem zentralen Prüfinstrument entwickelt. Unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit findet sich der Bereich. Für das regelmäßige Management ist der Modus „Freigabe und Zugriff verwalten“ entscheidend.
Hier können Nutzer auf einen Blick sehen, welche Apps auf sensible Daten wie Standort, Mikrofon oder Kamera zugreifen. Der große Vorteil: Im Gegensatz zum Standardmenü lassen sich Berechtigungen für mehrere Apps gleichzeitig entziehen. Die Funktion erinnert Nutzer zudem daran, die Sicherheit ihres Apple-Accounts zu überprüfen – ein wichtiger Schritt, falls Zugangsdaten durch eine App geleakt wurden.
Neue Systemverteidigung: Updates im Hintergrund
Parallel arbeitet Apple an einer grundlegenden Neuerung für System-Updates. In der Beta von iOS 26.3 testet der Konzern eine Funktion namens „Sicherheitsverbesserungen im Hintergrund“. Sie soll den „Rapid Security Response“-Mechanismus ersetzen.
Der Clou: Sicherheits-Updates können damit separat vom gesamten iOS-Update eingespielt werden. Noch wichtiger ist die Reversibilität. Verursacht ein Sicherheits-Patch Probleme, kann er einzeln deinstalliert werden, ohne das gesamte Betriebssystem zurückzustufen. Dies soll die Akzeptanz bei update-skeptischen Nutzern erhöhen.
Die gefährliche Abneigung gegen „Liquid Glass“
Die niedrige Update-Rate offenbart ein grundsätzliches Dilemma: Die Abneigung gegen das neue „Liquid Glass“-Design gefährdet die Sicherheit. Sicherheitsexperten warnen, dass Nutzer auf alter Firmware wichtige Schutzmechanismen wie die „Memory Integrity Enforcement“ verpassen. Diese Abwehr im Hintergrund blockt viele Angriffsketten.
Der Rat der Experten ist klar: Das Sicherheitsrisiko durch ungepatchte Lücken wiegt schwerer als die Gewöhnung an ein neues Interface. Zudem hilft ein einfacher Neustart des Geräts, nicht-persistente Schadsoftware aus dem Speicher zu entfernen.
Ausblick: KI soll künftig Risiken erkennen
Langfristig könnte eine KI Nutzer entlasten. Gerüchten zufolge soll der für September 2026 erwartete iPhone 18 mit einem A20 Pro-Chip ausgestattet sein. Die verbesserte On-Device-KI könnte eine schlauere Siri ermöglichen, die riskantes App-Verhalten eigenständig erkennt und meldet.
Bis dahin bleibt manuelle Wachsamkeit angesagt. Die Kombination aus dem aktuellen iOS-Update und einer wöchentlichen Prüfung via „Safety Check“ stellt den besten persönlichen Schutz dar. Mit den kommenden „Sicherheitsverbesserungen im Hintergrund“ erhalten Nutzer bald noch feinere Kontrolle über ihre digitale Sicherheit.
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