Auf dem iPhone lassen sich die optische Gestaltung des Sperrbildschirms sowie funktionale Bedienelemente detailliert konfigurieren. Neben der optischen Personalisierung über Schriftarten, Hintergrundbilder und Widgets lässt sich auch das Verhalten der Medienwiedergabe steuern. Nutzer können festlegen, ob während der Audiowiedergabe ein dedizierter Lautstärkeregler dauerhaft auf dem Sperrbildschirm sichtbar bleibt.
Medienlautstärke dauerhaft auf dem Sperrbildschirm einblenden
Standardmäßig wird bei der Audiowiedergabe auf dem Sperrbildschirm primär das Wiedergabemenü angezeigt. Ein Schieberegler für die Lautstärke lässt sich jedoch dauerhaft integrieren. Diese Option befindet sich in den Systemeinstellungen im Bereich der Bedienungshilfen unter dem Menüpunkt „Audio & Visuelles“.
Wird dort die Funktion zur dauerhaften Anzeige des Lautstärkereglers aktiviert, erscheint der entsprechende Schieberegler bei aktiver Musik- oder Medienwiedergabe direkt auf dem gesperrten Display. Dies erleichtert die manuelle Lautstärkeregelung ohne Nutzung der physischen Gerätetasten.
Zugangswege und Anpassungsmöglichkeiten des Sperrbildschirms
Für die grundlegende Gestaltung des Sperrbildschirms stehen zwei Wege zur Verfügung. Der direkte Modus wird durch langes Drücken auf den aktiven Sperrbildschirm aufgerufen, wodurch sich die Bearbeitungsansicht öffnet. Alternativ erfolgt die Konfiguration über die Einstellungen unter dem Menüpunkt für das Hintergrundbild.
In der Anpassungsansicht können Anwender das Hintergrundbild austauschen, die Schriftart sowie die Farbe der Uhrzeitanzeige verändern und funktionale Widgets ergänzen, beispielsweise für Wetterdaten oder Kalendereinträge.
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Auf einer Sperrbildschirmseite können maximal vier kleine Widgets platziert werden. Fachleute empfehlen, zwei bis drei häufig genutzte Sperrbildschirm-Stile anzulegen, um je nach Alltagssituation schnell zwischen verschiedenen Designs wechseln zu können.
Technische Voraussetzungen und Modellgrenzen
Der Funktionsumfang hängt maßgeblich von der installierten Betriebssystemversion und der Gerätegeneration ab:
- Betriebssystem: Die tiefgreifende Widget-Bearbeitung sowie der Mehrschicht-Fotoeffekt setzen mindestens iOS 16 voraus. Geräte mit iOS 15 oder älteren Versionen unterstützen keine Widgets auf dem Sperrbildschirm und bieten lediglich Basisfunktionen wie den Wechsel des Hintergrundbilds.
- Tiefen- und 3D-Effekte: Ein räumlicher 3D-Hintergrundeffekt wird erst ab dem iPhone 12 und neueren Modellen unterstützt.
- Dynamische Hintergründe: Live-Hintergründe setzen mindestens ein iPhone XS oder ein nachfolgendes Modell voraus.
Insgesamt gliedern sich die zentralen Sperrbildschirm-Operationen moderner Gerätegenerationen in vier Bereiche: das Wechseln von Hintergründen, die Widget-Verwaltung, den Passwortschutz sowie das Steuern von Funktionsschaltern.
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Sicherheitsoptionen und Schnellzugriffe
Neben optischen Anpassungen dient der Sperrbildschirm der Gerätesicherheit. Für den Schutz vor unbefugtem Zugriff stehen vier verschiedene Passwortmodi zur Auswahl: ein vierstelliger numerischer Code, ein sechsstelliger Code, ein benutzerdefinierter numerischer Code sowie eine komplexe alphanumerische Kombination.
Die Einrichtung erfolgt je nach Gerätemodell unter „Face ID & Code“ bei Modellen mit Gesichtserkennung oder unter „Touch ID & Code“ bei Geräten mit physischem Home-Button. Nach einem Neustart des Smartphones ist die manuelle Passworteingabe zwingend erforderlich, bevor biometrische Entsperrmethoden wieder greifen.
Zusätzlich lässt sich im gesperrten Zustand festlegen, welche Systemfunktionen ohne vorherige Authentifizierung erreichbar sind. In den Einstellungen können die Zugriffe auf Mitteilungsvorschauen, das Kontrollzentrum, die Kamera, die Taschenlampe sowie die Sprachassistentin Siri individuell freigegeben oder gesperrt werden.

