iPhone Ultra: Apple kehrt zu Touch ID zurück statt Face ID

Apples kommendes Falt-iPhone nutzt Touch ID im Power-Button, da die 4,5-mm-Bauweise Face-ID-Sensoren nicht zulässt. Der A20-Pro-Chip und ein 7,8-Zoll-Innendisplay sind geplant.

Die technologische Ausrichtung von Apples erstem faltbaren Smartphone, das intern unter dem Namen iPhone Ultra geführt wird, konkretisiert sich Mitte August 2026. Aktuellen Berichten von Branchenanalysten zufolge wird das Gerät auf die Gesichtserkennung Face ID verzichten und stattdessen zur Fingerabdruckerkennung Touch ID zurückkehren. Diese Entscheidung ist offenbar der extremen Bauweise des Geräts geschuldet, die neue Herausforderungen an die Unterbringung der Hardware stellt.

Gehäusedicke erzwingt Abkehr von Face ID

Der Hauptgrund für den Wechsel der biometrischen Authentifizierung liegt laut Marktbeobachtern in der angestrebten Gehäusedicke von lediglich 4,5 Millimetern. Diese flache Bauweise macht es technisch unpraktikabel, die für Face ID erforderlichen doppelten Komponenten in einem Gerät mit zwei Displays unterzubringen.

Da das iPhone Ultra sowohl über einen Außenbildschirm als auch über ein großflächiges Innendisplay verfügt, müssten die Sensoren für eine lückenlose Funktionalität mehrfach verbaut werden, was den verfügbaren Platz im Gehäuse übersteigen würde.

Stattdessen soll das Unternehmen auf einen im Power-Button integrierten Touch-ID-Sensor setzen. Diese Platzersparnis durch den Verzicht auf die komplexen Face-ID-Module ermöglicht es den Ingenieuren, andere kritische Komponenten zu priorisieren. Berichten zufolge wird der gewonnene Raum genutzt, um einen größeren Akku sowie ein fortschrittliches Kühlsystem auf Basis einer Vapor-Chamber-Kühlung (VC-Kühlung) zu integrieren.

Technische Spezifikationen und Design-Details

Das iPhone Ultra wird als ein Gerät im Buchstil beschrieben, das im aufgeklappten Zustand ein 7,8-Zoll-Innendisplay bietet, während das Außendisplay eine Diagonale von 5,5 Zoll aufweist.

Erste Leaks zu Displayschutzfolien deuten auf ein asymmetrisches Design der Ecken hin: Während die Scharnierseite eher eckig verläuft, sind die gegenüberliegenden Ecken abgerundet. Für die Frontkamera wird im Innendisplay eine einzelne Punch-Hole-Aussparung auf der rechten Seite erwartet.

Unter der Haube soll der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigte A20-Pro-Chip arbeiten, unterstützt von 12 GB RAM. Das Gehäuse wird voraussichtlich aus einem Titanrahmen bestehen. Bei der Kamera-Ausstattung scheint Apple jedoch Kompromisse einzugehen, um die geringe Bautiefe zu realisieren.

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So soll das Gerät über eine horizontale Dual-Kamera mit variabler Blende verfügen, jedoch keine Telekamera besitzen. Zusätzlich wird ein spezieller Button zur Kamerasteuerung erwartet.

Positionierung am Markt und zeitlicher Ablauf

Innerhalb der Produktpalette wird das faltbare Modell als das bisher teuerste iPhone positioniert. Preisprognosen liegen bei einem Einstiegspreis von mindestens 2000 US-Dollar. Intern wird das Projekt unter der Kennung V68 geführt, wie Code-Analysen der iOS 27 Beta 5 belegen.

Das Gerät könnte preislich über dem erwarteten iPhone Air liegen, wird jedoch aufgrund fehlender Features wie der Telekamera nicht zwangsläufig über der regulären Pro-Reihe angesiedelt, sondern als ein einzigartiges Premium-Produkt betrachtet.

Der Zeitplan für die Markteinführung gestaltet sich nach aktuellen Informationen gestaffelt. Während eine offizielle Ankündigung für September 2026 im Rahmen der jährlichen Hardware-Präsentation erwartet wird, könnten die Auslieferungen erst verzögert im November oder Dezember erfolgen.

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Grund hierfür seien Produktionsschwierigkeiten bei den Displays und dem Scharniersystem, die bereits zu einer Verschiebung der Massenproduktion vom Juni auf den August geführt haben sollen.

Erste Schätzungen gehen von einer Montagekapazität von etwa 7 bis 8 Millionen Einheiten im zweiten Halbjahr aus, wobei die tatsächlichen Auslieferungsmengen im dritten Quartal zunächst bei 500.000 bis 1 Million Einheiten liegen könnten.