iPhone Ultra: Apple plant Falt-Handy mit Dual-Batterie ab September

Die iOS-27-Beta bestätigt eine Zwei-Zellen-Batterie für Apples erstes Falt-iPhone. Das Gerät mit A20-Chip soll ab September 2026 im Luxussegment starten.

Neue iOS-27-Funde deuten auf revolutionäres Batterie-Design hin – der lang erwartete Einstieg in den Faltmarkt rückt näher.

Die vierte Beta von iOS 27, die am 20. Juli veröffentlicht wurde, enthält konkrete Hinweise auf eine spezielle Multi-Batterie-Architektur. Software-Code und Systemmeldungen belegen erstmals, dass Apple an einem Gerät mit zwei getrennten Akkuzellen arbeitet – der bislang stärkste Beleg für ein faltbares iPhone, das in der Branche bereits als iPhone Ultra gehandelt wird.

Zwei Akkus statt einem: Der technische Durchbruch

Bisherige iPhone-Modelle setzen auf einen einzelnen Energiespeicher. Die neuen Funde im iOS-Code sprechen jedoch von mehreren Batterien in einem Gerät. Konkret enthält die Software Statusmeldungen, die die Leistung der einzelnen Zellen überwachen und Warnungen ausgeben, wenn deren Kapazität nachlässt.

Der Grund für das Dual-Cell-Design liegt auf der Hand: Ein einzelner, großer Akku ließe sich nicht wiederholt falten, ohne Schaden zu nehmen. Stattdessen wird in jeder Gerätehälfte eine separate Zelle verbaut. Laut Branchenkreisen und Zulieferdaten kommen zwei unterschiedliche Kapasitäten zum Einsatz: eine Zelle mit 1.921 mAh und eine mit 2.962 mAh. Die Gesamtkapazität von rund 4.883 mAh liegt damit knapp unter der oft kolportierten Marke von 5.000 mAh.

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Display und Prozessor: Was bekannt ist

Das faltbare iPhone soll über ein 7,8 Zoll großes Innen-Display verfügen, das sich aufklappen lässt. Der äußere Bildschirm misst zwischen 5,3 und 5,5 Zoll. Zusammengeklappt soll das Gerät etwa 9 Millimeter dick sein – vergleichbar mit aktuellen High-End-Smartphones.

Als Antrieb ist der A20-Prozessor vorgesehen, der im fortschrittlichen 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Hinzu kommt Apples hauseigenes C2-Modem, das die Abhängigkeit von Qualcomm weiter reduzieren dürfte. Auch eine Dampfkammerkühlung und ein Display, das die sichtbare Mittelfalte minimiert, werden erwartet.

Marktstart und Preis: Apples Angriff auf Samsung

Die Vorstellung des iPhone Ultra wird für September 2026 erwartet, möglicherweise bereits am 9. September – parallel zur iPhone-18-Pro-Serie. Mit einem Preis zwischen 2.000 und 2.500 Euro würde Apple das Gerät klar im Luxussegment positionieren.

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Marktforscher von TrendForce rechnen damit, dass Apple im ersten Jahr rund 20 Prozent des Faltmarktes erobern könnte. Das wäre eine ernsthafte Konkurrenz für die etablierten Platzhirsche Samsung und Huawei. Während Samsung weiterhin Millionen seiner Galaxy-Z-Fold- und Flip-Modelle produziert, setzt Apple zunächst auf Exklusivität und hohe Margen.

Ob der Vorstoß gelingt, hängt maßgeblich von der Haltbarkeit des Scharniermechanismus und der Akkuleistung ab. Die Software-Funde deuten jedoch darauf hin, dass Apple die Herausforderungen ernst nimmt – und das iPhone Ultra mehr sein soll als nur ein weiteres Falt-Handy.