iPhone Ultra: Apple stellt faltbares Flaggschiff im September vor

Apples erstes Falt-iPhone steht vor dem Launch: Technische Hürden sind überwunden, der Verkaufsstart wird für September erwartet. Das Gerät soll ab 1.999 US-Dollar kosten.

Das lange erwartete faltbare Smartphone von Apple, das unter der Bezeichnung iPhone Ultra oder iPhone Fold geführt wird, steht offenbar vor seiner offiziellen Markteinführung. Berichten des Leakers Fixed Focus Digital zufolge wurden die technischen Hürden der frühen Produktionsphase überwunden, sodass die entsprechenden Fertigungslinien bereits Ende Juli fertiggestellt werden konnten. Eine Vorstellung des Geräts wird für September 2026 erwartet.

Technische Spezifikationen und Design des iPhone Ultra

Das neue Flaggschiff-Modell soll über ein nach innen faltbares OLED-Display mit einer Diagonale von 7,8 Zoll verfügen, während das externe Display eine Größe von 5,5 Zoll aufweisen soll. Branchenkennern zufolge setzt Apple auf ein Design im Buch-Stil, das im ausgeklappten Zustand eine Dicke von lediglich 4,5 Millimetern erreichen könnte. Im gefalteten Zustand wird mit einer Gehäusetiefe von etwa 9 Millimetern gerechnet. Das Gehäuse soll aus Titan gefertigt sein und eine nahezu unsichtbare Falz im Displaybereich aufweisen.

Im Inneren des Geräts kommt voraussichtlich der A20 Pro-Chip zum Einsatz, der im fortschrittlichen 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Zur weiteren technischen Ausstattung gehören demnach 12 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie ein Akku mit einer Kapazität zwischen 4.800 und 5.800 mAh. Die Kameraeinheit auf der Rückseite soll aus zwei 48-Megapixel-Sensoren bestehen, während für die Frontseite eine 18-Megapixel-Kamera eingeplant ist. Analysten gehen von einem Produktionsvolumen von etwa 8 bis 10 Millionen Einheiten für das Jahr 2026 aus.

Preisstruktur und Positionierung am Markt

Die Preisgestaltung für das faltbare Premium-Modell wird laut verschiedenen Quellen deutlich über den aktuellen Standard-Modellen liegen. Während Einstiegspreise von etwa 1.999 US-Dollar genannt werden, könnten High-End-Konfigurationen mit einem Terabyte Speicherplatz bis zu 2.900 US-Dollar kosten. Für den indischen Markt werden Preise zwischen 189.990 und 200.000 Rupien diskutiert.

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Das iPhone Ultra wird damit preislich über dem iPhone 18 Pro positioniert, das Schätzungen zufolge ab 1.399 US-Dollar erhältlich sein könnte. Damit tritt Apple in direkten Wettbewerb mit dem Galaxy Z Fold 8 von Samsung, dessen Einstiegspreis auf rund 1.900 US-Dollar geschätzt wird.

Begleitende Produktvorstellungen und strategische Ausrichtung

Zusammen mit dem faltbaren Modell wird die Einführung der iPhone 18 Pro-Serie erwartet. Diese Geräte sollen über Displays in den Größen 6,3 Zoll und 6,9 Zoll sowie ein verbessertes Kamerasystem mit variabler Blende verfügen. Ein integriertes C2-Modem soll zudem die Satellitenkommunikation verbessern. Die Veröffentlichung des Basismodells des iPhone 18 sowie einer neuen „Air“-Variante könnte sich hingegen bis Anfang 2027 verzögern.

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Langfristig zeichnet sich eine weitere Designänderung ab: Für das Jahr 2027 planen die Kalifornier zum 20. Jubiläum des iPhones ein Modell mit einer Bauweise, die maßgeblich auf Glas setzt. Dieses Gerät soll besonders dünn gestaltet sein und Sensoren für Face ID sowie die Frontkamera vollständig unter dem Display verbergen. Eine vergrößerte Dampfkammer soll dabei die Wärmeentwicklung des schlanken Gehäuses regulieren.

Personelle Veränderungen in der Führungsebene

Flankiert werden die kommenden Produktzyklen von einem Wechsel in der Unternehmensführung. John Ternus wird zum 1. September die Position des CEO übernehmen. Seine Aufgabe wird es unter anderem sein, die neue Differenzierung der Produktlinie zu begleiten, bei der die Pro-Modelle verstärkt auf Leistung und die Ultra- oder Air-Modelle auf innovatives Design fokussiert werden. Trotz der detaillierten Leaks weisen Marktbeobachter darauf hin, dass Apple die Termine und Spezifikationen noch nicht offiziell bestätigt hat.