Apple bereitet einem Bericht von firstpost.com und forbes.com zufolge für den 8. oder 9. September ein Event vor, bei dem neben dem iPhone 18 Pro und Pro Max erstmals ein faltbares Modell mit dem Namen iPhone Ultra vorgestellt werden soll. Zahlreiche Leaks und Analystenberichte zeichnen inzwischen ein detailliertes, aber teils widersprüchliches Bild von Verfügbarkeit, Ausstattung und Preis des Geräts.
Knapper Erstbestand trotz hoher Produktionsziele
Mehreren Quellen zufolge, darunter 9to5mac.com, tbreak.com und undercodenews.com, wird der Start des iPhone Ultra von einem äußerst begrenzten Erstbestand geprägt sein. Zwar peile Apple ein Produktionsziel von 10 Millionen Einheiten an, doch benötigten Zulieferer 3 bis 5 Monate, um dieses Niveau zu erreichen.
Der Branchenanalyst Ming-Chi Kuo geht laut co.kr, vtnay.org und velvettrim.com von 7 bis 8 Millionen Einheiten des iPhone Ultra in der zweiten Jahreshälfte 2026 aus, wobei die Auslieferungen im dritten Quartal lediglich 0,5 bis 1 Million Einheiten betragen sollen.
Auch der chinesische Markt bekommt diese Zurückhaltung zu spüren: Laut velvettrim.com soll der anfängliche Bestand in China bei etwa 1 Million Einheiten liegen – deutlich weniger als bei Huaweis Tri-Fold-Modell. Die Strategie gilt in diesem Zusammenhang als bewusst vorsichtig und nischenorientiert.
Der Bericht minory.org geht zudem davon aus, dass der Produktionshochlauf 30 bis 40 Prozent langsamer verlaufe als beim iPhone 18 Pro und dass Engpässe bis ins kommende Jahr anhalten könnten – Anzeichen für eine grundsätzliche Verzögerung des Starts sieht der Bericht dagegen nicht.
Uneinigkeit über regionale Verfügbarkeit
Unterschiedliche Quellen widersprechen sich bei der Frage, wo das iPhone Ultra zuerst erhältlich sein wird. ChannelNews Australia berichtete unter Berufung auf einen chinesischen Zulieferer über einen möglichen US-erst-Start im September wegen Liefer-, Preis- und Testproblemen, wonach Indien und China zunächst warten müssten – von Apple offiziell nicht bestätigt, wie firstpost.com betont.
Undercodenews.com und tbreak.com berichten hingegen, dass dieses Gerücht an Stärke verliere und stattdessen ein globaler Launch mit eingeschränkter Verfügbarkeit diskutiert werde. Der Tipster Minebuu geht laut co.kr davon aus, dass die Ankündigung zwar im September erfolge, sich die eigentlichen Auslieferungen aber bis November oder Dezember verzögern könnten.
Zusätzlich kursiert laut 9to5mac.com und tbreak.com ein Zweifel des Leakers Fixed Focus Digital (Weibo) am Namen „Ultra“ selbst – dieser könnte dem für 2027 erwarteten Jubiläums-iPhone zum 20-jährigen Bestehen vorbehalten sein.
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Ausstattung und Preis
Zu den Spezifikationen kursieren mehrere, teils leicht abweichende Leaks. Passionategeekz.com nennt ein 7,8-Zoll-Innendisplay (Folio Retina XDR) und ein 5,5-Zoll-Außendisplay (Super Retina XDR), ein Liquid-Metal-Scharnier, Dual-Akkus, den A20-Pro-Chip, ein C2-Modem, Dual-48MP-Fusion-Kameras, eine 18MP-Under-Display-Kamera, Touch ID sowie ein Gehäuse aus 80 Prozent recyceltem Titan in Schwarz und Weiß.
Firstpost.com wiederum spricht von einem 5,3-Zoll-Cover-Display, einem 7,8-Zoll-Innendisplay, dem A20 Pro, 12 GB RAM, einem 5800-mAh-Akku, Dual-48MP-Kameras sowie einer 24MP-Under-Display-Kamera.
Beim Preis wird laut vtnay.org und tbreak.com ein Betrag von über 2.000 US-Dollar erwartet, für den Markt in den Vereinigten Arabischen Emiraten kursieren Schätzungen zwischen 8.440 und 9.175 AED.
Einordnung durch Analysten
Die Investmentbank Rothschild & Co Redburn stufte Apple laut tradingpedia.com auf „Buy“ hoch und setzte das Kursziel von 260 auf 400 US-Dollar herauf.
Die Analysten rechnen mit einem iPhone Ultra zum Preis von 2.199 US-Dollar und 14 Millionen verkauften Einheiten im Fiskaljahr 2027, wobei rund 4 Millionen Einheiten aus Kannibalisierung bestehender Modelle stammen dürften. Der durchschnittliche Verkaufspreis der iPhone-Reihe soll demnach bis Juni 2027 um 11 Prozent steigen.
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Insgesamt erwartet Redburn einen Umsatz, der 3 bis 14 Prozent über dem Konsens für die Fiskaljahre 2026 bis 2030 liegt, sowie einen Gewinn, der 8 bis 18 Prozent über dem Konsens bis zum Fiskaljahr 2030 liegen soll. Als Risiken nennt die Bank mögliche Produktionsverzögerungen, Fragen zur Haltbarkeit des Scharniers sowie die tatsächliche Nachfrage.
Kontext: Verschobene Modelle und Speicherengpässe
Einem Bericht von deccanchronicle.com zufolge, der sich auf Economic Daily News und den Zulieferer Pegatron beruft, überspringt Apple im September das Standard-iPhone 18 vollständig. Vorgestellt würden demnach nur das iPhone 18 Pro, das Pro Max sowie das iPhone Ultra, während das Standard-iPhone 18 zusammen mit dem iPhone 18e und dem iPhone Air 2 erst für das erste Quartal 2027 vorgesehen sei.
News18.com berichtet zudem, dass das iPhone 18 Pro in Indien mit einem Startpreis ab 1,45 Lakh Rupien das günstigste neue iPhone werde, während der US-preis zwischen 1.200 und 1.300 US-Dollar liege – getrieben durch eine allgemeine Speicherknappheit, die laut dem Bericht NAND-Flash-Preise von über 250 US-Dollar bei 1TB-Pro-Max-Modellen sowie DRAM-Preise von 145 US-Dollar gegenüber 39 US-Dollar im Vorjahr verursache.
Ein Bericht der taiwanischen Quelle com.tw ergänzt, dass die Auslieferungen der gesamten iPhone-18-Serie sowie des Ultra-Modells wegen Speicherengpässen und eines TSMC-DRAM-Packaging-Engpasses (WMCM) gestaffelt erfolgen sollen.
Zuerst ausgeliefert würden demnach das iPhone 18 Pro, das Pro Max sowie das Foldable-Modell, während Standard-iPhone 18 und 18e erst für März 2027 erwartet werden. Die H2-Auslieferungen der iPhone-Reihe sollen laut diesem Bericht insgesamt 119,8 Millionen Einheiten erreichen – ein Rückgang von 14 Prozent im Jahresvergleich.

