Technische Probleme beim Klappmechanismus zwingen Apple zu einer Verzögerung der Serienfertigung.
Apple kämpft mit unerwarteten Hürden bei der Testproduktion seines lang erwarteten faltbaren Smartphones. Wie Branchenkreise Mitte Mai 2026 berichten, hält das Scharnier des Geräts den internen Belastungstests nicht stand. Der Mechanismus zeigte vorzeitige Abnutzungserscheinungen – ein fatales Manko für ein Gerät, das täglich hunderte Male auf- und zugeklappt werden soll. Die Serienproduktion verschiebt sich daher auf Juli 2026. Dennoch: Am Marktstart im September will der Konzern festhalten.
Hightech-Lösung für das Scharnierproblem
Die Verzögerung hat einen handfesten technischen Grund. Das Scharnier – das Herzstück jedes faltbaren Geräts – erfüllte Apples hohe Ansprüche an die Langzeitstabilität nicht. Konkret fiel die Abnutzung bei wiederholten Faltzyklen deutlich schneller aus als kalkuliert.
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Die Lösung: Apple setzt künftig auf „Liquid Metal“ – eine hochfeste Metalllegierung – für die Scharnierkonstruktion. Als Zulieferer für diese Spezialkomponente wird das Unternehmen Dongguan EonTec genannt. Der Schritt ist notwendig, denn das Gerät soll sich als Premium-Flaggschiff positionieren – zu einem stolzen Preis von rund 2.000 Euro.
Die technischen Daten des „iPhone Ultra“ lesen sich beeindruckend:
– 7,8 Zoll faltbares Innen-Display
– 5,5 Zoll Außenbildschirm für den zugeklappten Zustand
– A20-Chip und C2-Modem für Höchstleistung
– Dual-Kamera-System und Touch ID
iOS 26.5: Sicherheitsupdate mit Nebenwirkungen
Pünktlich zum Produktionsdrama rollte Apple am 11. Mai 2026 das Update auf iOS 26.5 aus. Die Aktualisierung bringt dringend benötigte Sicherheitsfixes – ganze 52 kritische Sicherheitslücken wurden geschlossen, darunter die als hochriskant eingestufte Schwachstelle CVE-2026-28950.
Doch das Update sorgt auch für Frust. Nutzer aktueller iPhone-Modelle berichten von:
– Netzwerkabbrüchen
– Abstürzen von Apps
– Spürbaren Leistungseinbußen
Experten raten zu einfachen Gegenmaßnahmen: Flugmodus ein- und ausschalten, Neustart erzwingen, mindestens 15 bis 20 GB freien Speicher vorhalten. Wer massive Probleme hat, kann vorübergehend auf eine ältere iOS-Version zurückstufen.
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Batterielaufzeit: Gewinner und Verlierer
Die Energieeffizienz schwankt je nach Modell erheblich. Während das iPhone 16 nach dem Update satte 50 Minuten mehr Laufzeit gewinnt (insgesamt 14 Stunden und 48 Minuten), verliert das iPhone 15 ganze 68 Minuten – es kommt auf knapp acht Stunden.
Für das faltbare iPhone, das zwei Displays gleichzeitig versorgen muss, ist das eine kritische Kennzahl. Apple hat deshalb neue Software-Tools integriert:
– „Adaptive Performance“ zur dynamischen Energieverwaltung
– Abschaltbare Hintergrundeffekte (spart bis zu 20 Prozent Akku)
– Optimierte Ladegrenzen (85 oder 90 Prozent)
– Ladezeitschätzung direkt auf dem Sperrbildschirm
Neue Kommunikationsstandards
iOS 26.5 bringt zudem Beta-Unterstützung für Ende-zu-Ende-verschlüsseltes RCS – in Partnerschaft mit Telekom, O2 und 1&1. Ein klares Signal: Apple bereitet den Weg für sicherere Kommunikation, die beim Premium-iPhone Ultra ein entscheidendes Verkaufsargument sein dürfte.
Parallel testet Meta neue Privatsphäre-Functions für WhatsApp – darunter „Nach-dem-Lesen“-Timer für verschwindende Nachrichten und einen „Incognito-Chat“-Modus für KI-Interaktionen.
Ausblick: WWDC und der Herbst-Launch
Alle Augen richten sich nun auf die WWDC vom 8. bis 12. Juni 2026. Dort wird Apple voraussichtlich erste Einblicke in iOS 27 geben – das Betriebssystem, das auf dem faltbaren iPhone laufen soll. Erwartet werden eine eigenständige Siri-App mit KI-Funktionen sowie „Suggested Genmoji“, das per On-Device-Verarbeitung Emoji-Vorschläge aus der eigenen Fotobibliothek generiert.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Wechsel zu Liquid Metal die Haltbarkeitsprobleme endgültig löst. Gelingt das, könnte das „iPhone Ultra“ zum zentralen Produkt der Apple-Herbstoffensive werden – und den größten Formfaktor-Wechsel des Konzerns seit Jahren markieren.

