iPhone Ultra: Apples erstes Falt-Smartphone kommt im September

Apples erstes Falt-iPhone „Ultra“ soll im September starten. Neue Infos zu Technik, Preis und Produktionszahlen sorgen für Spannung.

Der US-Technologiekonzern Apple bereitet offenbar die Markteinführung seines ersten faltbaren Smartphones vor. Wie Mark Gurman von Bloomberg Mitte August berichtete, werde das kommende Gerät innerhalb des Unternehmens derzeit einhellig als „iPhone Ultra“ bezeichnet.

Während dieser Name intern bereits etabliert zu sein scheint, steht eine offizielle Bestätigung der finalen Produktbezeichnung noch aus. Die Positionierung unter der Ultra-Marke deutet auf ein neues Premium-Segment oberhalb der bisherigen Pro-Modelle hin.

Technische Details und Designmerkmale

Aktuelle Informationen aus der Lieferkette sowie Analysen von Code-Fragmenten in der fünften Beta-Version von iOS 27 geben detaillierte Einblicke in die Hardware-Architektur des neuen Geräts.

Demnach verfügt das iPhone Ultra über ein faltbares Innendisplay mit einer Diagonale von 7,7 bis 7,8 Zoll im 4:3-Format. Das äußere Display wird mit einer Größe zwischen 5,3 und 5,5 Zoll angegeben, wobei Berichte auf ein LTPO-OLED-Panel mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz hindeuten.

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Das Gehäuse soll im aufgeklappten Zustand lediglich 4,5 Millimeter dick sein und aus Titan gefertigt werden. Ein besonderes Merkmal des Designs seien asymmetrische Gehäuseecken. Wie Bildmaterial von Displayschutzfolien nahelegt, verfügt das Gerät auf der Scharnierseite über eckige Kanten, während die gegenüberliegenden Ecken abgerundet sind. Für die biometrische Entsperrung soll Apple auf Touch ID setzen.

Im Inneren des iPhone Ultra kommt laut Branchenexperts der A20 Pro Chip zum Einsatz. Die Energieversorgung wird über ein Dual-Akku-System sichergestellt. Analysen von Treiberdateien in der iOS-Beta weisen auf zwei Batteriemodule mit 1.921 mAh und 2.962 mAh hin, was einer Gesamtkapazität von rund 4.883 mAh entspricht. Andere Quellen nennen hingegen eine Kapazität von bis zu 5.800 mAh.

Kamerakonfiguration und Materialwahl

Die Kameraausstattung des faltbaren Modells umfasst voraussichtlich eine 48-Megapixel-Dual-Rückkamera. Auf eine Telelinse wird ersten Einschätzungen zufolge verzichtet.

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Für die Selfie-Funktionen werden Sensoren mit 18 oder 24 Megapixeln erwartet, die sowohl im inneren als auch im äußeren Display in Punch-Hole-Ausschnitten platziert sind. Das Scharniersystem soll auf einer Flüssigmetall-Konstruktion basieren, um die nötige Robustheit für den Faltmechanismus zu gewährleisten.

Marktstart, Preisgestaltung und Produktionsvolumen

Analysten erwarten die offizielle Präsentation des Geräts für den September, wobei ein Termin rund um den 9. September im Gespräch ist. Die Markteinführung könnte zunächst gestaffelt erfolgen.

Berichten zufolge wird das iPhone Ultra anfänglich exklusiv in den USA erhältlich sein, bevor es mit einer Verzögerung von zwei bis drei Monaten in weiteren Märkten wie China erscheint. Als Grund für die verzögerte internationale Ausrollung werden Herausforderungen in der Lieferkette und preispolitische Erwägungen genannt.

Die Preisgestaltung unterstreicht den Ultra-Premium-Anspruch: Erwartet wird ein Verkaufspreis zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar. Für den indischen Markt wird ein Preis von rund 2.21.900 Rupien prognostiziert.

Bezüglich der Produktionszahlen geht der Analyst Ming-Chi Kuo von einem Volumen zwischen 7 und 8 Millionen Einheiten für die zweite Jahreshälfte aus. Andere Branchenquellen halten eine Gesamtproduktion von bis zu 10 Millionen Einheiten für möglich.

Strategische Einordnung und Führungswechsel

Die Einführung des iPhone Ultra fällt in eine phase personeller Veränderungen an der Spitze von Apple. Zum 1. September ist der Rücktritt von Tim Cook als CEO angekündigt, John Ternus soll die Nachfolge übernehmen. Die Markteinführung des ersten faltbaren iPhones gilt als eines der wichtigsten Projekte unter der neuen Führung.

Innerhalb der Produktpalette für den Herbst wird das iPhone Ultra gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max erwartet. Ein Basismodell der iPhone-18-Serie wird hingegen erst für das Frühjahr 2027 prognostiziert.

Analysten wie Max Weinbach merken kritisch an, dass die Bezeichnung „Ultra“ nur dann gerechtfertigt sei, wenn das Gerät die Pro-Modelle in der Gesamtleistung tatsächlich übertrifft, was angesichts der Kamera-Spezifikationen innerhalb der Branche derzeit diskutiert wird.