iPhone Ultra: Apples Falt-Handy kommt im September für 2.000 Euro

Die iOS 27 Beta enthüllt Code für flexible Displays. Ein faltbares iPhone mit 7,8 Zoll und Titan-Gehäuse wird für September 2026 erwartet.

Die erste Beta von iOS 27 enthält klare Hinweise auf ein faltbares Apple-Gerät. Entwickler fanden Code, der nur für flexible Displays Sinn ergibt.

Seit der WWDC 2026 in der vergangenen Woche ist klar: Apple arbeitet intensiv an einem Falt-Smartphone. Die am 8. Juni veröffentlichte Entwickler-Beta von iOS 27 enthält mehrere neue System-Frameworks, die speziell auf Hardware mit beweglichen Bildschirmen ausgelegt sind.

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Code-Verweise auf Klapp-Mechanik

Innerhalb des CoreMotion-Frameworks fanden Analysten und Entwickler Schlüsselbegriffe wie „foldState“, „angleDegrees“ und „mechanicalAngleDegrees“. Diese Parameter sind dafür gedacht, den Öffnungswinkel eines Scharniers in Echtzeit zu erfassen – eine grundlegende Voraussetzung für faltbare Geräte.

Ein weiterer Fund: Der Schlüssel „MGGetLogicalDeviceDisplayCount“ ermöglicht es dem Betriebssystem, mehrere interne Bildschirme zu erkennen und zu verwalten. Auch der Apple Service Utility enthält Verweise auf ein sekundäres Display. Das spricht für ein Design mit großem Innenbildschirm und kleinerem Außendisplay – ähnlich wie beim Samsung Galaxy Z Fold.

Apple hat zudem seine Entwicklerrichtlinien aktualisiert. Die neue Vorgabe: Apps sollen mit dynamischen Größen und flexiblen Seitenverhältnissen funktionieren. Auf der WWDC präsentierten die Software-Verantwortlichen einen neuen Geräte-Simulator und einen „Device Hub“, mit dem Entwickler testen können, wie ihre Apps auf schnelle Änderungen der Bildschirmgröße reagieren.

iPhone Ultra: Das erwartet die Käufer

Branchengerüchten und Lieferkettenberichten zufolge soll das faltbare Gerät unter dem Namen „iPhone Ultra“ oder „iPhone Fold“ auf den Markt kommen. Das Design erinnert an ein aufklappbares Buch. Der innere Hauptbildschirm misst vorausschlich 7,8 Zoll, das äußere Cover-Display 5,5 Zoll.

Technisch setzt Apple auf hochwertige Materialien: Ein Titan-Gehäuse und ein Scharnier aus „Liquid-Metal“ sollen die mechanischen Belastungen eines klappbaren Rahmens aushalten und den unbeliebten Knick im Display minimieren.

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Im Inneren arbeiten voraussichtlich der neue A20-Prozessor und ein C2-Modem. Zur biometrischen Absicherung gibt es noch keine bestätigten Details. Analysten spekulieren über Touch ID – entweder im Power-Button oder integriert in die Dynamic Island.

Preise und Führungswechsel

Mit dem Falt-iPhone betritt Apple ein neues Preissegment. Marktbeobachter rechnen mit einem Einstiegspreis von über 2.000 Euro, in der Spitze sogar bis zu 2.500 Euro. Damit läge das Gerät deutlich über den aktuellen iPhone-Pro-Max-Modellen.

Der für September 2026 erwartete Launch fällt mit einem historischen Führungswechsel zusammen. Tim Cook zeigte auf der WWDC seinen letzten großen Auftritt als CEO. Am 1. September 2026 übernimmt John Ternus das Ruder.

Mehr als nur ein Falt-iPhone

Die aktuellen Software-Betas deuten auf noch größere Hardware-Pläne hin. Die macOS 27 „Golden Gate“-Beta vom 9. Juni 2026 erlaubt es der iPhone-Mirroring-Funktion nun, sich auf iPad-ähnliche Seitenverhältnisse zu skalieren. Zudem wurden Touch-Eingaben für Sidecar und „Pull-to-Refresh“-Gesten in macOS integriert. Branchenkenner spekulieren daher über ein zukünftiges Touchscreen-MacBook. Und für Ende 2027 halten separate Gerüchte die Entwicklung von Smart Glasses für möglich.