Apples erstes Falt-iPhone, intern als iPhone Ultra bezeichnet, rückt näher an seine Vorstellung. Bloomberg-Journalist Mark Gurman bestätigte in einem Interview mit Tom’s Guide, dass das Gerät trotz seiner geöffneten Dicke von 4,5 Millimetern MagSafe unterstützen wird. Angesichts des schlanken Formfaktors galt diese Funktion bislang als technisch fraglich, da MagSafe auf Magneten basiert, die zusätzlichen Platz im Gehäuse benötigen.
Technische Eckdaten
Laut den von macrumors.com zusammengetragenen Informationen setzt Apple beim iPhone Ultra auf Touch ID statt Face ID – vermutlich aus Platzgründen im gefalteten Gehäuse. Das Gerät soll mit einem 5,5 Zoll großen Außendisplay und einem 7,8 Zoll großen Innendisplay ausgestattet sein.
Als Antrieb dient demnach ein A20 Pro-Chip in Kombination mit einem C2-Modem. Bei der Kamera verzichtet Apple offenbar auf ein Teleobjektiv und beschränkt sich auf ein Weitwinkel- und ein Ultraweitwinkelobjektiv. Der Preis soll bei über 2.000 US-Dollar liegen.
Zur Verarbeitungsqualität berichtete beebom.com, dass die Displayfalte mit der bei Samsung-Foldables bekannten Knickbildung vergleichbar sei, das Scharnier jedoch haltbarer ausfallen solle.
Weitere Gerüchte, die independent.co.uk zusammenfasste, sprechen von einem Titanlegierungs-Scharnier, einer Dicke von 4,5 bis 4,8 Millimetern im ungefalteten Zustand und einer geplanten Produktion von 8 bis 10 Millionen Einheiten. Der dort genannte Preisrahmen bewegt sich zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar.
Software-Anpassungen für den Faltformfaktor
Auf der Softwareseite soll iOS 27 laut 9to5mac.com ein iPad-ähnliches Multitasking mit Drag-and-Drop-Funktion ermöglichen, bei dem sich Apps automatisch an die verfügbare Displaygröße anpassen. Cultofmac.com berichtete zudem, dass Apple das Gerät gezielt für Web-Browsing, als Kamera-Sucher und für Videowiedergabe positioniert.
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Zubehörhersteller und Leaks verdichten das Bild
Auch abseits offizieller Apple-Kommunikation verdichten sich die Hinweise auf das Falt-iPhone. Auf einer Ausstellung präsentierten Zubehörhersteller bereits Hüllen für das noch nicht veröffentlichte Gerät, wie memesita.com berichtete.
Begleitende Werbetafeln zeigten ein Book-Style-Design mit einem kleineren Außen- und einem größeren Innendisplay. Laut Zubehör-Leaks, über die indiatimes.com berichtete, soll das iPhone Ultra in den Farben Silber und Dunkelblau erscheinen.
Zusätzliche Indizien lieferte ein Video des YouTube-Kanals Unbox Therapy, das einen mutmaßlichen Dummy des iPhone Ultra zeigte. Laut dailymail.com wies das nicht funktionsfähige Modell ein Book-Style-Design, eine Dual-Rückkamera sowie oben angebrachte Lautstärketasten auf; das Scharnier war sichtbar.
Zeitplan bleibt trotz Verzögerungsgerüchten stabil
Während einige Analysten laut independent.co.uk mit einer möglichen Verzögerung bis Dezember rechnen, hält Gurman an seiner Einschätzung fest, dass das Gerät im Zeitplan liege.
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Gegenüber beebom.com erklärte er, der Marktstart solle zeitgleich mit den iPhone-18-Pro-Modellen erfolgen, ohne Verzögerung. Cultofmac.com präzisierte diese Aussage später dahingehend, dass der Launch entweder am selben Tag wie das iPhone 18 Pro oder innerhalb weniger Wochen danach erfolgen könnte.
Ein offizielles Launch-Event wird laut memesita.com für Mittwoch, den 9. September 2026, erwartet. Bis dahin dürften weitere Zubehör- und Dummy-Leaks das Bild vom ersten Falt-iPhone aus Cupertino weiter schärfen.

