Apples kommende iPhone-Generation könnte die teuerste aller Zeiten werden – und zunächst nur für wenige erhältlich sein. Während die Produktion der Pro-Modelle bereits bei Foxconn anläuft, müssen sich Käufer der Standard-Varianten wohl bis 2027 gedulden.
Preissprung bei den Pro-Modellen
Marktbeobachter rechnen für das iPhone 18 Pro und Pro Max mit einem Preisanstieg von 200 bis 300 Euro gegenüber den Vorgängern. Das iPhone 18 Pro könnte demnach bei rund 1.300 Euro starten, das Pro Max sogar bei über 1.400 Euro. Besonders hart trifft es Käufer in Asien: In China soll das Pro Max umgerechnet bei umgerechnet 1.400 Euro liegen.
Doch das ist noch nicht die Spitze. Gerüchten zufolge plant Apple ein neues Flaggschiff: das iPhone Ultra. Das faltbare Gerät mit einem 7,8-Zoll-Innendisplay und einem 5,5-Zoll-Außenbildschirm könnte stolze 2.400 Euro kosten. Zum Vergleich: Das aktuelle iPhone 17 startet bei 799 Euro.
Lieferkette treibt Kosten
Die massiven Preissteigerungen haben handfeste Gründe. Die Preise für DRAM-Speicher sind im ersten Quartal 2026 um bis zu 95 Prozent explodiert, im zweiten Quartal folgte ein weiterer Anstieg um 60 Prozent. Hinzu kommt der teure Umstieg auf den 2nm A20 Pro Chip – allein die Silizium-Wafer kosten schätzungsweise 30.000 Dollar.
Die technischen Neuerungen der Pro-Serie können sich dennoch sehen lassen:
– Prozessor: Der neue A20 Pro mit 2nm-Technologie verspricht deutlich mehr Effizienz
– Kamera: 48-Megapixel-Dreifachsystem mit variabler Blende
– Konnektivität: Apples eigener C2-Modem mit Satelliten-5G
– Design: Verkleinerte „Dynamic Island“ durch Unter-Display-Face-ID
– Akku: Beim Pro Max könnte die Kapazität erstmals die 5.000-mAh-Marke knacken
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Gespaltene Markteinführung
Während die Pro-Modelle planmäßig im September 2026 erscheinen sollen, müssen sich Käufer der Standard-Versionen gedulden. Das iPhone 18, iPhone 18e und iPhone Air 2 werden erst für das Frühjahr 2027 erwartet. Eine ungewöhnliche Strategie für Apple, die bisher auf eine zeitgleiche Markteinführung aller Modelle setzte.
Führungswechsel bei Apple
Der Hardware-Zyklus fällt mit einem historischen Wechsel an der Konzernspitze zusammen. Tim Cook wird am 30. Juli seinen letzten Quartalsbericht vorlegen, bevor John Ternus am 1. September den CEO-Posten übernimmt. Analysten erwarten für das dritte Quartal einen Umsatz von 109 Milliarden Dollar – trotz sinkender Margen durch die gestiegenen Chipkosten.
Der globale Smartphone-Markt zeigt sich derweil volatil. Laut Marktforschern sanken die Verkaufszahlen im zweiten Quartal 2026 um vier bis elf Prozent. Apple konnte seinen Marktanteil dennoch auf ein Rekordhoch von 20 Prozent steigern – getragen vom starken iPhone-17-Verkaufszyklus.
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Lohnt sich Warten?
Für preisbewusste Käufer könnte sich Geduld auszahlen. iPhones fallen erfahrungsgemäß etwa sieben Monate nach dem Verkaufsstart um rund zehn Prozent im Preis. Die größten Rabatte gibt es branchenweit im Juli und August.
Das aktuelle iPhone 17 Pro bleibt eine ernstzunehmende Alternative: Mit A19 Pro-Chip, 12 Gigabyte RAM und einer 48-Megapixel-Dreifachkamera bietet es Spitzenleistung – zu einem deutlich niedrigeren Preis als die erwarteten 2026er-Flaggschiffe.

