iPhone Ultra: Apples Foldable startet im September für 1.850 Euro

Apples faltbares iPhone geht in Serie. Das „iPhone Ultra“ kommt im September 2026 mit 7,8-Zoll-Display und A20 Pro-Chip für rund 1.850 Euro.

Apple steht kurz vor der Massenproduktion seines ersten faltbaren iPhones. Nach erfolgreichen Tests soll das Gerät im September 2026 zusammen mit dem iPhone 18 Pro und Pro Max vorgestellt werden.

Der Einstieg in den Foldable-Markt ist für Apple ein großer Schritt. Das neue Gerät, das unter dem Namen „iPhone Ultra“ laufen könnte, soll ab Ende Juli 2026 in Serie gehen. Das berichten Branchenkreise übereinstimmend. Zuvor hatte der Konzern im April Testläufe gestartet, um letzte technische Hürden zu nehmen.

Technische Herausforderungen gemeistert

Die Fertigung liegt in den Händen von Foxconn. Besonders die Haltbarkeit des Scharniermechanismus bereitete lange Kopfzerbrechen. Nach Millionen von Testzyklen traten zunächst Geräusche und ungleichmäßige Toleranzen auf – Probleme, die Apple nun offenbar in den Griff bekommen hat.

Das Scharnier setzt auf 3D-gedruckte Module und Komponenten aus Flüssigmetall. Die Lieferanten Shin Zu Shing und Amphenol sollen die Teile beisteuern. Ein entscheidender Vorteil: Die Ausbeute bei den Spezialdisplays liegt mittlerweile bei über 80 Prozent.

Samsung Display hat sich einen exklusiven Dreijahresvertrag für die faltbaren OLED-Panels gesichert. Sie nutzen die M16-Materialtechnologie. Die erste Bestellung umfasst rund drei Millionen Einheiten.

Spezifikationen und Ausstattung

Das faltbare iPhone wird voraussichtlich ein 7,6 bis 7,8 Zoll großes Hauptdisplay bieten. Hinzu kommt ein zweites Cover-Display mit rund 5,5 Zoll. Im Inneren arbeitet der neue A20 Pro-Chip zusammen mit einem C2-Modem. Die Kamera: ein Dual-System auf der Rückseite. Den Fingerabdrucksensor integriert Apple in den Power-Button.

Premium-Preise erwartet

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Günstig wird der Spaß nicht. Analysten rechnen mit einem Einstiegspreis von 1.999 US-Dollar – umgerechnet rund 1.850 Euro. In Spitzenkonfigurationen könnten sogar über 2.500 US-Dollar fällig werden. In Großbritannien wären das etwa 1.899 Pfund, in China rund 9.999 Yuan.

Die Kostenexplosion bei Komponenten treibt die Preise. TechInsights beziffert die DRAM-Kosten für das High-End-Modell auf 145 US-Dollar pro Einheit. Das treibt die Materialkosten insgesamt um 25 Prozent nach oben. Apple-Chef Tim Cook spricht von einem „außergewöhnlichen Marktereignis“ bei Speicherpreisen. Selbst das iPhone 18 Pro dürfte teurer werden – Schätzungen gehen von 1.399 US-Dollar aus.

Auswirkungen auf den Markt

Mit dem Einstieg Apples bekommt der gesamte Foldable-Markt Rückenwind. Marktforscher von IDC erwarten, dass Samsung seine eigenen Faltpreise um rund 100 Dollar anheben wird – bleibt aber unter der 2.000-Dollar-Marke. Der Druck auf die Koreaner ist groß: Im ersten Quartal 2026 fielen die Gewinne der Mobilsparte um 35 Prozent, ebenfalls wegen gestiegener Komponentenkosten.

Wertverlust: Ein Risiko für Käufer

Wer das „iPhone Ultra“ kauft, sollte den Wiederverkaufswert im Blick behalten. Laut einer Analyse von SellCell verlieren Falt-Handys im ersten Jahr durchschnittlich 64,6 Prozent ihres Wertes. Normale Smartphones kommen auf 55,3 Prozent. Bei einem 2.000-Dollar-Gerät blieben nach zwölf Monaten nur noch rund 708 Dollar übrig.

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Blick in die Zukunft

Schon jetzt arbeitet Apple angeblich an einer zweiten Generation des Foldables. Die Entwicklung sei bereits freigegeben. Parallel dazu plant der Konzern für das Frühjahr 2027 neue „iPhone Air“-Modelle. Ob diese Serie über eine erste Auflage hinaus produziert wird, hängt jedoch vom Markterfolg ab.