iPhone Ultra kommt im September: Apples erstes Foldable ab 1.999 Euro

Apples Produktoffensive: Falt-iPhone im September, XXL-Jubiläumsmodelle 2027 und neuer CEO John Ternus.

Apple steht vor dem größten Produktjahr seiner Geschichte: Noch im September soll mit dem „iPhone Ultra“ das erste faltbare Smartphone des Konzerns erscheinen, 2027 folgt dann ein radikales Redesign zum 20. iPhone-Geburtstag. Branchenkreisen zufolge will Apple mit deutlich größeren Displays und neuer Kühltechnik die Konkurrenz im Premiumsegment unter Druck setzen.

„iPhone Ultra“: Apples Einstieg in den Faltmarkt

Das Warten könnte bald ein Ende haben. Nachdem interne Produktionsprobleme das Projekt zeitweise gefährdet hatten, soll Apples erstes Foldable nun planmäßig im September 2026 auf den Markt kommen. Das „iPhone Ultra“ wird als Klappgerät im Buch-Stil beschrieben – mit einem 7,6 bis 7,8 Zoll großen Innenbildschirm und einem 5,4-Zoll-Display auf der Außenseite.

Besonders spannend: Branchenkenner erwarten ein nahezu faltenfreies Display dank eines Scharniers aus Flüssigmetall. Um das Gerät mit nur 4,5 Millimetern Dicke im aufgeklappten Zustand extrem schlank zu halten, verzichtet Apple offenbar auf eine dedizierte Telefotokamera. Auch Face ID soll fehlen – stattdessen kommt ein Touch-ID-Sensor in den Einschaltknopf.

Der Preis dürfte es in sich haben: Schätzungen zufolge wird das Ultra zwischen 1.999 und 2.500 Euro kosten. Zum Vergleich: Das aktuelle iPhone-17-Pro-Max startet bei rund 1.450 Euro.

Jubiläums-iPhone: Größer geht immer

Zum 20. Geburtstag des iPhones im Jahr 2027 plant Apple einem Bericht zufolge die bisher größten Displays der Firmengeschichte. Das iPhone 20 Pro soll demnach einen 6,4-Zoll-Bildschirm erhalten, das Pro Max erreicht mit 6,96 bis 7 Zoll fast Tablet-Format – ein iPad mini kommt auf 8,3 Zoll.

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Das Design soll mit einem „Quad-Curve“-Display ohne sichtbare Ränder aufwarten. Damit die größeren Panels und die leistungsstärkere Hardware nicht überhitzen, entwickelt Apple offenbar eine verbesserte Kühlung: Eine Dampfkammer, die rund einen Zoll größer ausfällt als in aktuellen Pro-Modellen, soll die Wärme ableiten.

Weitere Neuerungen für die Jubiläumsmodelle: Face ID wandert unter das Display, der A21-Chip wird im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt, und Silizium-Anoden-Batterien sollen die Energiedichte deutlich erhöhen.

iPhone 18: Die Brücke zur Zukunft

Bevor das Jubiläumsmodell kommt, steht im September die iPhone-18-Serie an. Die Pro-Variante orientiert sich dem Vernehmen nach am Design des „iPhone Air“ – mit dünnerem Glasgehäuse und dem neuen A20-Prozessor. Das Pro Max könnte zudem eine um rund 500 Milliamperestunden größere Batterie erhalten.

Führungswechsel zum perfekten Zeitpunkt

Die Produktoffensive fällt mit einem historischen Führungswechsel zusammen: Am 1. September 2026 übernimmt John Ternus das Ruder als neuer Apple-CEO. Nur wenige Tage später, am 9. September, will der Konzern offenbar seine neuen Geräte präsentieren – ein denkbar spannender Auftakt für die Ära nach Tim Cook.

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Marktchancen: Der Faltmarkt boomt

Apples Einstieg in das Segment kommt zu einem günstigen Zeitpunkt. Die Nachfrage nach faltbaren Smartphones wächst rasant: Branchendaten zufolge hat sich die Nachfrage nach Konkurrenzgeräten wie dem Galaxy Z Fold 8, das im Juli 2026 erschien, im Vergleich zur Vorgängergeneration verdreifacht. Der Markt wächst jährlich um 50 Prozent.

Analysten rechnen damit, dass Apple nach dem Start des Ultra binnen kurzer Zeit ein Viertel des Faltmarkt-Anteils erobern könnte. Ob das gelingt, hängt nicht zuletzt davon ab, ob der Konzern die hohen Erwartungen an das erste faltbare iPhone erfüllen kann – und ob die Lieferketten die enorme Nachfrage stemmen können.