iPhone Ultra September: Apples faltbares Flaggschiff startet mit Engpässen

Apples iPhone-Ultra-Start im September 2026 ist von Speichermangel bedroht. Analysten erwarten schnelle Ausverkäufe und höhere Preise.

Berichte vom 8. und 9. August 2026 bestätigen den bevorstehenden Start der neuen Apple iPhone Ultra-Serie. Während die Markteinführung der neuen Flaggschiff-Generation für September 2026 erwartet wird, mehren sich Hinweise auf erhebliche Lieferengpässe. Insbesondere die Verfügbarkeit der Pro-Modelle sowie des ersten faltbaren iPhone Ultra könnte durch eine angespannte Situation auf dem Speichermarkt beeinträchtigt werden. Branchenanalysten gehen davon aus, dass die erste Charge aufgrund einer Knappheit bei DRAM-Bausteinen schnell ausverkauft sein könnte.

Logistische Herausforderungen bei der Chipherstellung

Ein zentraler Engpass in der Produktion betrifft die neuen A20-Pro-Chips, die im 2-Nanometer-Verfahren (TSMC N2) gefertigt werden. Berichten zufolge lagert der Fertigungspartner TSMC derzeit unverpackte Prozessoren im Wert von rund 1 Milliarde US-Dollar. Grund für die Verzögerung beim finalen Packaging ist das neue Wafer-Level-Packaging-Verfahren, welches die Integration von DRAM-Speicher erfordert, bevor die Einheiten fertiggestellt werden können.

Apple bezieht den benötigten Arbeitsspeicher von Herstellern wie Micron, SK Hynix und Samsung, während eine Zusammenarbeit mit CMXT geprüft werde. Die hohe Nachfrage nach KI-Anwendungen hat die Preise für Speicherbausteine zuletzt steigen lassen, was die Verfügbarkeit zum geplanten Verkaufsstart im Herbst weiter erschweren dürfte. Konzernchef Tim Cook sprach in diesem Zusammenhang bereits von sehr signifikanten Einschränkungen, die auch die Fertigungspartner Foxconn und BYD betreffen.

Marktstart und Preisgestaltung der neuen Generation

Für das kommende Geschäftsjahr plant Apple ein Produktionsvolumen von rund 200 Millionen Einheiten. Der Anteil des neuen iPhone Ultra soll dabei bei weniger als 10 Prozent liegen. Es zeichnet sich zudem eine strategische Aufteilung des Portfolios ab: Während das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das faltbare iPhone Ultra für September 2026 erwartet werden, soll das Standardmodell des iPhone 18 erst im Frühjahr 2027 erscheinen.

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Die Preisstruktur der neuen Modelle spiegelt die gestiegenen Produktionskosten und die Positionierung im Luxussegment wider. Das iPhone Ultra könnte bei etwa 2.000 US-Dollar starten, wobei Spitzenkonfigurationen bis zu 2.500 US-Dollar erreichen könnten. Auch für die Pro-Modelle wird mit einer Preiserhöhung von bis zu 300 US-Dollar im Vergleich zu den Vorgängern gerechnet. Analysten wie Tim Culpan gehen zwar davon aus, dass Apple und seine Partner die Anfangsnachfrage bedienen wollen, warnen jedoch davor, dass die Bestände im Einzelhandel rasch erschöpft sein könnten und sich Online-Bestellungen verzögern dürften.

Spezifikationen und Design des faltbaren Ultra-Modells

Obwohl eine offizielle Bestätigung seitens Apple noch aussteht, geben aktuelle Renderings und technische Daten von Drittanbietern wie Caviar einen detaillierten Einblick in das mögliche iPhone 18 Ultra. Das faltbare Gerät soll über ein 5,3-Zoll-Außendisplay sowie ein 7,8-Zoll-Innen-LTPO-OLED-Display mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz verfügen. Das Gehäuse bestehe aus Titan und weise im geöffneten Zustand eine Dicke von lediglich 4,5 Millimetern auf, im gefalteten Zustand seien es 9 Millimeter.

Zur weiteren Ausstattung gehören laut diesen Angaben der A20-Pro-Chip, 12 GB Arbeitsspeicher sowie ein Akku mit einer Kapazität von 5.800 mAh. Kameraseitig wird eine Dual-48-Megapixel-Hauptkamera sowie eine 24-Megapixel-Selfie-Kamera unter dem Display erwartet. Als möglicher Termin für die Präsentation wird der 9. September 2026 gehandelt, gefolgt von einem Vorbestellungsstart am darauffolgenden Freitag.

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Erhöhte Eintauschwerte für Altgeräte

Flankierend zur Einführung der neuen Hardware hat Apple die Trade-in-Werte für Gebrauchtgeräte deutlich angehoben. Im Vergleich zum Mai 2026 stiegen die Vergütungen bis August 2026 um bis zu 30 Prozent. Ein iPhone 16 Pro Max wird nun mit 720 US-Dollar bewertet, während Kunden für ein MacBook Pro bis zu 855 US-Dollar erhalten können. Für das Mac Studio stieg der Eintauschwert auf 1.305 US-Dollar. Zudem wurden neue Android-Modelle in das Programm aufgenommen, um den Wechsel zur neuen iPhone-Generation für Neukunden attraktiver zu gestalten.