Der US-Technologiekonzern Apple hat seine Liste der abgekündigten Produkte aktualisiert und zwei markante Hardware-Generationen offiziell als „obsolet“ eingestuft.
Wie aus Unternehmenskreisen am 13. August 2026 bekannt wurde, betrifft diese Neuerung das iPhone X sowie das 15-Zoll MacBook Pro aus dem Modelljahr 2018. Mit dieser Einstufung endet der offizielle Hardware-Support für diese Geräte durch den Hersteller und seine autorisierten Servicepartner.
Konsequenzen für Wartung und Ersatzteilversorgung
Die Einstufung als veraltete Hardware bedeutet für Besitzer dieser Geräte, dass Apple keinen technischen Service mehr anbietet. In der Praxis wird damit die Versorgung mit originalen Ersatzteilen eingestellt.
Reparaturen über Apple Stores oder autorisierte Dienstleister sind somit nicht mehr möglich. Das iPhone X, das bei seiner Einführung durch das randlose Design und die Einführung der Face-ID-Technologie einen Wendepunkt in der Smartphone-Entwicklung markierte, erreicht damit das Ende seines offiziellen Lebenszyklus.
Auch das 15-Zoll MacBook Pro aus dem Jahr 2018 ist von dieser Maßnahme betroffen. Zwar bleiben die betroffenen Geräte nach der Einstufung weiterhin funktionsfähig und nutzbar, im Falle eines Defekts wird die Instandsetzung jedoch erheblich erschwert. Nutzer sind künftig auf Drittanbieter oder restliche Lagerbestände an Ersatzteilen angewiesen, die nicht mehr direkt vom Hersteller bezogen werden können.
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Software-Status und Betriebssystemgrenzen
Parallel zur Einstellung des Hardware-Supports wurde der finale Stand der Software-Unterstützung für diese Modelle dokumentiert. Für das iPhone X stellt die Version iOS 16.7.16 die letzte verfügbare Betriebssystem-Aktualisierung dar. Neuere Versionen des mobilen Betriebssystems lassen sich auf der Hardware des Geräts nicht mehr installieren.
Beim 15-Zoll MacBook Pro aus dem Jahr 2018 endet die Unterstützung mit der Betriebssystem-Version macOS 15.7.7. Während Sicherheitsupdates für bereits installierte Versionen noch eine gewisse Zeit möglich sein können, sind die Geräte von künftigen Funktions-Upgrades der jeweiligen Plattformen ausgeschlossen.
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Anpassung der Trade-In-Werte zur Verkaufsförderung
Zeitgleich mit der Erweiterung der Liste veralteter Hardware hat Apple die Eintauschwerte für diverse Bestandsgeräte angehoben. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Maßnahme, um den Umstieg auf aktuelle Modellgenerationen attraktiver zu gestalten. Die Gutschriften im Rahmen des Trade-In-Programms wurden für eine Vielzahl von Produktkategorien nach oben korrigiert.
Im Bereich der Desktop-Rechner stieg der maximale Wert für den Mac Studio auf 1.305 US-Dollar, was einem Zuwachs von 260 US-Dollar entspricht. Für das MacBook Pro wird ein maximaler Eintauschwert von 855 US-Dollar gewährt (plus 165 US-Dollar), während der Mac mini bei 480 US-Dollar liegt (plus 105 US-Dollar). Das MacBook Air wird mit bis zu 580 US-Dollar bewertet, eine Steigerung um 60 US-Dollar.
Auch bei mobilen Endgeräten wurden die Kosten angepasst. Für ein iPhone 16 Pro erhalten Kunden nun bis zu 630 US-Dollar (plus 70 US-Dollar), für das iPhone 15 Pro Max werden bis zu 530 US-Dollar veranschlagt (plus 40 US-Dollar).
Bei den Tablets stieg der Wert des iPad Pro auf maximal 720 US-Dollar (plus 30 US-Dollar) und jener des iPad mini auf 300 US-Dollar (plus 35 US-Dollar). Auch die Apple Watch Series 10 verzeichnete eine leichte Erhöhung auf 165 US-Dollar (plus 15 US-Dollar).

