Die US-Raumfahrtbehörde lässt künftig handelsübliche Apple-Smartphones auf Mond- und ISS-Missionen zu – ein historischer Technologiewechsel.
Washington. Astronauten dürfen ihre iPhones mit ins All nehmen. Die NASA hat in einer grundlegenden Entscheidung die Nutzung der Apple-Smartphones auf bemannten Missionen offiziell freigegeben. Der Schritt modernisiert die Ausrüstung der Raumfahrer nach Jahrzehnten veralteter Technik. Erste Missionen mit den zugelassenen Geräten werden die SpaceX Crew-12-Fahrt zur Internationalen Raumstation (ISS) und die prestigeträchtige Artemis-II-Mondumrundung sein.
Vom Spezialgerät zum Alltagsgegenstand
Bislang waren Astronauten auf sperrige, speziell gehärtete Laptops und Kameras angewiesen – Technik, die oft Jahre hinter dem zivilen Stand zurücklag. Die modernste für Artemis II zugelassene Kamera war bisher ein Nikon-Modell von 2016. „Wir geben den Crews die Werkzeuge, um besondere Momente für ihre Familien festzuhalten und inspirierende Bilder mit der Welt zu teilen“, begründete NASA-Administrator Jared Isaacman die Kehrtwende.
Die Entscheidung ist Teil einer Initiative, veraltete Vorschriften zu überprüfen und fortschrittliche zivile Technologien schneller einzuführen. Ein Apple-Sprecher bestätigte: Dies sei das erste Mal, dass das iPhone vollständig für den längeren Einsatz im Orbit und darüber hinaus qualifiziert wurde.
Apple-Fachchinesisch kann schnell verwirren — besonders jetzt, da iPhones auch im All eingesetzt werden. Das kostenlose iPhone‑Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe (z. B. AirDrop, Apple‑ID, LiDAR, iOS) klar und mit Aussprachehilfen. So verstehen Sie Kamerafunktionen, Sensoren und Cloud‑Dienste sofort und nutzen Ihr Gerät sicherer. Der PDF‑Guide kommt direkt per E‑Mail und bietet praktische Tipps für Foto‑ und Sensoreinstellungen — ideal für Einsteiger und Umsteiger. Das iPhone‑Lexikon kostenlos anfordern
Härtetest für den Kosmos
Die Freigabe eines handelsüblichen Smartphones für den Weltraum ist kein einfaches Unterfangen. Jedes Gerät muss einen extrem strengen Qualifizierungsprozess durchlaufen, um die Sicherheit der Crew und den Missionserfolg nicht zu gefährden.
NASA-Ingenieure führten intensive Tests durch. Sie prüften die Widerstandsfähigkeit gegen Strahlung, extreme Temperaturschwankungen und Vakuum. Besonderes Augenmerk lag auf der elektromagnetischen Verträglichkeit, um Störungen der lebenswichtigen Bordsysteme auszuschließen. Auch die Sicherheit der Lithium-Ionen-Akkus wurde eingehend untersucht. Welche iPhone-Modelle genau zugelassen sind, gab die NASA nicht bekannt. Experten gehen von den neuesten Generationen aus, deren leistungsstarke Prozessoren und robuste Bauweise sie prädestinieren.
Mehr als nur Selfies: Neue Forschungsmöglichkeiten
Die Zulassung eröffnet weit mehr als nur neue Kommunikationswege. Die hochwertigen Kamerasysteme ermöglichen die spontane Dokumentation wissenschaftlicher Beobachtungen – mit der alten, umständlichen Ausrüstung oft kaum möglich.
Die Rechenleistung der Prozessoren in Kombination mit Sensoren wie LiDAR könnte neue Forschungsanwendungen an Bord unterstützen. Integrierte Künstliche Intelligenz (AI) könnte bei Echtzeit-Datenanalysen helfen. Zudem passt das leichte, kompakte Design perfekt zu den strengen Gewichtsbeschränkungen im All, wo jedes Gramm zählt.
Trendwende: Kommerzielle Technik erobert den Weltraum
Die NASA-Entscheidung ist ein klares Signal für den wachsenden Trend zu „Commercial-Off-The-Shelf“ (COTS)-Technologie. Dieser Ansatz senkt Entwicklungskosten und profitiert von den rasanten Innovationszyklen der Konsumelektronik.
Private Raumfahrtunternehmen setzen Smartphones bereits seit Jahren ein. Die NASA schließt mit ihrer neuen Politik nun die Lücke zu diesen kommerziellen Missionen. Experten sehen darin einen wichtigen Schritt, der die Arbeit der Astronauten erleichtert und die Verbindung zur Öffentlichkeit auf der Erde stärkt. In Zukunft könnten auch Smartphones anderer Hersteller folgen – und den Wettbewerb im All weiter befeuern.
PS: Begriffe wie LiDAR, AI‑Sensoren oder iCloud tauchen jetzt sogar in NASA‑Berichten auf. Wer sein iPhone wirklich beherrschen will, braucht keine Technik‑Doktorarbeit — sondern klare Erklärungen. Das iPhone‑Lexikon fasst die wichtigsten 53 Begriffe kompakt zusammen, liefert Praxis‑Tipps für Kamera und Einstellungen und wird von hunderten Lesern empfohlen. Kostenlos als PDF per E‑Mail, ohne Abo. iPhone‑Lexikon jetzt gratis per E‑Mail sichern





