Israel-Einreise: Elektronische Genehmigung (ETA-IL) jetzt Pflicht

Österreich und Polen verschärfen Grenzkontrollen, während Bolivien und Argentinien mit humanitären Krisen kämpfen.

Europa setzt auf mehr Grenzkontrollen, während Südamerika mit politischen Krisen und Wetterextremen kämpft.

Österreich und Polen ziehen die Zügel an

Österreich hält an der erhöhten Terrorwarnstufe 4 von 5 fest. Seit 2023 gilt diese Einstufung. An der deutsch-österreichischen Grenze gibt es weiterhin Binnengrenzkontrollen. Autofahrer auf der Brennerautobahn (A13) müssen sich auf eine einspurige Fahrbahn einstellen – die Baustelle läuft seit Anfang 2025.

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Auch Polen hat nachgerüstet. Seit Juli 2025 kontrollieren Beamte verstärkt an den Grenzen zu Deutschland und Litauen. Ein striktes Fotografierverbot für militärische Anlagen gilt seit Frühjahr 2025. Die Grenze zur Ukraine bleibt offen, der Verkehr nach Belarus ist dagegen stark eingeschränkt. Wer ins Kaliningrader Gebiet will, braucht Geduld: Dort berichten Reisende von langen Wartezeiten.

NRW schickt Beamte in den Urlaub

Die Polizei Nordrhein-Westfalen entsendet diesen Sommer 32 Beamte in europäische Touristenregionen. Sie sollen die lokalen Sicherheitskräfte unterstützen und als Ansprechpartner für deutsche Urlauber dienen. Die Einsatzkräfte verteilen sich auf 19 Standorte in Spanien – darunter Mallorca und Pamplona –, elf Stützpunkte in Frankreich und zwei Stationen am bulgarischen Goldstrand.

Bolivien: Luftbrücke rettet Krankenhäuser

In Bolivien hat sich die humanitäre Lage zugespitzt. Die Gewerkschaft COB blockiert mit Protesten und Straßenblockaden das Land. Das bolivianische Gesundheitsministerium richtete Mitte Juni eine Luftbrücke ein. Sechs Tonnen medizinischer Flüssigsauerstoff wurden nach La Paz und El Alto geflogen. Die Versorgung der Krankenhäuser ist damit für etwa fünf Tage gesichert. Die Demonstranten fordern den Rücktritt von Präsident Rodrigo Paz.

Dazu kommt eine schwere Kältewelle. Über 100 Gemeinden sind von Frost und Hagel betroffen. In der Region Potosí wurden Tiefstwerte von minus 18 Grad gemessen. Große Teile des Landes stehen im Katastrophen- oder Notstand.

Argentinien: Waldbrände und Sicherheitsstufe hoch

Für Argentinien gilt seit Ende Februar 2026 ein landesweit hohes Sicherheitsniveau. Die Behörden begründen das mit der Lage im Nahen Osten. In Patagonien kämpfen die Einsatzkräfte zudem seit Ende Januar gegen ausgedehnte Waldbrände in den Provinzen Chubut und Río Negro.

Naher Osten: Keine Entspannung in Sicht

Die diplomatischen Spannungen im Nahen Osten halten an. Der Iran schloss ein Friedensabkommen mit den USA aus, das für diesen Sonntag in Aussicht stand. Pakistan versucht weiterhin zu vermitteln. Israel ordnete die Evakuierung von 20 Ortschaften im Südlibanon an. Im Oman soll ein Tanker angegriffen worden sein.

Neue Einreisebestimmungen für Israel

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Reisende nach Israel müssen ab sofort eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA-IL) beantragen. Ein gültiger Reisepass allein reicht nicht mehr. Zudem müssen Besucher die bei der Einreise ausgestellte Einreisekarte während des gesamten Aufenthalts mitführen.

El Salvador: Ausnahmezustand verlängert

In El Salvador wurde der Ausnahmezustand erneut verlängert. Damit sind Grundrechte weiter eingeschränkt. Die Behörden warnen: Bereits Tätowierungen können zu intensiven Polizeikontrollen führen. Im Straßenverkehr gilt eine strikte Null-Promille-Grenze. Bei Unfällen mit Personenschaden droht sofort eine mehrtägige Untersuchungshaft.