Der Energiespeicherhersteller Jackery erweitert sein Produktangebot im Bereich der mobilen Stromversorgung. Neben der Neuvorstellung der kompakten Mini-Powerstation Explorer 100D beginnt das Unternehmen mit dem Verkauf seiner überarbeiteten, erweiterbaren Plus-Serie. Für den deutschen Markt gelten die reduzierten Einführungspreise für die neuen Speicherlösungen im Zeitraum vom 14. Oktober bis zum 3. November 2026.
Kompaktere Bauweise bei Explorer 1000 Plus v2 und 2000 Plus v2
Im Zentrum der neuen Generation stehen deutliche Reduzierungen bei Gewicht und Abmessungen im Vergleich zu den jeweiligen Vorgängermodellen. Die Explorer 1000 Plus v2 verfügt über eine Speicherkapazität von 1.024 Wh sowie eine Dauerleistung von 1.800 W. Das Gerät wiegt 10,8 kg bei Abmessungen von 31,4×20,1×23,4 cm. Damit fällt das Modell 44 Prozent kleiner und 26 Prozent leichter aus als die vorherige Generation.
Eine vollständige Aufladung über das Stromnetz nimmt rund 75 Minuten in Anspruch, während ein integrierter Notlade-Modus den Vorgang auf 50 Minuten verkürzt. Die Solarladeleistung liegt bei bis zu 400 W. Das System lässt sich modular auf eine Gesamtkapazität von bis zu 11 kWh erweitern. Zum Marktstart liegt der Preis bei 649 Euro.
Die größere Explorer 2000 Plus v2 bietet eine Kapazität von 2.048 Wh und liefert eine Dauerleistung von 2.400 W sowie kurzzeitig bis zu 4.800 W. Bei einem Gewicht von 18,8 kg weist das Gerät 60 Prozent weniger Volumen auf und ist 33 Prozent leichter als das Vorgängermodell.
Der Ladevorgang dauert rund 90 Minuten beziehungsweise 80 Minuten im Notlade-Modus. Über Solaranschlüsse können bis zu 800 W eingespeist werden. Die Kapazität lässt sich auf bis zu 12 kWh ausbauen. Während des Aktionszeitraums beträgt der Einführungspreis 999 Euro, was 350 Euro unter der regulären Preisempfehlung liegt.
Leistungsspitze mit der Explorer 3600 Plus und Zusatzakkus
Für Anwendungen mit höherem Energiebedarf bringt Jackery die Explorer 3600 Plus auf den Markt. Das 35 kg schwere Modell stellt eine Kapazität von 3.584 Wh und eine Dauerleistung von 3.600 W bereit, mit Spitzenwerten von kurzzeitig bis zu 7.200 W. Gegenüber ausgewählten Konkurrenzprodukten ist die Station rund 33 Prozent leichter und 23 Prozent kleiner dimensioniert.
Das Wiederaufladen dauert am Stromnetz etwa 2 Stunden und über Solar mit maximal 1.000 W rund 4 Stunden. Die Kapazität kann auf maximal 21,5 kWh skaliert werden. Der Einstiegspreis wird von 2.399 Euro um 600 Euro Rabatt auf 1.799 Euro gesenkt.
Zur Erweiterung der Systeme bietet der Hersteller zusätzliche Batteriemodule an. Das Battery Pack 2000 ist mit der Explorer 1000 Plus v2 sowie der 2000 Plus v2 kompatibel und wird für 749 statt 999 Euro offeriert. Für das Spitzenmodell steht das Battery Pack 3600 zum Einführungspreis von 1.199 statt 1.599 Euro bereit.
LFP-Zellchemie und internationale Marktstarts
Sämtliche neuen Modelle setzen auf Lithium-Eisenphosphat-Akkuzellen (LFP). Jackery beziffert die Haltbarkeit auf 6.000 Ladezyklen bis zum Erreichen von 70 Prozent Restkapazität. Die Umschaltzeit bei Nutzung als unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) beträgt maximal 10 ms. Die Garantie beläuft sich auf 3+2 Jahre.
Parallel zum Deutschlandstart läuft der Vertrieb der Explorer-Plus-v2-Reihe nach der Premiere auf der IFA 2026 auch in Großbritannien an, wo ebenfalls Frühbucherpreise bis zum 3. November 2026 gewährt werden. Dort wird die Explorer 1000 Plus v2 für 599 statt 749 GBP UVP angeboten und verfügt über drei AC-, zwei USB-C- und einen USB-A-Anschluss.
Die Explorer 2000 Plus v2 startet in Großbritannien für 949 statt 1.249 GBP UVP mit drei AC-, zwei USB-C-, einem USB-A- sowie einem 12V-Ausgang. Für den britischen Markt nennt Jackery zudem eine Cell-to-Body-Architektur (CTB) und eine Lebensdauer von 30 Jahren.

