Die neue Software setzt auf lokale Datenhaltung und integrierte KI-Agenten – ganz ohne Cloud-Zwang.
Am heutigen Mittwoch hat der Entwickler Kanban Pro den kostenlosen Early Access seiner gleichnamigen Produktivitätsplattform gestartet. Die Besonderheit: Statt auf Cloud-Dienste zu setzen, speichert die Anwendung alle Daten als Markdown-Dateien direkt auf dem Rechner des Nutzers. Wer trotzdem synchronisieren möchte, kann auf Dienste wie iCloud oder Dropbox zurückgreifen.
Lokale Datenhoheit als Verkaufsargument
Das Tool richtet sich an Nutzer, die ihre Daten nicht in fremden Händen wissen wollen. Es bietet klassische Organisationsansichten wie Boards, Listen, Kalender und Gantt-Diagramme – ergänzt durch einen Notizbereich. Herzstück ist die Integration von KI-Agenten, die Aufgaben direkt im Workspace lesen und schreiben können.
Die Early-Access-Version läuft auf Apple-Silicon-Chips von M1 bis M5 sowie auf Intel-Macs und Windows-Systemen. Ein Account ist nicht nötig – der Einstieg erfolgt ohne Registrierung.
Apple-Silicon-Ökosystem im Aufwind
Der Launch von Kanban Pro fällt in eine Phase intensiver Software-Updates für Apple-Hardware. Erst gestern veröffentlichte Avid ein Update für Pro Tools 2026.4.1, das speziell Abstürze und Einfrieren auf M5-Macs behebt.
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Bereits Anfang Juli erschien PyTorch 2.13 mit einem neuen FlexAttention-MPS-Backend für Apple Silicon. Die Bibliothek beschleunigt komplexe KI-Berechnungen auf dem Mac um bis zu das Zwölffache – ein entscheidender Vorteil für Entwickler, die lokal arbeiten.
KI-Agenten erobern den Mac
Die Branche erlebt derzeit einen wahren Run auf KI-gestützte Entwicklungswerkzeuge. Erst gestern brachte Devin Desktop einen Hub für lokale und cloudbasierte Coding-Agenten auf den Markt. Die Plattform unterstützt das Agent Client Protocol (ACP) und bindet verschiedene KI-Modelle ein.
Parallel dazu startete Anthropic eine öffentliche Beta seines iOS-Simulators innerhalb der Claude-Code-Mac-App. Entwickler können damit mobile Anwendungen direkt in einem eingebetteten Simulator testen. Und Apple selbst veröffentlichte gestern die zweite Public Beta von macOS 27 Golden Gate mit erweiterten Siri-KI-Funktionen und der neuen Liquid-Glass-Oberfläche.
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Ausblick auf die Hardware-Zukunft
Während Softwareentwickler wie Kanban Pro bereits für die aktuelle M5-Generation optimieren, zeichnet sich am Horizont die nächste Hardware-Welle ab. Für Herbst 2026 wird ein einsteigerfreundliches 14-Zoll-MacBook Pro mit M6-Chip erwartet, ebenso neue iMac-Modelle.
Zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 sollen High-End-MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchscreens und M5-Pro- oder Max-Prozessoren folgen. Auch ein neuer Mac mini mit M5 Pro oder M6 ist in der Entwicklung – der Zeitplan könnte jedoch durch Engpässe bei Speicherchips beeinflusst werden.
Ein besonderer Leckerbissen für Apple-Fans: Ein „MacBook Neo“ ist in Planung, das mit einem A19-Pro-Chip und 12 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet sein soll.

