Keeper Security integriert seine Zero-Trust-Sicherheitskontrollen nahtlos in die beliebte Kommunikationsplattform Slack. Mitarbeiter können nun Zugriffe auf sensible Daten direkt aus ihren Slack-Kanälen heraus beantragen und verwalten – ohne Sicherheitsstandards zu gefährden.
Die Integration reagiert auf eine zentrale Herausforderung verteilter Teams: den Schutz sensibler Zugangsdaten, während die tägliche Arbeit zunehmend in Kollaborationstools wie Slack stattfindet. Statt zwischen Systemen zu wechseln, können Nutzer nun Berechtigungen für Dienstkonten, Anwendungen oder Infrastruktur-Geheimnisse beantragen und genehmigen lassen. Alle Sicherheitsfunktionen – von der Verschlüsselung bis zur Protokollierung – bleiben dabei im bewährten Keeper-Vault zentralisiert.
Slack als Interface, nicht als Sicherheitsrisiko
Das Design folgt einer klaren Philosophie: Slack dient nur als Bedienoberfläche, nicht als neue Sicherheitsgrenze. „Unsere Architektur stellt sicher, dass der Kunde die volle Kontrolle über seine Daten behält“, erklärt CTO Craig Lurey. Die eigentliche Zugriffskontrolle, Verschlüsselung und Überwachung verbleibt auf Keepers Plattform. So soll verhindert werden, dass bequeme Workarounds – wie das Teilen von Passwörtern per Direktnachricht – Sicherheitslücken reißen.
Kern der Lösung ist die Bewahrung von Keepers Zero-Knowledge-Architektur. Die Kunden hosten sowohl die Slack-App als auch die Keeper-Commander-Container selbst. Das bedeutet: Nur sie können ihre Daten entschlüsseln. Keeper selbst hat zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die sensiblen Informationen der Nutzer.
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Sicherheit im digitalen Headquarters
Für viele Unternehmen ist Slack längst mehr als ein Chat-Tool – es ist das digitale Hauptquartier. Von der täglichen Abstimmung bis zur Störungsbehebung laufen kritische Prozesse in den Kanälen. Diese Zentralstellung macht die Plattform auch zum attraktiven Ziel für Cyberangriffe.
Die Integration setzt genau hier an. Sie bettet Sicherheitsfreigaben in den natürlichen Gesprächsfluss ein und folgt dem Zero-Trust-Prinzip „Never trust, always verify“. Jede Zugriffsanfrage muss authentifiziert und autorisiert werden, unabhängig von ihrem Ursprung. So lässt sich das Prinzip der geringsten Rechte auch im Kommunikationstool durchsetzen.
Trend zur eingebetteten Sicherheit
Keepers Schritt spiegelt einen Branchentrend wider: Cybersecurity muss nahtlos in die täglichen Arbeitsabläufe integriert werden. Wenn Sicherheitsvorkehrungen umständlich sind, suchen Mitarbeiter nach riskanten Abkürzungen. Indem Privileged Access Management (PAM) direkt in Slack eingebettet wird, soll der sichere Weg zum bequemsten werden.
Moderne PAM-Lösungen wie die von Keeper haben sich weiterentwickelt. Sie schützen nicht mehr nur Administrator-Konten, sondern alle Identitäten und Verbindungen im Unternehmen. In einer Zeit, in der Identität zur neuen Sicherheitsgrenze wird, ist der Schutz von Zugangsdaten überall dort, wo sie genutzt werden, entscheidend.
Ausblick: Eine vernetzte Sicherheits-Architektur
Die Slack-Integration ist nur der Anfang einer breiteren Plattformstrategie. Keeper plant, seine Zero-Trust-Governance in weitere Systeme zu bringen, in denen operative Entscheidungen getroffen werden. Ähnliche Anbindungen an andere Enterprise-Software sind zu erwarten.
Angesichts immer raffinierterer Cyberbedrohungen – auch durch den Missbrauch Künstlicher Intelligenz – gewinnt die Fähigkeit an Bedeutung, granulare Zugriffskontrollen in Echtzeit durchzusetzen. Keepers Wette lautet: Nur eine nahtlose Nutzererfahrung im Arbeitsalltag führt zu einer wirklich resilienten Sicherheitslage im modernen Unternehmen.
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